Anders und dennoch ein Erlebnis!

Jahresauftaktveranstaltungen 2026 für unsere Seniorinnen und Senioren

Werte der Genossenschaft, Wert 8: Unsere gegenseitige Wertschätzung achtet die Leistung eines jeden
Gruppenbild auf der Bühne des Ensemble des Hansa Theaters

Das Ensemble des Hansa Theaters begeisterte unsere Mitglieder ab 65 Jahren.

Mit großer Freude blicken wir auf die diesjährigen Veranstaltungen zum Jahresbeginn zurück, die sich an unsere Mitglieder ab 65 Jahren richteten. Im Januar und Februar durften wir insgesamt vier besondere Nachmittage erleben, die ganz im Zeichen von Kultur, Gemeinschaft und Genossenschaft standen.

Varieté im Hansa Theater

Statt wie in der Vergangenheit zu einer großen Show im CCH führten uns drei Veranstaltungen in das traditionsreiche Hansa Theater. Im nostalgischen Ambiente erwartete unsere Mitglieder erstklassige Varietékunst, begleitet vom Live-Orchester „Hansa-Boys“. Charmant und gewohnt unterhaltsam führte Moderator Helge Nissen durch die Programme und sorgte für viele unvergessliche Momente.

Ron Williams im Lichtwark Theater

Als weiteres Highlight fand eine exklusive Sondervorstellung im Lichtwark Theater im KörberHaus in Bergedorf statt. Ron Williams und das Jörg Seidel Trio widmeten sich in „Ron Williams meets Harry Belafonte“ dem musikalischen und gesellschaftlichen Wirken des Künstlers und Bürgerrechtlers – ein bewegender und sehr persönlicher Nachmittag.

Die große Resonanz und die positiven Rückmeldungen zeigen, wie wertvoll diese gemeinsamen Erlebnisse für unsere Genossenschaft sind. Wir freuen uns auf weitere besondere Veranstaltungen.

+++ Baugeschehen aktuell +++

Baugeschehen aktuell

Wohnblock in der Max-Pechstein-Straße

In der Max-Pechstein-Straße wurde der 3. Bauabschnitt der Strangsanierungen begonnen.

Billstedt:
Umstellung der Heizungsanlagen auf Fernwärmeversorgung bis Herbst.

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Mümmelmannsberg:
Strangsanierung im westlich gelegenen Bestand läuft planmäßig. Bauabschnitt 3 mit Max-Pechstein-Str. 34 ist gestartet. Abschnitt 4 ist in Planung.

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Dünenweg:
Nahwärmenetz ist fertig. Bohrungen fürs Geothermiefeld dauern bis Ende März 2026 an. Erneuerung der Energiezentrale läuft. Rückkühlwerke entstehen auf dem Dach des Ladenbeker Furtwegs 14. Außenanlagen entlang der Ringstraße werden wieder hergerichtet.

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Ladenbeker Furtweg 150–156:
Sanierung des Hochhauses startet voraussichtlich im 2. Quartal 2026. Gebäudehülle wird energetisch ertüchtigt, zentrale Versorgungs- und Entsorgungsleitungen werden saniert, Bäder erneuert. Rückwärtig wird eine Baustraße eingerichtet.

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Kirschgarten:
Planung der Quartiersentwicklung und des Nahwärmenetzes.

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Wiesnerring:
Planung für Nahwärmeversorgung wird konkretisiert. Bauabschnitt (BA) 1 ist fertig, BA 2 nahezu. BA 3 (Häuser 4–10): Arbeiten zur Erneuerung der Gebäudehüllen und Balkone sowie Installa-tion von PV-Anlagen starten im April.

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Bergedorfer Str. 118:
Start der Umbauarbeiten voraussichtlich zum Herbstanfang.

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Bergedorfer Str. 122a:
Planung einer energetischen Modernisierung.

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Ida-Boy-Ed-Straße:
Außenanlagen werden wiederhergestellt

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Goerdelerstraße 3–7:
Abschließende Arbeiten an Außenanlagen laufen.

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Weizenring (Geesthacht):
Neubau von 16 System-Reihenhäusern. Fertigstellung voraussichtlich Herbst/Winter 2026.

Neubau Reihenhäuser Weizenring

Neubau Reihenhäuser
Weizenring

Familienfreundliches Wohnen im lebenswerten Geesthacht

Werte der Genossenschaft, Wert 1: Wir stehen für vielfältiges Wohnen und Inklusion in lebendiger Nachbarschaft
Werte der Genossenschaft, Wert 1: Wir stehen für vielfältiges Wohnen und Inklusion in lebendiger Nachbarschaft
Visualisierung von Reihenhäusern

Visualisierung der Reihenhäuser am Weizenring.

Baugerüste an mehreren Häusern

Das Bauvorhaben in Geesthacht startete im Frühjahr 2025.

Wir freuen uns, Ihnen unser Neubauprojekt Reihenhäuser Weizenring in Geesthacht vorstellen zu können. Nach unseren bisherigen Bauprojekten an der Elbe errichten wir einen weiteren Neubau in Geesthacht.

In einem Neubaugebiet im Norden von Geesthacht entstehen 16 Reihenhäuser. Die Gebäude werden in zwei unterschiedlichen Größen und Typen errichtet. Die kleineren Reihenhäuser verfügen über eine Wohnfläche von rund 110 m² und vier Räume, die größeren über etwa 130 m² Wohnfläche und fünf Räume.

