Mitgliedermagazin

Möchten Sie zusätzlich die gedruckte „bei uns“ lesen?

Mockup mit dem Print- und dem Online-Magazin Cover der Herbstausgabe 2024

Immer mehr Mitglieder lesen die „bei uns“ online. Das ist gut, denn es schont die Umwelt und spart Kosten für Druck und Zustellung.

Gerne senden wir Ihnen das Magazin aber auch weiterhin in gedruckter Form nach Hause – wenn Sie dies wünschen und uns darüber informieren. Bisher erhalten alle Mitglieder die gedruckte Ausgabe der „bei uns“ – es sei denn, sie haben den Postversand des Hefts abbestellt.

Jetzt drehen wir den Spieß um

Ab der Winterausgabe bekommen nur noch diejenigen das Heft, die es ausdrücklich möchten.

Möchten Sie die Print-Ausgabe der „bei uns“ per Post erhalten? Dann senden Sie uns eine Nachricht an marketing@bergedorf-bille.de und teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten mit.

Wenn Sie die „bei uns“ digital lesen möchten, informieren wir Sie regelmäßig über unsere Service-App. Sie können sich aber auch auf unserer Website in den Newsletter eintragen. Wir benachrichtigen Sie dann per E-Mail, sobald die neue Ausgabe des Online-Magazins da ist.

Falls Sie uns bereits nach der Sommerausgabe informiert haben, dass Sie weiterhin ein Druckexemplar erhalten möchten, brauchen Sie sich nicht noch einmal zu melden. Wir haben Ihren Wunsch vermerkt.

Sollten wir nichts von Ihnen hören, erhalten Sie in Zukunft keine gedruckte „bei uns“ mehr. Aber natürlich können Sie sie jederzeit auf unserer Website und in der Bergedorf-Bille-App lesen.

 

Baubeginn unseres Glasfasernetzes

Unsere Häuser werden fit für die digitale Zukunft

Was wir in der Frühlingsausgabe bereits angekündigt haben, wird nun konkret: Der Ausbau unseres Glasfasernetzes beginnt! Gemeinsam mit unserem Partner Tele Columbus (Markenname PŸUR) starten wir im Oktober 2025 mit der Installation moderner Glasfaseranschlüsse bis in jede Wohnung. Bis Ende dieses Jahres werden die ersten 400 Wohnungen angeschlossen sein. Der komplette Ausbau wird voraussichtlich bis Anfang 2028 abgeschlossen sein.

Wann erfolgt der Anschluss?

Etwa drei Monate vor Beginn der Bauarbeiten erhalten die Bewohner*innen der jeweiligen Häuser eine schriftliche Modernisierungsankündigung per Post. Rund vier Wochen vor dem geplanten Start verschickt PŸUR einen weiteren Brief mit dem genauen Termin. Zusätzlich werden etwa zwei Wochen vor Beginn der Arbeiten Aushänge im Haus angebracht. Diese enthalten Details zur Durchführung und Kontaktmöglichkeiten. Wichtig: Die Terminvereinbarung erfolgt ausschließlich direkt über PŸUR.

Wie laufen die Anschlussarbeiten ab?

Zuerst werden die Leitungen im Keller verlegt. Anschließend folgt die Verkabelung vom Keller bis in jede Wohnung. Dafür brauchen die Monteure Zugang zu Wohnungen, die übereinanderliegen. Bitte stellen Sie deshalb sicher, dass Sie am Tag der Installation zu Hause sind oder den Zugang durch Nachbar*innen ermöglichen.

Auch wenn Sie den Glasfaseranschluss selbst nicht nutzen möchten, sind Sie gesetzlich verpflichtet, die Arbeiten in Ihrer Wohnung zu dulden und den Zugang zu gewähren.

Was bringt der Ausbau?

Mit der neuen Glasfasertechnik können Sie künftig mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download und bis zu 500 Mbit/s im Upload surfen. Fernsehen in HD-Qualität bleibt selbstverständlich erhalten. Die Technik ist zukunftssicher und bietet Raum für wachsende digitale Anforderungen – ob Homeoffice, Streaming oder Smart Home.

Gut zu wissen

Die Kosten für den Ausbau werden weder auf das Nutzungsentgelt noch auf die Betriebskosten umgelegt.

Wir freuen uns, mit dem Glasfaserausbau einen wichtigen Schritt in Richtung modernes, zukunftssicheres Wohnen zu gehen – für Sie und unsere ganze Genossenschaft.

