Mieterstrom aus
Photovoltaik-Anlagen
Kooperation mit Green Planet Energy für günstigen Bergedorf-Bille Mieterstrom für unsere Nutzer*innen
Bereits 2024 haben wir Photovoltaik (PV) als wichtigen Baustein unserer Klimaschutzstrategie näher beleuchtet. In einer umfassenden Analyse wurde unser Gesamtbestand hinsichtlich PV-Potenzial und möglicher Umsetzung von PV-Projekten bewertet. Mithilfe dieser erarbeiteten PV-Strategie haben wir über eine Ausschreibung einen Partner gesucht, der uns nachhaltig beim Bau und Betrieb von PV-Anlagen zur Seite stehen und lokalen Mieterstrom an unsere Mitglieder vermarkten soll. Als Gewinner dieser Ausschreibung ist Ende 2025 die Green Planet Energy GmbH hervorgegangen.
Am Wiesnerring entstehen weitere PV-Anlagen.
Wer ist Green Planet Energy?
Gegründet von Greenpeace ist Green Planet Energy (kurz GPE) heute die größte Energiegenossenschaft Deutschlands mit über 48.000 Mitgliedern und Sitz in Hamburg. GPE baut und betreibt Erneuerbare-Energie-Anlagen und setzt sich auch politisch stark für die Energiewende ein. Mit GPE haben wir einen
sta
rken Partner gefunden, der wie wir die genossenschaftlichen Werte lebt und das nötige Know-how zur Umsetzung komplexer Energielösungen mitbringt.
Was ist Inhalt der Kooperation?
Der Kooperationsvertrag setzt den Rahmen für eine langfristige, gute Zusammenarbeit. Er regelt die Rechte und Pflichten beider Parteien sowie die gemeinsame Zielstellung: den ökologisch-wirtschaftlichen Ausbau von Photovoltaik mit Verantwortung und Weitblick. Dazu gehört die Schaffung von Beteiligungsmöglichkeiten unserer Mitglieder. Diese sollen am lokal erzeugten Strom teilhaben können. Ganz im Sinne unseres Leitbildes.
Wie funktioniert das Mieterstrom-Angebot?
Unser Anspruch ist es, über die Hamburger Solardachpflicht hinaus Photovoltaikanlagen überall dort zu bauen, wo es für alle Beteiligten sinnvoll ist. In der Regel wird dies im Zuge der Planung unserer laufenden Quartiersentwicklungen geprüft. Aber auch darüber hinaus werden wir gemeinsam mit GPE jährlich festlegen, welche weiteren geeigneten Objekte mit PV-Anlagen ausgerüstet werden sollen. Auch 2025 haben wir bereits fünf Photovoltaikanlagen durch GPE errichten lassen.
Haben Sie Fragen?
Weitere Informationen zu unserer PV-Kooperation finden Sie auf unserer Website. Über unsere Bergedorf-Bille-App halten wir Sie zudem über geplante Info-Veranstaltungen auf dem Laufenden.
Instandhaltungen und
Modernisierungen 2026
Auch in diesem Jahr wird die Bergedorf-Bille rund 66 Millionen Euro in Gebäude und Anlagen investieren
Hamburg macht Tempo: Nach dem Zukunftsentscheid im vergangenen Herbst soll unsere Stadt bereits bis zum Jahr 2040 klimaneutral sein – also fünf Jahre früher als bisher geplant. Deshalb müssen nun alle ihre Anstrengungen nochmals verstärken, um die ambitionierten Ziele zu erreichen. Unsere Genossenschaft arbeitet bereits seit 20 Jahren daran, mit einer Vielzahl von Maßnahmen die Klimabilanz unserer Gebäude zu verbessern, und setzt diesen Kurs auch in Zukunft konsequent fort.
Energieeinsparungen und Klimaschutz
Unser Programm zur Instandhaltung und Modernisierung beinhaltet deshalb wie bereits im Vorjahr auch 2026 überwiegend Projekte zur Einsparung von CO₂-Emissionen. Rund 36 Millionen Euro sind allein dafür eingeplant – etwa 55 Prozent der Gesamtinvestitionen. Die vorgesehenen Maßnahmen umfassen zum Beispiel Heizungserneuerungen oder -verbesserungen, die Dämmung von Dächern, Kellern und Fassaden oder den Einbau neuer Fenster.