Alle Reihenhäuser verfügen über eine regulierbare Fußbodenheizung, die durch eine Wärmepumpe versorgt wird. Die Kücheneinrichtung ist in einer hellen und freundlichen Optik gestaltet und mit einem E-Herd inklusive Umluftbackofen und Cerankochfeld ausgestattet. Jedes Reihenhaus ist an das Glasfasernetz angeschlossen. Die Häuser verfügen jeweils über zwei Geräteanschlüsse, ein voll ausgestattetes Badezimmer mit Fenster und ein Gäste-WC. Außerdem gehört zu jedem Haus ein eigener Mietergarten mit einer Terrasse, der zum Wohlfühlen einlädt. Die verfügbaren Stellplätze werden teilweise direkt mit E-Ladestationen ausgestattet sein.

Vermietungsstart noch offen

Der genaue Fertigstellungstermin steht leider noch nicht fest. Wir gehen aktuell davon aus, dass die Häuser im Herbst/Winter 2026 an die Genossenschaft übergeben werden können. Sofern es neue Informationen hierzu wie auch zu den Konditionen der Vermietung gibt, werden diese online auf der Projekt-Website aktualisiert.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Aktuelle sowie zukünftige Informationen finden Sie auf der Projekt-Website

Außenanlagen im Wandel

Grün gedacht, gemeinsam gemacht

Karge Blumenwiese
Blühende Blumenwiese

Mehr Artenvielfalt und Abwechslung: neue blütenreiche Wiesen in der Entstehung.

Werte der Genossenschaft, Wert 5: Wir handeln ökologisch-witschaftlich mit Verantwortung und Weitblick

Warum sprechen wir so viel über die Zukunft unserer Grünflächen? Der Klimawandel macht es nötig. Unser Wohnumfeld muss mehr Hitze, Trockenheit und Unwetter aushalten als noch vor einigen Jahren. Bisherige Pflanz- und Gestaltungskonzepte passen dazu nicht mehr. Darum müssen wir unsere Grünflächen neu denken – damit sie auch in Zukunft lebendig bleiben und uns schützen.

Artenvielfalt, Aufenthaltsqualität, Pflegeaufwand

Viele Bereiche im Wohngebiet bieten heute nur wenigen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Gleichzeitig wünschen sich viele Mitglieder ein blühendes Wohnumfeld, natürliche Vielfalt, Schatten und Wohlfühlorte. Auch die Kosten für das Grün müssen auf Dauer bezahlbar bleiben. Als Genossenschaft laden wir unsere Mitglieder ein, ihre Ideen und Wünsche einzubringen – und gemeinsam mit uns an Lösungen zu arbeiten, die für alle sinnvoll sind.

Mehrfamilienwohnhaus mit Baum an der fensterlosen Seite.

Fassaden ohne Fenster bieten Raum für breite Streifen heimischer Büsche und Bäume.

Dialog vor Ort

Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Unsere QuartierRundgänge zeigen das deutlich. 2025 waren wir mit den Vertreter*innen und Ersatzvertreter*innen unter anderem am Wiesnerring, am Bergedorfer Bahnhof, an der Billwiese und rund um die Plettenberg- und Habermannstraße unterwegs. Die Teilnahmequote war ungewöhnlich hoch – ein starkes Zeichen: Viele möchten die Veränderungen verstehen und mitreden.

Neue Konzepte

Deshalb planen wir unsere Außenanlagen neu. Vor allem dort, wo aufgrund von Bauarbeiten ohnehin neue Grünflächen entstehen müssen, nutzen wir die Chance. Wir erhalten große Bäume und pflanzen neue Laubbäume. Wir setzen auf Stauden und heimische Büsche sowie auf blütenreiche Wiesen statt auf intensiv gemähten Rasen. Kleine Strukturen wie Totholz, Steinhaufen oder Blumeninseln schaffen zusätzliche Lebensräume. So entsteht mehr Natur direkt vor der Haustür.

Gemeinschaftlich gestalten

Wichtig bleibt: Wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen. In lokalen Gruppen, in Gemeinschafts- und Mietergärten und auf grünen Balkonen können Mitglieder ihre Ideen einbringen und mit anpacken. Unterstützung erhalten wir dabei von der GÖP – Gesellschaft für ökologische Planung, einem der Naturschutzverbände in Hamburg.

„Von einem gemeinschaftlich gestalteten grüneren Wohnumfeld profitiert die gesamte Genossenschaft“, erklärt Dennis Stefanovic, Projektleiter des Garten- und Landschaftsbaus.

Neugierig geworden? Unser Video über den Nachbarschaftsacker im Dünenweg zeigt, wie gemeinsames Gärtnern mehr Leben ins Wohnumfeld bringt. Schauen Sie gern rein!