Icon: Sprechblasen mit einem Fragezeichen

HABEN SIE FRAGEN?

Sie erreichen die PŸUR-Hotline unter 040/69 91 43 33 (Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9–18 Uhr).

Eine persönliche Beratung erhalten Sie im freenet Shop Bergedorf, Sachsentor 12 (Mo-Fr 10 – 18 Uhr und Sa 10 – 16 Uhr).

Logo Pyur
Freigestellte Glasfaserleitung close up

Bergedorf-Bille auf Social Media

Folgen Sie uns und bleiben vernetzt!

Die Genossenschaft geht neue Wege – auch digital. Seit Kurzem sind wir auf Facebook und Instagram aktiv. Wir möchten zeigen, dass die Bergedorf-Bille und das genossenschaftliche Prinzip mehr ist als nur ein sicheres Dach über dem Kopf. Es steht für Miteinander, Solidarität und eine Gemeinschaft, die über das Wohnen hinaus verbindet.

Mit unseren neuen Social-Media-Kanälen möchten wir allen Interessierten einen Einblick geben – in den Alltag unserer Genossenschaft, unsere Werte, unsere Ziele und in das, was wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten. Ob Neubauprojekte, nachhaltige Quartiersentwicklung, Veranstaltungen oder Einblicke hinter die Kulissen – wir informieren transparent, aktuell und persönlich.

Unsere Genossenschaft lebt vom Mitmachen. Social Media bietet dafür eine zusätzliche Möglichkeit: zum Vernetzen, Kommentieren, Teilen und Diskutieren.

Besuchen und folgen Sie uns gerne auf Instagram und Facebook. Wir freuen uns auf Ihre Likes, Ihre Gedanken und Ihre Beteiligung!

Jetzt auf Instagram entdecken…

…und auf Facebook folgen

Bergedorf-Bille-App – neuer Look und neue Funktionen

Update unserer Service-App für mehr Kundenservice

Nach der Einführung eines neuen ERP-Systems zum Jahreswechsel wurde im Mai auch unsere Service-App technisch aktualisiert. Welche Vorteile das für Sie bringt, erfahren Sie hier.

Was kann die App?

Egal, ob es um eine Schadensmeldung, Ihren aktuellen Nutzungsvertrag, Betriebskostenabrechnungen oder allgemeine Anliege rund um das Wohnen geht – mit der App erledigen Sie vieles bequem per Smartphone oder Tablet.

Sie möchten einen Defekt in der Wohnung melden? Ein paar Klicks reichen – inklusive Foto-Upload. Sie möchten sich über Baumaßnahmen in Ihrem Quartier informieren oder keine Termine der Genossenschaft mehr verpassen? Auch das erfahren Sie direkt über die App.

Alle Funktionen der App stehen Ihnen auch im Service-Portal auf unserer Website zur Verfügung, falls Sie uns lieber vom PC aus kontaktieren möchten.

In dringenden Fällen wie Starkregen oder Aufzugsausfällen können wir Sie sofort per Push-Benachrichtigung und/oder E-Mail informieren. Welche Mitteilungen Sie erhalten möchten, legen Sie in den Einstellungen selbst fest.

Sicher, bequem, rund um die Uhr erreichbar

Die Service-App ersetzt natürlich nicht den persönlichen Kontakt, ergänzt ihn aber sinnvoll. Sie können Ihre Anliegen nun unabhängig von unseren Öffnungszeiten an uns richten – rund um die Uhr, auch am Wochenende. Ihre Daten sind dabei jederzeit geschützt: Die App erfüllt hohe Datenschutzstandards und wird regelmäßig aktualisiert.

Warum lohnt sich das für Sie?

Mit der App senden Sie die häufigsten Anliegen mit wenigen Klicks direkt an die zuständigen Ansprechpersonen. Den Bearbeitungsstand können Sie dabei live mitverfolgen. Ihr Anliegen wird in Echtzeit mit allen notwendigen Informationen als Ticket im System erfasst.

Auch Rückfragen sind möglich: Falls z. B. noch Angaben für den Auftrag an einen Handwerker fehlen, können wir diese direkt im Chat klären. Das spart Zeit und Wege – für Sie und für uns.

Manchmal muss es schnell gehen: Wichtige Dokumente können wir Ihnen per Knopfdruck in App und Portal bereitstellen. So müssen Sie nicht auf die Post warten.