Dazu werden in diesem Jahr Großprojekte fortgeführt oder deren Umsetzung gestartet. Im Dünenweg sind 2026 bei der Fortsetzung des zweiten Bauabschnitts die Erneuerung des Nahwärmenetzes und die Umsetzung einer zentralen Heizungsanlage geplant. In Allermöhe werden zwei große Heizungsanlagen installiert. Die Planungen für die Erneuerung des Nahwärmenetzes sowie der Heizungsanlage im Wiesnerring gehen in diesem Jahr weiter. Auch im Quartier Kirschgarten startet ein Projekt, um eine Heizungserneuerung vorzubereiten.
Die Planungen für die energetische Sanierung und Quartiersentwicklung im Kirschgarten haben begonnen.
Energetische Modernisierungen
Die energetische Ertüchtigung unseres Gebäudebestands schreitet auch 2026 weiter voran. Mit den Modernisierungen der Reihenhäuser im Dünenweg wird das Großprojekt in diesem Quartier in den kommenden Monaten hochbaulich abgeschlossen.
Im Quartier Wiesnerring startet der dritte Bauabschnitt mit der Modernisierung weiterer Häuser. Allein hier investieren wir mehr als 12 Mio. Euro. Mögliche Nachverdichtungen und barrierearme Wohnangebote am Standort werden im Rahmen der Quartiersentwicklung weiterhin geprüft.
In Bergedorf-West werden wir in diesem Jahr in den ersten Häusern mit der Ausführung der geplanten Modernisierungen starten. Der Gesamtumfang der Maßnahmen in diesem Quartier ist so groß, dass die Projekte über mehrere Jahre laufen werden.
Arbeiten an den Außenanlagen
In mehreren Quartieren planen wir vorsorgliche Maßnahmen in den Außenanlagen. Ziel ist es, künftige Schäden durch Starkregen oder Überschwemmungen zu vermeiden. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Verlegung und Erneuerung von Abwasser- und Regensielen. Zudem gestaltet wir die Außenanlagen so um, dass Regenwasser besser abfließen kann.
Auch im Rahmen von Quartiersentwicklungen kommt es nach Baumaßnahmen zur Um- oder Neugestaltung von Außenanlagen. Bei deren Umsetzung soll immer auch eine bessere Nutzbarkeit der Anlage für unsere Mitglieder berücksichtigt werden sowie die Verbesserung der Biodiversität in unseren Quartieren.
Am Fanny-Lewald-Ring und in Lilo-Gloeden-Kehre sollen die Heizungsanlagen umfassend erneuert werden.
Versickerungsmulden tragen zum Regenwassermanagement und einer Überflutungsvorsorge bei.
Technische Gebäudeausstattung
Das zunehmende Alter unserer Wohngebäude erfordert weiterhin größere Investitionen in die technische Ausstattung der Häuser. Die Erneuerung oder Sanierung von Elektroinstallationen oder der Leitungsstränge für Heizung und für die Wasserversorgung sind in mehreren Quartieren unumgänglich. In der Wohnanlage Max-Pechstein-Straße werden die Sanierungen mit dem dritten Bauabschnitt fortgesetzt. Dieses Großprojekt hat eine Laufzeit von mehreren Jahren. Auch in Zukunft werden weitere Strangsanierungen in unserem Gebäudebestand nötig sein.
Glasfaser und Multimedia
Alte Kupferkabel oder Koaxialnetze sind in unserem Bestand noch vorhanden, jedoch mittelfristig nicht mehr zukunftsfähig. Fernsehbilder in höchster Auflösung, Streamingdienste, Online-Spiele oder Videokonferenzen im Homeoffice erfordern eine Netzanbindung mit hoher Bandbreite. Deshalb ist der Bau eines Glasfasernetzes („Fiber to the Home“) auf technisch höchstem Niveau geplant, bei dem der Bestand unserer Genossenschaft durch Clusterbildung auch untereinander vernetzt werden soll. Bis 2028 investieren wir rund 8 Mio. Euro – ungefähr 800 Euro pro Wohnung – in die neue Technik. Bau und Betrieb werden durch den Anbieter Pyur erfolgen, die neu geschaffene Infrastruktur bleibt im Eigentum der Genossenschaft.
Für das Jahr 2026 sind noch weitere Projekte geplant. So sollen zum Beispiel im Rahmen unseres Elektromobilitätskonzeptes weitere Stellplätze mit Ladestationen ausgestattet werden. Für diese Projekte werden über den Bund und die Stadt Hamburg keine Fördermittel zur Verfügung gestellt. Dennoch wollen wir auf die Nachfrage unserer Nutzer*innen reagieren und zusätzliche Ladepunkte schaffen.