Wir von den Genossenschaften

WIR VON DEN GENOSSENSCHAFTEN

Gut vorbereitet in schwierigen Zeiten

Extremwetter, Störfälle oder Konflikte können unerwartet unseren Alltag unterbrechen und die Versorgung einschränken. Hier lesen Sie, wie Sie sich wappnen können

Illustration eines Paares, drum herum Vorratsgegenständen für den Notfall: Wasserflaschen, Klopapier, Medizin, Landkarte, Taschenlampe, Radio
Illustration eines Paares, drum herum Vorratsgegenständen für den Notfall: Wasserflaschen, Klopapier, Medizin, Landkarte, Taschenlampe, Radio

Was für ein Start ins Jahr! Am 3. Januar ging in 45.000 Haushalten und 2.200 Unternehmen im Berliner Südwesten nichts mehr – und es dauerte Tage, bis Haushalte, Pflegeheime und Supermärkte wieder mit Strom versorgt werden konnten. Die S-Bahnen standen zeitweise still. In 18 Schulen fiel der Unterricht aus. Die Ursache für den Blackout war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, er sorgte nach Angaben von Stromnetz Berlin für den längsten Stromausfall in der Hauptstadt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Zu solchen Vorfällen kann es leider immer wieder kommen – es gibt keine vollkommene Absicherung dagegen. Oder ein Unfall oder Extremwetter beschädigen Leitungen. Cyberangriffe können die IT-Systeme von Krankenhäusern und Versorgungswerken lahmlegen. In solchen Situationen kann es dauern, bis alles wieder funktioniert. Vorbereitet können Sie besser mit solchen Krisen umgehen.

1

Genügend Vorräte

Die Empfehlung lautet, sich im Ernstfall zehn Tage lang selbst versorgen zu können. Aber auch Essen und Trinken für drei Tage hilft schon sehr. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bietet Tabellen für Beispielvorräte sowie einen Vorratskalkulator an, mit dem Sie ermitteln können, wie viele Vorräte für Ihren Haushalt sinnvoll sind. Mehr Infos: ernaehrungsvorsorge.de

2

Haltbares Essen

Ein guter Vorrat ist so individuell wie Ihre persönlichen Ernährungsgewohnheiten. Ein Blick auf den alltäglichen Lebensmittelverbrauch kann helfen, die richtige Auswahl zu treffen. Was schmeckt Ihnen? Gibt es Allergien, die bedacht werden müssen? Denken Sie an Futter für Ihr Haustier und an ausreichend Babynahrung. Faustregel: Ihr Vorrat sollte eine lange Haltbarkeit haben, ohne Kühlung lagerbar und im Notfall ohne Kochen (Stromausfall) zuzubereiten sein. Gut geeignet sind Konserven aller Art, Nüsse, Trockenfrüchte oder Müsliriegel.

Die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ bündelt praxisnahe Empfehlungen. Zum Runterladen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: bbk.bund.de. Oder Sie bestellen den kostenlosen Ratgeber unter 0800 664 71 15 oder per Mail: bestellservice@bbk.bund.de

 

3

Ausreichend Wasser

Menschen können Wochen hungern, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit auskommen. Ein angemessener Getränkevorrat ist daher besonders wichtig, auch für den Fall, dass das Leitungswasser ausfällt. Beispielrechnung: Ein Elternpaar mit einem Kind im Teenageralter braucht für zehn Tage 60 Liter Wasser zum Trinken (1,5 l pro Person und Tag) und Kochen (0,5 l pro Person und Tag). Glasflaschen und Flaschen aus PET (Polyethylenterephthalat) lassen sich unterschiedlich gut lagern. Bei Mineralwasser in PET-Flaschen läuft das Mindesthaltbarkeitsdatum meist nach einem Jahr ab. Glasflaschen garantieren eine Haltbarkeit über mehrere Jahre mit einem unveränderten Geschmack.

4

Warn-Apps

Laden Sie eine Warn-App herunter, zum Beispiel die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (NINA; gibt es für Android- und iOS-Betriebssysteme). So erhalten Sie im Krisenfall auf direktem Weg wichtige Informationen. Fragen zur Warn-App NINA können Sie an den NINA HelpDesk unter 0800 664 71 19 richten (kostenfrei, nur aus Deutschland erreichbar) oder per Mail an nina@bbk.bund.de. Mehr Infos: bbk.bund.de

Illustration eines Radios

5

Radio im Haushalt

Kurz aufs Smartphone schauen? Wenn der Strom ausfällt, helfen Ihnen keine Warn-Apps. Sie können dann Ihre Geräte nicht nutzen, nicht telefonieren und nicht im Internet surfen. Genau für solche Situationen benötigen Sie ein stromnetzunabhängiges Radio. Geben Sie in unübersichtlichen Situationen die amtlichen Warnungen weiter – in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und der Familie. Vielleicht haben nicht alle die Information erhalten. Wichtig: Bevor Sie Informationen – ob aus dem Radio oder dem Internet – teilen, überlegen und prüfen Sie: Ist die Quelle vertrauenswürdig? Basieren die Informationen auf Fakten? Gerade im Krisenfall besteht die Gefahr von Desinformation.

Illustration eines Radios


Matthias Saß
ist im Vorstand des Vereins der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e. V. sowie Vorstand der Schiffszimmerer-Genossenschaft

„In Krisenzeiten ist sozialer Zusammenhalt eine unserer stärksten Kräfte. Das genossenschaftliche Leitmotiv ‚Gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich ist‘ ist heute genauso aktuell wie im 19. Jahrhundert. Als Genossenschaften unterscheiden wir uns grundlegend von klassischen Wohnungsbau- und Immobiliengesellschaften. Fairness, Verantwortung und Solidarität prägen unser Handeln. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, mit dieser Haltung herausfordernde Zeiten zu meistern und einen nachhaltigen Beitrag zu einer sozialen Gesellschaft zu leisten.“

6

Geordnete Dokumentenmappe

Es ist sinnvoll, in einer ruhigen Minute einmal die wichtigsten Papiere zusammenzustellen und Kopien anzufertigen. Wichtig sind Dokumente, die Ihre Identität bezeugen (etwa Geburtsurkunde und Perso), die Besitz oder finanzielle Ansprüche nachweisen (Kaufverträge, Versicherungen), mit denen Sie Qualifikationen belegen können (Schul- und Arbeitszeugnisse), die Ihre Rechte dokumentieren (Vollmachten oder Gerichtsurteile) oder die wichtige persönliche Informationen enthalten (Testamente, medizinische Befunde, Impfausweis oder Passwortlisten). Selbstverständlich ist es eine gute Idee, all diese Unterlagen zusätzlich digital zu sichern.