Zwei Mockups mit den Screenshots aus der App.
Icon des Anmeldebutton on der Service-App der Bergedorf Bille (Person mit Schloss)

Jetzt herunterladen:

Jetzt herunterladen und durchstarten!

Rund 4.000 Mitglieder nutzen die Bergedorf-Bille-App bereits. Wir bitten alle Nutzerinnen und Nutzer, die App zu aktualisieren, um auf die neuen Funktionen zugreifen zu können.

Sollten Sie noch nicht dabei sein, finden Sie die App kostenlos im App Store von Apple und bei Google Play. 

Für die erstmalige Registrierung benötigen Sie einen Einladungscode. Diesen haben wir allen noch nicht registrierten Mitgliedern im August per Post zugesandt. Der Code ist nur für die erstmalige Registrierung gültig. Sollten Sie das Schreiben nicht mehr finden oder Probleme bei der Anmeldung in der App haben, schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an info@bergedorf-bille.de.

Übrigens: Auch die neue „bei uns“ haben Sie in der App stets griffbereit und werden informiert, sobald eine neue Ausgabe erscheint.

 

Doppelt gut angelegt

Unsere Spareinrichtung macht es möglich: In die Genossenschaft investieren und dabei Zinsgewinne mitnehmen

Carina Scheer, Markus Bollow und Yvonne Welsch beraten Sie gerne bei der Geldanlage (v.l.n.r.).

Carina Scheer, Markus Bollow und Yvonne Welsch beraten Sie gerne bei der Geldanlage (v.l.n.r.).

Bergedorf-Bille Sparwochen 2025

Vom 6. bis 31. Oktober läuft die diesjährige Aktion der Spareinrichtung. In dieser Zeit erhöhen wir die Zinssätze unserer nachhaltigen Klima-Sparprodukte deutlich.

Konditionen*
Klimasparen 2,60 % p.a.
• Klimabrief 2,65% p.a.

Mindesteinlage: 2.500 €
Laufzeit: 48 Monate

Eine Übersicht über alle Sparformen und die aktualisierte Zinsübersicht steht auf unserer Website unter https://bergedorf-bille.de/sparen bereit.

*nur vom 06. bis 31.10.2025; Änderung vorbehalten

r die Geldanlage wünschen sich Sparende vor allem Sicherheit und gute Zinsen. Doch für viele Menschen ist ebenso wichtig, das mit dem angelegten Geld etwas Sinnvolles geschieht, wovon viele profitieren können. Umso schöner also, wenn man in die eigene Genossenschaft investieren kann und damit zur Finanzierung von Baumaßnahmen, dem Erhalt des Gebäudebestands oder den notwendigen energetischen Sanierungen der Häuser beiträgt.

Bei der Bergedorf-Bille ist das schon seit mehr als 45 Jahren durch die Spareinrichtung der Genossenschaft möglich – und das zu attraktiven Konditionen. Das angelegte Geld ist dabei gut abgesichert, denn nicht nur die Immobilien und das Vermögen der Genossenschaft dienen als Sicherheiten, sondern auch ein gemeinsamer Sicherungsfond aller Baugenossenschaften mit Spareinrichtung.

Bergedorf-Bille Sparwochen

Ende 2024 feierte eine besondere Aktion unserer Spareinrichtung Premiere: Zu den Sparwochen machte die Zinsgarantie trotz des damals gerade gesenkten Leitzinses die Geldanlage besonders attraktiv. Viele unserer Mitglieder und ihre Angehörigen nutzten die Gelegenheit und legten in der Angebotsphase mehr als eine Million Euro in verschiedenen Sparformen an. Für dieses Jahr bereiten wir eine Neuauflage der Aktion vor.

Vielfältige Sparformen

Die Anlagemöglichkeiten sind vielfältig. Das Angebot reicht von der kurzfristigen Geldanlage beim Festzinssparen bis zum attraktiv verzinsten Effektivsparen. Das Plansparen können Mitglieder schon ab einer monatlichen Einzahlung von 15 Euro starten und damit langfristig Geld ansparen.

Beim nachhaltigen Klimasparen fließen die angelegten Beträge hauptsächlich in die energetische Sanierung unserer Gebäude und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Exklusiv für unsere Mitglieder gibt es darüber hinaus den Klimasparbrief.

Jetzt sparen!