Nicht alle für dieses Jahr geplanten Maßnahmen finden hier Platz. Generell werden alle Nutzer*innen stets rechtzeitig vor Beginn größerer Baumaßnahmen individuell informiert.
Der Ausbau des genossenschaftseigenen Glasfasernetzes schreitet voran.
Feste feiern!
Gemeinsam mit der Nachbarschaft klönen, schlemmen oder schunkeln? Das sollten wir viel öfter tun!
In unserer Genossenschaft teilen wir Häuser, Spielplätze oder Gärten miteinander. Wir wohnen Tür an Tür. Doch im hektischen Alltag bleibt oft nur sehr wenig Zeit für einen echten Austausch. Dabei hilft es uns beim Wohlfühlen, wenn wir einander besser kennenlernen oder Hinzugezogene im Quartier willkommen heißen.
Der schönste Weg, um den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken, ist gemeinsam zu feiern. Bei Kuchen, Würstchen oder Kaltgetränken lässt sich ausführlich plaudern – und ganz nebenbei erfahren, was andere im Viertel mögen oder als störend finden. Auch ähnliche Interessen oder Ideen für Aktivitäten in den Treffpunkten lassen sich dabei ausloten.
Zusammen loslegen
Ein Nachbarschaftsfest macht Spaß und ist mit überschaubarem Aufwand zu organisieren. Es muss nur jemand den Anfang machen! Am einfachsten ist es oft, gleich noch ein paar Leute zum Mitmachen zu motivieren. Im Team ist schließlich alles leichter. Überlegen Sie gemeinsam, welche Veranstaltung Sie machen möchten, wo in der Nachbarschaft sie stattfinden soll und an welchem Tag. Von gemütlicher Kuchenschlacht über ein Grillfest bis zum Tanzabend ist alles denkbar.
Schon gewusst?
Die Bergedorf-Bille zahlt neuerdings einen Zuschuss von 5 Euro pro Person für Nachbarschaftsfeste.
Unterstützung holen
Sobald Sie wissen, wann und wo die Party steigen soll, sagen Sie uns einfach Bescheid. Wir erteilen notwendige Genehmigungen und helfen bei der Ausrüstung ihrer Feier, zum Beispiel mit genug Sitzgelegenheiten. Für Nachbarschaftsfeste haben wir einen Bestand an Bierzeltgarnituren, Stehtischen, Zelten und Sonnenschirmen, die wir Ihnen gern zur Verfügung stellen. Wenn es zeitlich passt, geht das sogar mit kostenloser Anlieferung und Abholung.
Gemeinsam genießen
Dann kann der große Tag kommen. Selbstgemachte Speisen, passende Getränke, und hoffentlich schönes Wetter sorgen bestimmt für gute Stimmung. Und das gemeinsame Erlebnis macht vielleicht sogar Lust, schon bald das nächste Fest zu planen.
Checkliste fürs
Nachbarschaftsfest
Auf unserer Website finden Sie ausführliche Informationen zur Planung und Durchführung von Feiern und Veranstaltungen sowie eine komplette Checkliste zum Download.
Eine Anfrage senden Sie bitte direkt an nachbarschaftsfeste@bergedorf-bille.de
So sehen die Sieger aus
Im Wettbewerbsverfahren für Bergedorf-West sind die Entscheidungen gefallen
Am 7. November traf sich die Jury für die finale Runde. Die am Wettbewerb teilnehmenden Architekturbüros hatten letzte Anpassungen an ihren Entwürfen vorgenommen und eingereicht. Bereits in den vorausgegangenen Runden wurden von ihnen Pläne für ein Wohngebäude, einen Mobility Hub sowie für die Außengestaltung erarbeitet. Nun wählte unsere Jury die Sieger der Wettbewerbsbeiträge.
Visualisierung des Gewinners im Wohnungsbau: Architekturbüro KSP Engel.
Neue Wohngebäude
Für das Los Wohnungsbau belegte die Idee von KSP Engel aus Braunschweig den ersten Platz. Der Entwurf sieht ein Gebäude in Holzbauweise vor. Im Erdgeschoss ist Platz für einen Quartier-Treff sowie eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Die Planung berücksichtigt das LeNa-Konzept, das ein lebenslanges selbstbestimmtes Wohnen im Quartier ermöglichen soll, indem es gemeinschaftliche Bereiche schafft, die nachbarschaftliche Begegnungen und soziale Teilhabe ermöglichen. Für das Gebäude ist der neu geschaffene Hamburg-Standard vorgesehen, der zu geringeren Kosten im Wohnungsbau führen soll.