7

Notgepäck

Was brauchen Sie, wenn Sie plötzlich Ihre Wohnung verlassen müssen? Zum Beispiel warme Kleidung, Medikamente, Erste-Hilfe-Material, Powerbank und Trinkflasche. In dem Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ finden Sie eine Checkliste, was alles ins Notgepäck gehört.

8

Bundesweiter Warntag

Seit 2020 findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September der Bundesweite Warntag statt. Der Aktionstag soll über die Bedeutung von Warnung und das Verhalten im Notfall aufklären sowie die Bevölkerung für individuelle Vorsorge sensibilisieren. Gleichzeitig werden die verschiedenen Warnsysteme in Deutschland getestet. Der Stadt Hamburg steht für die Warnung der Bevölkerung zurzeit ein Sirenenwarnnetz mit 200 Sirenen zur Verfügung. Beim jährlichen Sirenenprobebetrieb wird überprüft, ob alle Sirenenanlagen funktionieren. Der Test dient auch dazu, der Bevölkerung das Sirenensignal für Gefahr – ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton – in Erinnerung zu rufen. Ein einminütiger Dauerton bedeutet Entwarnung. Der nächste Bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt.

9

Gemeinsam geht es besser

Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld (Nachbarschaft, Familie, Freunde) darüber, wie Sie sich gegenseitig in einer Notsituation unterstützen könnten. Und haben Sie alle wichtigen Telefonnummern und Adressen auf Papier? Denn im Ernstfall zählt das soziale Netzwerk. Das Miteinander und die Unterstützung innerhalb der Familie, im Freundeskreis und der Nachbarschaft helfen, mit herausfordernden Situationen zurechtzukommen. Der Austausch trägt dazu bei, einen Überblick über die Situation zu bekommen und sie realistisch einzuschätzen.

10

Werden Sie aktiv

Denn: Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein. Dann wissen Sie besser, was zu tun ist, und können dadurch ruhiger bleiben. Sie können sich selbst versorgen, bis Hilfe eintrifft, und können andere Menschen in Ihrer Umgebung unterstützen, die sich nicht selbst helfen können. Sprechen Sie das Thema Katastrophenvorsorge bei passender Gelegenheit im Freundeskreis und in der Nachbarschaft an – vielen Menschen ist die Notwendigkeit von individueller Vorsorge nicht bewusst: Eine aktuelle repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des ARD-Fernsehmagazins „Report Mainz“ ergab: 59 Prozent der Befragten haben weder Trinkwasser noch haltbare Lebensmittel für zehn Tage im Haus. 58 Prozent besitzen kein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio.

8

Bundesweiter Warntag

Seit 2020 findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September der Bundesweite Warntag statt. Der Aktionstag soll über die Bedeutung von Warnung und das Verhalten im Notfall aufklären sowie die Bevölkerung für individuelle Vorsorge sensibilisieren. Gleichzeitig werden die verschiedenen Warnsysteme in Deutschland getestet. Der Stadt Hamburg steht für die Warnung der Bevölkerung zurzeit ein Sirenenwarnnetz mit 200 Sirenen zur Verfügung. Beim jährlichen Sirenenprobebetrieb wird überprüft, ob alle Sirenenanlagen funktionieren. Der Test dient auch dazu, der Bevölkerung das Sirenensignal für Gefahr – ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton – in Erinnerung zu rufen. Ein einminütiger Dauerton bedeutet Entwarnung. Der nächste Bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt.

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Gemeinsam geht es besser

Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld (Nachbarschaft, Familie, Freunde) darüber, wie Sie sich gegenseitig in einer Notsituation unterstützen könnten. Und haben Sie alle wichtigen Telefonnummern und Adres-sen auf Papier? Denn im Ernstfall zählt das soziale Netzwerk. Das Miteinander und die Unterstützung innerhalb der Familie, im Freundeskreis und der Nachbarschaft helfen, mit herausfordernden Situationen zurechtzukommen. Der Austausch trägt dazu bei, einen Überblick über die Situation zu bekommen und sie realistisch einzuschätzen.

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Werden Sie aktiv

Denn: Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein. Dann wissen Sie besser, was zu tun ist, und können dadurch ruhiger bleiben. Sie können sich selbst versorgen, bis Hilfe eintrifft, und können andere Menschen in Ihrer Umgebung unterstützen, die sich nicht selbst helfen können. Sprechen Sie das Thema Katastrophenvorsorge bei passender Gelegenheit im Freundeskreis und in der Nachbarschaft an – vielen Menschen ist die Notwendigkeit von individueller Vorsorge nicht bewusst: Eine aktuelle repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des ARD-Fernsehmagazins „Report Mainz“ ergab: 59 Prozent der Befragten haben weder Trinkwasser noch haltbare Lebensmittel für zehn Tage im Haus. 58 Prozent besitzen kein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio.