Sie möchten weitere Informationen zur Geldanlage bei der Bergedorf-Bille erhalten oder einen persönlichen Termin vereinbaren? Das Team der Spareinrichtung erreichen Sie telefonisch unter
040/72 56 00-23 oder 040/72 56 00-485.

Einfaches Gif einer Hand, die eine Münze in ein Sparschwein wirft.

Demokratie leben und verteidigen

Gemeinsam entscheiden und das Miteinander gestalten: Für Genossenschaften und unsere Gesellschaft essenziell

Reichtagsgebäude, Eingang

Nicht nur im Bundestag: Demokratie beginnt im Miteinander vor Ort.

Demokratie bedeutet weit mehr, als ein Wahlrecht zu haben oder Demonstrieren zu dürfen. Sie prägt unseren Alltag – und das oft viel stärker als es uns bewusst ist. Demokratie zeigt sich tagtäglich im Miteinander, im Mitentscheiden, Mitgestalten und Mitverantworten. Denn sie beruht auf Teilhabe, Transparenz, Gleichberechtigung und Dialog. Das gilt für unsere Gesellschaft und ebenso für Genossenschaften. Auch die Bergedorf-Bille ist demokratisch aufgebaut und bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen.

Jede Stimme zählt

In einer Genossenschaft haben alle Mitglieder ein Stimmrecht. Unabhängig davon, wie viele Anteile jemand besitzt oder wie viel Geld eingezahlt wurde, hat jedes Mitglied genau eine Stimme. Das unterscheidet Genossenschaften grundlegend von anderen Unternehmensformen. So können alle mitwirken und Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen – zum Wohle aller.

Die Zahl unserer Mitglieder ist allerdings zu groß, um sich gemeinsam zu treffen und abstimmen zu können. Deshalb wählen die Mitglieder der Bergedorf-Bille alle fünf Jahre Vertreter*innen aus ihren jeweiligen Quartieren, die dies in ihrem Namen tun. Gerade fand die jährliche Vertreterversammlung statt, auf der zahlreiche Fragen zu den Plänen und zur Entwicklung unserer Baugenossenschaft diskutiert und diverse Abstimmungen durchgeführt wurden – zum Beispiel zu Satzungsänderungen oder zur Verwendung des erwirtschafteten Gewinns. Im Jahresverlauf gibt es weitere Gelegenheiten, in den Dialog zu gehen. Bei unseren Quartiersrundgängen etwa, können Ideen und Wünsche ausgetauscht werden, die die eigene Nachbarschaft betreffen.

Mitmachen statt machen lassen

Die demokratischen Strukturen der Bergedorf-Bille leben von der Beteiligung der Mitglieder. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Zahlreiche Mitglieder haben sich in unserem Leitbildprozess engagiert. Sie investierten Zeit und Energie in unser gemeinsames Ziel und brachten ihre wertvollen Erfahrungen mit ein. So konnten wir zusammen unsere Werte formulieren und Handlungsfelder für die Zukunft definieren. Auch an den Workshops zur Überarbeitung unserer Satzung nahmen viele Mitglieder teil und bereiteten sich sogar in besonderen Schulungen auf diese Aufgabe vor. QuartierMitWirkung ist ein Angebot unserer Quartiersentwicklung, das mit Veranstaltungen und offenen Workshop zum Mitwirken einlädt. Denn wenn möglichst viele Meinungen gehört werden, können Lösungen entstehen, die den Bedürfnissen der Mitglieder am besten entsprechen.

Bemalte Papiertüte mit Kerze darin vor einem Lichtermeer aus weiteren Tüten mit Kerzen. Foto aus der Demo "Bergedorf leuchtet" bei der 2022 für Solidarität und Zusammenhalt demonstriert wurde.

Starkes Zeichen: Die Aktion „Bergedorf leuchtet“ demonstrierte 2022 Solidarität und Zusammenhalt.

Workshop zum Leitbildprozess mit mehreren Menschen und einer Abstimmung.

Gelebte Demokratie in unseren Workshops zum Leitbildprozess.