Der Siegerentwurf eines Mobility Hubs verbindet die Unterbringung von Stellplätzen mit zusätzlichen Sportnutzungen.
Parken neu gedacht
Das Los für einen Mobility Hub an der Berufsschule entschied das Planungsbüro Biwermau aus Hamburg für sich. Der Siegerentwurf basiert auf einem Gebäude im modularen Stahlbau, das seriell gefertigt werden kann. Geplant sind neben den Pkw-Stellplätzen auch Ladestationen, Abstellflächen für Fahrräder, Sharing-Angebote und Pick-up-Zonen für Lieferungen. Außerdem können im Erdgeschoss Flächen zum Beispiel für Reparaturwerkstätten genutzt werden. Der
Entwurf sieht zudem die Möglichkeit für Sportflächen vor, etwa einen Padelcourt oder eine Bewegungshalle für Kinder.
Die Freiraumplanung von Rabe Landschaften zeigt die Vision eines offenen, grünen und sozial ausgerichteten Quartiers.
Gemeinsam ins Grüne
Los drei beinhaltet die Gestaltung der Freiflächen am Übergang zu Oberbillwerder. Hier fiel die Wahl auf den Entwurf von Rabe Landschaften. Dieser sieht unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten der Außenanlagen vor – von verschiedenen Spielplätzen über einen Gemeinschaftsgarten mit Nutzpflanzen bis zu einem Seniorenpark.
Nach diesen Entscheidungen folgen nun finale Ausarbeitungen der Siegerentwürfe. Der nächste Schritt, das Bauvorbescheidsverfahren, ist bereits angestoßen. Bis Ende 2026 entscheidet sich nun, ob die Vorhaben – in Gänze oder in angepasster Form – auch finanziell realisierbar sind.
Heizkosten 2026
Was auf unsere Nutzer*innen zukommt
Energiepreise sind kein abstraktes Wirtschaftsthema – sie wirken sich direkt auf die Haushaltskasse aus. Nach den teils starken Preisschwankungen der vergangenen Jahre hat sich der Energiemarkt zwar beruhigt, dennoch ist auch im Jahr 2026 mit insgesamt leicht steigenden Kosten zu rechnen.
Gas
Vor allem bei den Gaspreisen zeichnet sich ein anhaltender Anstieg ab. Dieser wird sich mittel- bis langfristig auf die Heizkosten auswirken. Gründe dafür sind unter anderem unbeständige Beschaffungsmärkte, geopolitische Unsicherheiten wie der Krieg in der Ukraine sowie veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen. Hinzu kommt, dass die staatlichen Energiepreisbremsen, die bis 2023 einen Teil der Preissteigerungen abgefedert haben, ausgelaufen sind. Das macht sich nun in den Abrechnungen bemerkbar.
Das Gas wird gebündelt über einen Rahmenvertrag beschafft. Diese Form des Einkaufs ermöglicht vergleichsweise stabile und marktnahe Konditionen und schützt vor kurzfristigen Preisspitzen. Die bisherigen Rahmenverträge haben dazu geführt, dass Preiserhöhungen zeitverzögert in den Abrechnungen angekommen sind. Mit dem Ende dieser Verträge richten sich die neuen Preise wieder stärker nach den aktuellen Marktpreisen. Daher ist mit weiter steigenden Kosten für gasbasierte Energie zu rechnen.
Heizkostenvorauszahlungen anpassen?
Um mögliche Nachzahlungen infolge steigender Preise zu vermeiden, haben unsere Nutzer*innen die Möglichkeit, eigenständig ihre Vorauszahlungen anzupassen. Nutzen Sie hierzu bitte unsere Service-App oder schreiben an abrechnung@bergedorf-bille.de. Aufgrund einer Systemumstellung konnte für 2024 leider keine automatische Anpassung mit Versand der Abrechnungen erfolgen.
Fernwärme
Fernwärme gilt weiterhin als sichere und verlässliche Energieform. Die Preisgestaltung erfolgt über sogenannte Preisklauseln, die sich an festgelegten Referenz-werten orientieren, zum Beispiel an der Entwicklung von Brennstoffpreisen oder allgemeinen Kostenindizes. Kurzfristige Marktschwankungen wirken sich daher weniger stark aus als bei Gas.