Portrait Matthias Saß


Matthias Saß
ist im Vorstand des Vereins der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e. V. sowie Vorstand der Schiffszimmerer-Genossenschaft

„In Krisenzeiten ist sozialer Zusammenhalt eine unserer stärksten Kräfte. Das genossenschaftliche Leitmotiv ‚Gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich ist‘ ist heute genauso aktuell wie im 19. Jahrhundert. Als Genossenschaften unterscheiden wir uns grundlegend von klassischen Wohnungsbau- und Immobiliengesellschaften. Fairness, Verantwortung und Solidarität prägen unser Handeln. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, mit dieser Haltung herausfordernde Zeiten zu meistern und einen nachhaltigen Beitrag zu einer sozialen Gesellschaft zu leisten.“

Die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ bündelt praxisnahe Empfehlungen. Zum Runterladen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: bbk.bund.de. Oder Sie bestellen den kostenlosen Ratgeber unter 0800 664 71 15 oder per Mail: bestellservice@bbk.bund.de

 

DRK-EXPERTISE

Bergedorf-Bille-Mitglieder Jürgen Mittas und Ingo Fischer vor einem Deutschen Roten Kreuz-Schild in Arbeitskleidung.

„Was würden Sie für drei Tage Zelten mitnehmen?“

Zusammengerechnet sind die beiden Bergedorf-Bille-Mitglieder Jürgen Mittas (l.) und Ingo Fischer seit 81 Jahren ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz e. V. aktiv. Nach 16 Jahren als Landesbereitschaftsleiter ist Jürgen Mittas heute Landeskatastrophenschutzbeauftragter, Ingo Fischer ist Zugführer in der ehrenamtlichen Bereitschaft. Die beiden Männer vom DRK-Kreisverband Bergedorf wissen, wie wichtig es ist, dass jeder Bürger und jede Bürgerin individuell für den Katastrophenfall vorsorgt. „Es reicht ein großflächiger Stromausfall, schon wird es schwierig. Tankstellen haben keine Handpumpen mehr, Supermarkttüren und -kassen funktionieren nicht ohne Strom“, sagt Jürgen Mittas. Die beiden DRK-Aktiven sind immer gerne bereit, auch in ihrer Genossenschaft ihr Wissen weiterzugeben, zum Beispiel über richtige Vorratshaltung. „Das ist kein Hexenwerk. Stellen Sie sich vor, was Sie alles für drei Tage Zelten benötigen. Das als Vorrat wäre schon einmal ein guter Anfang“, sagt Mittas. „Und an Wasser denken! Ohne Essen kommt man notfalls ein paar Tage aus, aber nicht ohne Flüssigkeit“, ergänzt Fischer. Die beiden DRK–Experten möchten auch das Bewusstsein dafür wecken, wie bedeutsam funktionierende Nachbarschaften gerade im Krisenfall sind. „Zusammen ist man stärker. Ein Beispiel: Eine Person gibt etwa 80 bis 120 Watt Wärme ab. Das ergibt am Tag eine Heizleistung von bis zu 2,5 Kilowattstunden – bei einem winterlichen Heizungsausfall sollte man sich zusammentun.“

INTERVIEW

„Funktionierende Nachbarschaft ist in unsicheren Zeiten besonders wichtig“

Torsten Sevecke, Experte für Risikovorsorge, gibt eine Einschätzung der politischen Lage und sagt, welche Bedeutung gut vernetzte Quartiere in Krisen haben

Portrait Torsten Sevecke vor einer Landkarte

Klare Worte In Vorträgen sensibilisiert der Oberst der Reserve für mögliche Gefahren

Der promovierte Jurist Torsten Sevecke (SPD) leitete früher das Bezirksamt Eimsbüttel, war Staatsrat in der Wirtschaftsbehörde und zuständig für Hafen und Luftfahrt. Seit 2023 unterrichtet der Oberst der Reserve an der Fakultät für Gesamtstaatliche Risikovorsorge an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg-Nienstedten.

Herr Dr. Sevecke, von Bundeskanzler Friedrich Merz stammt die Aussage: „Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden.“ Hat er recht?

Der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius betont immer wieder, dass die Streitkräfte in Deutschland kriegstüchtig werden müssen. Der Grund für diese Vorgabe liegt in der veränderten Bedrohungsanalyse der NATO im Hinblick auf einen möglichen Konflikt mit Russland. Deswegen hat der Verteidigungsminister unter anderem entschieden, die deutsche Panzerbrigade 45 dauerhaft in Litauen zu stationieren. Die Aufstellung erfolgte im April dieses Jahres. Dies ist ein einmaliger Vorgang in der deutschen Nachkriegsgeschichte und zeigt die Ernsthaftigkeit der Bedrohung an der NATO-Ostflanke.

Tatsächlich gab es in Norddeutschland bereits Drohnen- und U-Boot-Sichtungen, sabotierte Tiefseekabel und mehr. Auch Cyberangriffe und Desinformationskampagnen beschäftigen Politik und Unternehmen. Wie real ist die Bedrohung Deutschlands, und durch wen besteht sie?