Demokratie stärken

Außerhalb der Genossenschaft gerät unsere Demokratie zunehmend unter Druck. Populistische Bewegungen gewinnen an Einfluss, das Vertrauen in politische Institutionen schwindet, und demokratiefeindliche Tendenzen breiten sich in sozialen Medien und auf der Straße aus. Viele Menschen fühlen sich abgehängt oder nicht gehört – ein Nährboden für Extremismus und Gleichgültigkeit. Deshalb ist es gerade jetzt so wichtig, die Demokratie aktiv zu verteidigen. Dazu können wir alle etwas beitragen: Wenn wir genau hinzusehen, was ums uns herum passiert, uns informieren, unsere Meinung teilen und uns mit anderen auseinandersetzen. Denn das macht ein demokratisches und solidarisches Miteinander in lebenswerten Nachbarschaften aus. Als Genossenschaft können wir eine Vorbildrolle einnehmen und zeigen, wie Teilhabe im Alltag möglich ist.

Stiftungsarbeit in Bergedorf

Die Bergedorf-Bille-Stiftung engagiert sich im „Netzwerk Bergedorf für Demokratie und Zusammenhalt“, um gemeinsame Aktionen im Bezirk umzusetzen – wie zum Beispiel im Vorfeld der Wahlen zum Bundestag und der Hamburger Bürgerschaft oder zum Geburtstag des Grundgesetzes. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen, die für alle Interessierten offen sind. Unsere Stiftung ist zudem am 

„Bündnis gegen Einsamkeit in Hamburg“ beteiligt. Auch das hilft, die Demokratie zu stärken, denn wer sich ausgeschlossen oder allein fühlt, ist seltener im Austausch mit Anderen – gemeinschaftliche Angebote können hier ein wichtiges Gegengewicht sein.

Die Partnerschaft für Demokratie Bergedorf bringt Menschen im Bezirk zusammen und unterstützt verschiedene Initiativen. Seit diesem März befindet sich die dazugehörigen Koordinierungs- und Fachstelle unter dem Dach der Bergedorf-Bille-Stiftung und ist in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Bergedorf aktiv. Gefördert wird die Partnerschaft für Demokratie Bergedorf durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

Bisher gab es im Rahmen der Partnerschaft bereits eine Reihe von Aktivitäten. Die jüngsten Highlights waren die Veranstaltung „Laut, dreist, rechts – und wir?“, die am 17. Juni in der Lola ein 100-Personen-Publikum erreichte sowie der Workshop „Umgang mit Wertekonflikten im Kontext sozialer Angebote“ mit Lena Marleaux im Körberhaus am 24. Juni. Was bei der großen „Demokratie-Werkstatt“ am 11. Juli in Neuallermöhe stattfand, erfahren Sie in unserem Beitrag auf Seite 24. Weitere Aktionen und Veranstaltungen sind in Planung. Gemeinsam können wir Demokratie leben und verteidigen, bei der Bergedorf-Bille, in unserer Gesellschaft und im ganz alltäglichen Miteinander.

Klicktipp: „Netzwerk Bergedorf – für Demokratie und Zusammenhalt“: Das Netzwerk setzt sich für ein solidarisches, weltoffenes Bergedorf ein. Aktuelles zu Veranstaltungen und zu Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, gibt es auch bei Instagram: @netzwerk_bergedorf

64. Ordentliche Vertretersammlung

Am 24. Juni 2025 folgten 157 der 330 Vertreter*innen unserer Einladung nach Bergedorf

Abstimmung bei einer Versammlung mit dem Vorstand am Rednerpult.

Einstimmig: Die Vertreter*innen waren sich bei den Abstimmungen einig.

Frisch gestärkt durch kleine Feierabend-Snacks und Erfrischungsgetränke füllten die Anwesenden den Saal im Bergedorfer H4-Hotel. Pünktlich um 19 Uhr eröffnete Dr. Matthias Maack, Vorsitzender des Aufsichtsrats, die Sitzung.

Zuerst stand der Lagebericht des Vorstands und der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 auf der Tagesordnung. Marco Lohmann präsentierte einen Rückblick mit den wichtigsten Ereignissen des Jahres. Dabei waren 2024 auch viele Herausforderungen zu meistern – von Starkregenereignissen, die in mehreren Quartieren für Überflutungen sorgten, bis zur Kostenentwicklung bei Instandhaltungen, Modernisierungen und im Neubau.

Investitionen in Nachhaltigkeit, Klima- und Klimafolgenschutz

Um für zunehmendes Extremwetter gewappnet zu sein und zugleich CO2-Emissionen zu reduzieren, investierte unsere Genossenschaft seit 2005 bereits 159 Millionen Euro. In den kommenden fünf Jahren sind weitere 174 Millionen Euro dafür eingeplant.