Gleichzeitig ist Fernwärme meist an einen regionalen Anbieter gebunden. Aufgrund dieser monopolähnlichen Struktur besteht keine Möglichkeit, durch einen Anbieterwechsel die Preise zu beeinflussen. Fachleute rechnen für 2026 nur mit geringen Anpassungen, sodass die Kosten insgesamt leicht steigen.
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Zusätzlich beeinflussen gesetzliche Vorgaben die Entwicklung der Heizkosten. Dazu zählen steigende CO2-Preise, Anforderungen an eine klimafreundlichere Wärmeversorgung sowie langfristige Ziele zur Reduzierung fossiler Energieträger. Diese Maßnahmen dienen dem Klimaschutz, können jedoch schrittweise zu höheren Kosten führen.
Zusammenfassung
Für 2026 ist insgesamt mit leicht steigenden Heiz- und Betriebskosten zu rechnen. Gas wird voraussichtlich teurer, während die Fernwärme weitgehend stabil bleibt. Dank vorausschauender Vertragsgestaltung und gemeinsamer Beschaffung bleiben die Kosten für die Mitglieder der Baugenossenschaft jedoch gut planbar und nachvollziehbar.
Das Heizkraftwerk Tiefstack ist Teil der Hamburger Fernwärmeversorgung und wird bis 2030 klimaneutral umgestellt.
Begegnen – Fortbilden – Anpacken
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Nebenkostenabrechnungen verstehen

Dozentin: Sophie Behrend, Bergedorf-Bille
Nebenkostenabrechnungen werden zunehmend umfangreicher und dadurch schwerer nachvollziehbar. In der Informationsveranstaltung, an der Sie auch online teilnehmen können, erfahren Sie, wie eine Nebenkostenabrechnung aufgebaut ist, welche Kosten umlagefähig sind und welche aktuellen Themen dabei eine Rolle spielen. Außerdem wird erläutert, was jede*r selbst tun kann, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden.
Nach der Veranstaltung sollen Sie in der Lage sein, Ihre eigene Nebenkostenabrechnung zu prüfen und zu verstehen. Sie lernen, wann und in welcher Höhe eine Anpassung der Vorauszahlungen sinnvoll ist und wie diese vorgenommen werden kann. Bitte beachten Sie, dass der Vortrag aufgezeichnet wird.
Termin: 22. April 2026, 18 – 19 Uhr
Ort: Geschäftsstelle Bergedorf-Bille, Bergedorfer Straße 100, Raum Arena
Zielgruppe: alle
Ausflug durch die Elb-Natur zum Tideauenzentrum

Dozent: Kai Schmille, Geschäftsführer der GÖP – Gesellschaft für ökologische Planung e.V
Die Süßwassertideaue der Elbe ist ein weltweit einzigartiger Lebensraum direkt vor unserer Haustür. Ziel des Ausflugs ist das Naturschutzgebiet Heuckenlock und das Elbe-Tideauen-
Zentrum des Naturschutzverbandes GÖP an der Bunthäuser Spitze. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Schönheit und Artenvielfalt der Landschaft sowie in aktuelle Bedrohungen und Maßnahmen zu ihrem Schutz. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen gemeinsam die Eindrücke ausklingen zu lassen. Es wird um wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk gebeten. Ein Teil der Strecke führt über einen schmalen Urwaldpfad.
Termin: 25. April 2026, 14:15 – 17:20 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Heuckenlock (Fahrempfehlung: Bus 351 ab S-Bahnhof Wilhelmsburg 14:04 Uhr)
Zielgruppe: alle
Begegnen – Fortbilden – Anpacken
Ausflug in die Boberger Dünenlandschaft
Kai Schmille, Geschäftsführer der GÖP – Gesellschaft für ökologische Planung e.V.
Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung ist eine der artenreichsten Flächen in Hamburg. Sehr unterschiedliche Lebensräume prägen die Vielfalt des Gebietes. Am bekanntesten ist die Dünenlandschaft fernab der Meeresküsten. Wie ist diese Landschaft entstanden? Was ist ihr besonderer Wert? Wie kann bei den hohen Besucherzahlen im Gebiet die Natur dauerhaft erhalten werden?
Termin: 18. Juni 2026, 17:05 Uhr –19:55 Uhr
Ort: Bushaltestelle Boberger Furtweg (Fahrempfehlung: Bus 221 ab Bahnhof Bergedorf 16:45 Uhr)
Zielgruppe: alle
Anmeldung unter: https://lets-meet.org/reg/977eb33715c1d185e4