Hybride Angriffe auf die europäische und deutsche Infrastruktur sind ebenso Realität wie umfangreiche Desinformationskampagnen. Dabei steht Deutschland als größte europäische Wirtschaftsmacht und als Drehscheibe für die Verteidigung des NATO-Territoriums im Fokus unterschiedlicher staatlicher und nicht staatlicher Akteure. Eine wesentliche Rolle kommt der Russischen Föderation zu. Die Verletzungen des NATO-Luftraums durch russische Kampfflugzeuge und Drohnenschwärme nehmen erheblich zu. Die NATO nimmt die Bedrohungen ernst und reagiert entschlossen.

„Wenn jeder einen Grundvorrat bereithält und man auf hilfsbedürftige Nachbarn achtet, ist viel getan.“

Was bedeutet der Operationsplan Deutschland praktisch, und wurde er entsprechend aktualisiert?

Ein Bestandteil der Reaktionen der NATO auf die zunehmend aggressive Haltung Russlands ist der Aufbau neuer Strukturen und von Plänen wie dem Operationsplan Deutschland. Der Operationsplan Deutschland ist ein militärisches Planungsinstrument zur Vorbereitung auf die Rolle Deutschlands als Drehscheibe der NATO-Verteidigung in Europa. Der Plan wird in kurzen Abständen aktualisiert und angepasst. Verantwortlich ist das Operative Führungskommando der Bundeswehr.

Sind wir denn gut vorbereitet? Brauchen wir bald wieder Schutzräume und Bunker?

Die Bundeswehr hat sofort nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine damit begonnen, den Operationsplan Deutschland vertieft auszuarbeiten. Dazu wurden im Rahmen der Gesamtverteidigung neben der NATO auch zahlreiche zivile Organisationen und Ministerien in ganz Deutschland beteiligt. Mittlerweile sehen wir einen umfassenden Plan, der zunehmend auch von der Zivilgesellschaft zum Anlass genommen wird, die eigene Rolle in der Gesamtverteidigung zu bestimmen. Es geht darum, zu gewährleisten, dass wir auch in schweren Krisen ein Höchstmaß an Normalität bewahren können, damit unsere Gesellschaft weiter funktioniert. Schutzraumkonzepte erarbeitet gegenwärtig das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Ich rechne nicht damit, dass wir ähnliche Bunkerbauprogramme wie im Kalten Krieg brauchen werden, aber die Bereitstellung von Schutzräumen wird eine gesellschaftliche Aufgabe werden.

In einem Vortrag sagten Sie unlängst, dass die Bundeswehr im Krisenfall mit der Verteidigung beschäftigt wäre. Somit müssten wir Zivilist*innen hier dann ohne sie klarkommen. Halten Sie die Zivilgesellschaft – also uns alle – für ausreichend sensibilisiert?

Im Fall der Bündnisverteidigung an der NATO-Ostflanke wird die Bundeswehr sich komplett auf ihre militärischen Kernfunktionen konzentrieren, auch unter Einbeziehung erheblicher Anteile von Reservisten, gegebenenfalls sogar von Wehrpflichtigen. Die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Normalität, also das Funktionieren von Kitas, Schulen, Lebensmittelversorgung und die Produktivität der Wirtschaft, sind die zwingende Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen von Krisen. Die Diskussion über den Wehrdienst, über Sonderprogramme für die Ausrüstung der Bundeswehr, der Aufbau von Heimatschutzkompanien und die Verständigung über den Wert einer freiheitlichen Verfassung haben nach meiner Erfahrung für eine stärkere Sensibilisierung in Deutschland gesorgt. Die verstörenden Bilder aus dem Ukrainekrieg und aus Israel sowie die täglichen Drohungen aus Moskau tragen viel dazu bei, dass wir uns fragen, was noch kommen kann.

Sie haben es schon angedeutet: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zur Krisenvorsorge, unter anderem soll sich jeder Haushalt einen Lebensmittelvorrat und ein Notgepäck anlegen. Was können Vermieter*innen wie die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften tun, und wie kann jeder Einzelne helfen?

Die Wohnungsbaugenossenschaften sorgen für sicheres und faires Wohnen in Hamburg. Sie tragen Verantwortung für Quartiere und Nachbarschaften. Eine funktionierende gute Nachbarschaft ist die wichtigste Voraussetzung, um in unsicheren Zeiten oder in Krisen den nötigen Zusammenhalt zu sichern. Wenn jeder Einzelne für sich einen Grundvorrat an Lebensmitteln für eine Woche bereithält, wenn man auf hilfsbedürftige Nachbarn achtet und ihnen Hilfe anbietet, ist schon viel getan. Nachbarschaftstreffs sind eine gute Gelegenheit, miteinander diese Fragen anzusprechen, auch wenn sie Ängste auslösen können. Wir haben in der Coronakrise erlebt, wie wichtig Nachbarschaften und Gespräche sind. Daraus können wir lernen.

Rundum informativ

Alljährlich lädt die Genossenschaft die Mitgliedervertretung zu QuartierRundgängen in den Wahlbezirken und zum Austausch ein

Signet "Quartierrundgänge" mit Schriftzug und Kompass
Werte der Genossenschaft, Wert 6: Wir bieten viele Möglichkeiten an genossenschaftlicher Teilhabe

Auch alle Ersatzvertreter*innen sind zu den QuartierRundgängen eingeladen.