Nutzungsentgelte

Über den gesamten Bestand der Genossenschaft lag das Netto-Kalt-Nutzungsentgelt im Durchschnitt bei 7,88 Euro/qm und damit etwa 2,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 7,67 Euro/qm. Der Anstieg ist vor allem auf Neubauten zurückzuführen. Für fast zwei Drittel der Wohnungen lag das Nutzungsentgelt 2024 weiterhin bei unter 8,00 Euro/qm.

Bergedorf-Bille-Stiftung

Das Miteinander in unseren Quartieren fördern, die Demokratie stärken oder wichtige Themen wie Einsamkeit aufgreifen – unsere Stiftung baute ihre Aktivitäten und ihr Engagement im Laufe des Jahres 2024 weiter aus. Sie hat für unsere Genossenschaft eine besondere Bedeutung. Für die Fortsetzung ihrer Arbeit erhält die Stiftung für das Jahr 2025 eine Spende in Höhe von 200.000 Euro, also 50.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Geschäftliche Gesamtlage

Die Bergedorf-Bille ist wirtschaftlich weiterhin sehr gut aufgestellt und verfügt über eine hohe Eigenkapitalquote von mehr als 66 Prozent. Der Bilanzgewinn der Genossenschaft beträgt für das Jahr 2024 rund 2,8 Mio. Euro.

Berichte des Aufsichtsrats

Der Jahresabschluss 2024 wurde vom Aufsichtsrat umfassend und ohne Beanstandungen geprüft. Zusätzlich prüfte und bestätigte der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) den Abschluss. Merle Wilke gab der Versammlung zudem einen Überblick über die weiteren Aufgaben und die Arbeit des Aufsichtsrates.

Matthias Wendt, Merle Wilke und Dr. Matthias Maak wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt (v. l. n. r.).

Matthias Wendt, Merle Wilke und Dr. Matthias Maak wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt (v.l.n.r.).

Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

Nach den Berichten von Vorstand und Aufsichtsrat wurden verschiedene Fragen aus den Reihen der Vertreter*innen gestellt. Dabei gingen es vor allem um die Finanzierung der geplanten Investitionen, die Planung von Mobility Hubs, die Energieversorgung und die Mitgliederkommunikation.

Im Anschluss an die Fragerunde wurden der Lagebericht des Vorstands und der Bericht des Aufsichtsrates einstimmig angenommen, ebenso der Jahresabschluss 2024 sowie der Prüfungsbericht des VNW. Dem Aufsichtsrat und dem Vorstand erteilten die Anwesenden jeweils einstimmig die Entlastung.

Verwendung des Bilanzgewinns

Die Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von 2,768 Millionen Euro wurde einstimmig beschlossen und der nach der Satzung höchstmöglichen Dividende von vier Prozent zugestimmt.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Turnusgemäß schieden drei Mitglieder des Aufsichtsrates aus. Dr. Matthias Maak, Merle Wilke und Matthias Wendt kandidierten erneut und wurden einstimmig wiedergewählt.

Abstimmung zu letzten Satzungsänderungen

Für unsere Satzung standen letzte Änderungen zu Abstimmung auf der Tagesordnung. In den meisten Punkten handelte es sich um Textkorrekturen, die allesamt von mehr als zwei Dritteln der Anwesenden angenommen wurden. Die Änderung des Paragraphen 38 stand erneut auf der Tagesordnung, nachdem in 2024 nicht die nötige Anzahl an Vertreter*innen zur Versammlung erschienen waren. Doch auch diesmal gab es nicht ausreichend Anwesende und die Abstimmung musste erneut verschoben werden.

Menschen auf Stühlen bei der Versammlung, um den Vorstand Fragen zu stellen.

Austausch: Die Versammlung bot Raum für Fragen an den Vorstand.

Aufsichtsrat

Dr. Matthias Maack
Helmut Lerch
Merle Wilke
Lars Poggensee
Joachim Bruschke
Cornelia Geisendorf
Petra Scheppach
Marion von Thienen
Matthias Wendt

Digitaler Geschäftsbericht 2024

Die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung begleiten uns fortwährend. Aus diesem Grund stellen wir den Geschäftsbericht für das Jahr 2024 ausschließlich in digitaler Form zur Verfügung.
Die Bergedorf-Bille-Geschäftsberichte der letzten Jahre können Sie hier herunterladen:

Die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung begleiten uns fortwährend. Aus diesem Grund stellen wir den Geschäftsbericht für das Jahr 2024 ausschließlich in digitaler Form zur Verfügung.

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