Werte der Genossenschaft, Wert 6: Wir bieten viele Möglichkeiten an genossenschaftlicher Teilhabe

Was einst unter dem Namen „Baurundgang“ startete, ist eine langjährige Tradition bei der Bergedorf-Bille. In den Wahlbezirken 1 bis 10 finden die QuartierRundgänge von Mai bis Juni statt. Zudem gibt es eine Extra-Veranstaltung für die Vertreterinnen und Vertreter der unversorgten Mitglieder, die als Wahlbezirke 11 bis 15 aufgestellt sind.

Vom Baustellentreff zum Austauschformat

Der Bauausschuss des Aufsichtsrates lädt zu den Veranstaltungen ein, deren Umsetzung vor Ort von der Verwaltung organisiert wird. Ursprünglich sollten dabei nur aktuelle Baustellen besichtigt und Informationen zu den jeweiligen Maßnahmen besprochen werden. Inzwischen sind die QuartierRundgänge jedoch viel mehr als eine reine Bauinformation. Die Treffen in unseren Wohnanlagen dienen dem Austausch und bieten eine gute Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen und Planungen zu diskutieren. Auch akute Probleme im Quartier oder neu aufgetretene Mängel können dabei direkt angesprochen oder in Augenschein genommen werden.

Impulse für Quartiersthemen

Nach einem Spaziergang durch den Wohnungsbestand und der Besichtigung von aktuell laufenden Maßnahmen vor Ort stehen bei den Treffen weitere Informationen auf dem Programm. Dann geht es im jeweiligen Treffpunkt oder einem Lokal weiter mit einem Fachvortrag zu einem aktuellen Thema und der anschließenden Diskussion. Die Vertreterinnen und Vertreter haben zudem die Möglichkeit, Fragen zu allen Themen zu stellen, die für die Mitglieder ihres Wahlbezirks von besonderer Bedeutung sind. Das macht die QuartierRundgänge zu einem wichtigen Termin zum Austausch mit dem Vorstand und den bautechnischen Ansprechpersonen der Genossenschaft.

Die nächsten Veranstaltungen werden derzeit vorbereitet. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und viele anregende Gespräche vor Ort in den Wahlbezirken.

Termine in den Wahlbezirken

19. Mai – WB 1: Lohbrügge, Startpunkt: Marnitzstraße 40 vor dem Waschhaus 
21. Mai – WB 2: Bergedorf Zentrum, Lohbrügge Zentrum und Süd, Startpunkt: Heizstation Billwiese
18. Juni – WB 3: Lohbrügge Zentrum, Startpunkt: Kirschgarten 12
28. Mai – WB 4: Nettelnburg und Wiesnerring, Startpunkt: DRK Wiesnerring 45
2. Juni – WB 5: Allermöhe und Bergedorf-West, Startpunkt: Fanny-Lewald-Ring 91
4. Juni – WB 6: Lohbrügge Nord, Startpunkt: Binnenfeldredder 40
9. Juni – WB 7: Bergedorf Ost, Billebogen, Geesthacht und Wentorf, Startpunkt: Sander Straße 21a–c
11. Juni – WB 8: Billstedt und Mümmelmannsberg, Startpunkt: Max-Pechstein-Straße 37
16. Juni – WB 9+10: Eilbek, Hamburg-Zentrum, Hamm, Horn, Tonndorf, Startpunkt: Haferblöcken 14
24. September – WB 11–15: Unversorgte Mitglieder, Startpunkt folgt.

Alle QuartierRundgänge beginnen um 18 Uhr an den angegebenen Startpunkten.

Freizeittipps für Bergedorf

Kinoleinwand im Theatersaal

Ganz großes Kino 

Mit Filmen auf der großen Leinwand erweitert das Haus im Park in diesem Jahr sein Angebot. Seit Januar zeigt der Filmclub Bergedorf jeden zweiten Dienstag eine Kino-Produktion, darunter viele ältere und selten gezeigte Filme. Filmfans sind zur Mitgestaltung des Programms herzlich eingeladen. Mehr Infos dazu gibt es auf der Internetseite www.haus-im-park.com. Die Kino-Vorstellungen im Theatersaal sind kostenfrei, eine Hutspende immer willkommen. Die Filmtitel werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die nächsten Kino-Aufführungen in der Begegnungsstätte starten am 10.3., 24.3. und 7.4. jeweils um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Kulinarisches statt Popcorn bietet das hauseigene Café-Restaurant.

Kinderflohmarkt am Bult

Viermal im Jahr verwandelt sich die Werner-Schröder-Turn-
halle
am Bult in eine Fundgrube für Flohmarkt-Fans. Im Frühjahr lädt die TSG Bergedorf wieder am Sonntag, den 29. März, von 9 bis 12 Uhr zum Stöbern, Schnacken und Feilschen ein. Die Standplätze für den TSG-Kinderflohmarkt sind bereits ausgebucht, viele Anbieter steuern neben Kleidung und Spielzeug auch Kaffee, Getränke und selbst gebackenen Kuchen bei. Heißer Tipp: Vielleicht ist dieser Sonntag auch eine gute Gelegenheit, um am Nachmittag einen Blick ins sanierte Dachgeschoss am Bult 8 zu werfen. Seit Anfang des Jahres lädt dort die neue Sauna-Etage der TSG-Sportstätte alle Vereinssportler und Nicht-Mitglieder zum Relaxen ein.

Flohmarktstände in einer Turnhalle
Osterfeuer

Der Elbdeich brennt

Das Feuer in Kirchwerder ist das größte Osterfeuer im Hamburger Landgebiet. Die Junggesellen des Unterhaltungsclubs Gambrinus schichten dazu einen acht Meter breiten und sechs Meter hohen Holzhaufen auf. Rund um die Feuerstelle gibt es am 4. April ab 18 Uhr alte Jahrmarktsattraktionen wie Dosenwerfen und Kräftemessen am Boxautomaten. Neben Leckerem vom Grill können sich jüngere Besucher auch mit Süßigkeiten wie Crêpes und Schmalzgebäck von innen wärmen. Das professionell unter Anleitung der freiwilligen Feuerwehr eingesteckte Stroh wird gegen 20 Uhr mit Fackeln entzündet. Die Funken fliegen am Zollenspieker Hauptdeich in Höhe Sander Deichweg.

Lange Nacht der Museen

Am 18. April öffnet die Hamburger Museumslandschaft neugierigen Nachtschwärmern wieder Tür und Tor. Zum Ticketpreis von 18 Euro (ermäßigt 12 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei) können Besucher von 18 Uhr bis Mitternacht durch große Säle und kleine Galerien cruisen und die dort ausgestellte Kunst bestaunen. Neben der „Behind the Scenes“-Route, für die auch sonst unzugängliche Archive öffnen, führt die Bergedorf-Route über Sternwarte und Schloss zur Bergedorfer Mühle und in das Maler- und Lackierer-Museum am Billwerder Billdeich. Seine eigene Tour kann man sich unter „Meine Nacht“ auf der Website www.langenachtdermuseen-hamburg.de zusammenstellen. Bei über 50 Museen und 500 Veranstaltungen sehr empfehlenswert.

Außenansicht Hamburger Kunsthalle
Die Lola Bigband auf der Bühne beim Musikzieren.

Swinging LOLA mit Live-Musik

Lohbrügge ist nicht New York. Aber ein Hauch von großer, weiter Welt weht am 25. April trotzdem durch das Kulturzentrum in der Lohbrügger Landstraße 8. Ab 19.30 Uhr lädt die Shiny Stockings Big Band zum LOLA Shinys Ballroom ein. Die knapp zwanzigköpfige Band eröffnet zum wiederholten Mal eine Tanznacht in der Tradition des New Yorker Savoy Ballrooms, wo sich in den 30er- bis 50er-Jahren die besten Jazzbands und innovativsten Tänzer des Big Apple trafen. Die LOLA knüpft gern an diese Tradition an: mit einem Swing-Schnupperkurs vorab, Live-Musik und Moderator Thomas Hennemann. Karten kosten 12 Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse.

Bergedorfer Musiktage

Alle Jahre wieder freuen sich Fans der klassischen Musik über die Konzerte im Rahmen der Bergedorfer Musiktage. Auch weil man dabei die spezielle Akustik in kleinen und großen Konzertsälen vor Ort erleben kann. Das Eröffnungskonzert findet in diesem Jahr wieder in der Bergedorfer Kirche St. Petri und Pauli statt. Am 10. Mai bringen das Hamburger Barockorchester und die Bergedorfer Kantorei mit Solisten Mozarts Requiem in dem Backstein-Fachwerkbau zur Aufführung. Als weiteres Highlight gastiert das Albert Schweitzer Jugendorchester mit Kompositionen von Rachmaninow und Dvorcák am 24. Mai im Körberhaus. Beide Sonntagskonzerte beginnen um 18 Uhr, Tickets kosten 17 bis 37 Euro.

Gruppenbild des Jugenorchesters, in den Zuschauerrängen.
Portrait Loki Schmidt auf einem Stuhl mitten auf einer Wiese.

Porträt einer Mutmacherin

Sie war Lehrerin, Naturforscherin und „Angeheiratete der Politik“: Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 15.5., stellt Reiner
Lehberger, Freund und Biograf der prominenten Hamburgerin, „Die drei Leben der Loki Schmidt“ vor. Begleitet wird er dabei von der Konzertpianistin Sija Ma. Mit Werken von Schmidts Lieblingskomponisten Johann Pachelbel, J. S. Bach, Robert Schumann und George Gershwin erinnert Ma an die vielseitig talentierte, in Hammerbrook aufgewachsene Hannelore „Loki“ Schmidt, die selbst Geige, Bratsche und die Altflöte spielte. Lesung und Konzert beginnen um 19 Uhr im Spiegelsaal des Bergedorfer Rathauses. Der Eintritt beträgt 30 Euro.

Läuft in Bergedorf …

Mehr als 3.000 Sportbegeisterte bringt der Bergedorfer Citylauf alljährlich an den Start. Über vier Distanzen laufen Profis und Amateure durch Stadtgebiet und Villenviertel. Wer mitmacht, kann den Applaus auf der Strecke genießen, für das Publikum organisieren Vereine und Gastronomie ein buntes Rahmenprogramm. Spaß, Sport und familiäre Atmosphäre machen den Citylauf aus, unabhängig von der Laufleistung. Gestartet wird am 25. Mai nach einem Warm-up im Schlosspark. Ab 10 Uhr starten die Teilnehmer der 5- und 10-Kilometer-Urbans, danach die Mini-, Junior- und Bambini-Läufer und die Staffeln, für die sich Gruppen im Vorfeld anmelden können. Infos und Anmeldung unter www.bergedorfer-citylauf.de.

Kinder mit Startnummern starten den Lauf.