Alles kann, nichts muss?

Wer sich für die Zukunft gut aufstellen will, muss in der Quartiersentwicklung
neue Wege gehen. Vieles kann, manches muss

Grafik zum Thema "So funktioniert der genossenschafftliche Beteiligungsprozess".

So funktioniert der genossenschaftliche Beteiligungsprozess.

Zusätzlicher Wohnraum und ein kluges Parkmanagement, Barrierefreiheit, moderate Kosten, klimabewusste Konzepte prägen die heutigen Ansätze. Dabei lädt die Bergedorf-Bille ihre Mitglieder zum Mitdenken ein. Der Anspruch ist, Ideen gemeinsam zu diskutieren und Wünsche zu beherzigen. Alles kann.

Partizipation mit Regeln

Die Erfahrung aus zahlreichen Befragungen zeigt, dass sich Wünsche ändern können. Wer gestern für Veränderung war, will heute vielleicht, dass alles so bleibt, wie es ist. Das ist verständlich, darf den Weg aber nicht verbauen. Wie Partizipation in der Genossenschaft funktioniert, klärt deren Satzung. Jedes Mitglied hat eine Stimme, und nach einem Beteiligungsprozess entscheidet der Vorstand, wo und wie gebaut wird. In diesem Gremium sitzen die, die finanziell verantwortlich sind.

Genossenschaftliches Handeln geschieht nicht im luftleeren Raum. Die Aufgabe ist, Beschränkungen transparent zu machen und einander im Prozess der Entscheidungsfindung nicht aus den Augen zu verlieren. Lange vorm ersten Spatenstich bauen Beteiligungsverfahren und Quartiersbegehungen deshalb Brücken. Aus Betroffenen und Planern wird ein solidarisches Miteinander. Kompromisse werden gemeinsam gefunden und getragen.

Balanceakt Beteiligung

Der Umgang mit Wünschen ist ein Balanceakt. Wann ist eine Befragung sinnvoll? Wann schürt das Nachdenken über Veränderung

unnötig Ängste? Wo stößt die Partizipation Prozesse an, die das Miteinander gefährden oder Fronten aufmachen? Der optimale Zeitpunkt für Beteiligung liegt zwischen „ungelegten Eiern“ und geschaffenen Tatsachen.

Diskussion zum Wiesnerring

Im Quartier Wiesnerring ist die Bergedorf-Bille seit November 2022 mit den Mietern im Gespräch. Manche Pläne zur Weiterentwicklung des Wohngebiets stoßen auf Widerstand. An manchen Ecken hat sich die Diskussion verkantet. Energetische Sanierung und lebenslanges Wohnen mit entsprechenden Pflegeangeboten finden Zustimmung. Doch Pläne zur Verdichtung mit sechs bis neun Neubauten werden teilweise abgelehnt.

Planerisch bleibt am Wiesnerring alles im Fluss. Zum Leidwesen derer, die Wohnraum suchen, fließt dieser Fluss sehr langsam. Nach Corona, hohen Zinsen und Baukosten prüfen die Verantwortlichen der Genossenschaft nun erneut alle Vorhaben, angepasst an den neuen Hamburger Standard für kostenreduziertes Bauen. Dieser Prozess schafft Raum für weitere Gespräche – nach den Regeln der Genossenschaft und zum Wohle aller.

In einem kurzen Videoclip erläutern wir Ihnen den Beteiligungsprozess.

KLARE WORTE

„Die Wärmewende ist richtig – aber nur mit Augenmaß, Förderung und sozialer Verantwortung machbar“

Andreas Breitner, Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. (VNW)

Herr Breitner, Hamburg will bis 2045 klimaneutral sein – auch beim Heizen muss verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt werden. Aber ist das überall möglich?

ANDREAS BREITNER: Tatsächlich entfällt laut Stadt ein Viertel der gesamten Hamburger CO2-Emissionen auf Heizen und Warmwasser. Gas, Kohle und Öl schrittweise zu ersetzen, ist sinnvoll, nur dann schaffen wir die Wärmewende. Das Ende der Kohleverbrennung ist in Hamburg schon für 2030 vorgesehen, bisher wird für Fernwärme vor allem Kohle genutzt, das wollen die Hamburger Energiewerke ändern. Doch die Planung und Realisierung von Fernwärmeanschlüssen in diesem kurzen Zeitfenster sind eine riesige Herausforderung. Fernwärme eignet sich eigentlich nur in dicht besiedelten Gebieten, der Leitungsnetzausbau ist kompliziert. Bei vielen Bestandsgebäuden ist die Umstellung nicht einfach, teils sogar unmöglich.

Und was dann?

Jeder kann das eigene Heizverhalten hinterfragen. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass kein Schimmel entsteht. Grundsätzlich empfiehlt die Stadt den Anschluss ans Wärmenetz. Wenn das nicht machbar ist, soll die Möglichkeit einer Wärmepumpe geprüft werden, dann die einer solarthermischen Anlage oder Wärmepumpen-Hybridheizung in Kombination mit einem Brennwertkessel. Man kann sich vorstellen, wie viel Zeit allein die Prüfung in Anspruch nimmt. Dazu kommt der eklatante Fachkräftemangel im Bau. Wir tun unser Bestes, aber es müssen alle an einem Strang ziehen und realistisch und pragmatisch an das Thema herangehen. Alles andere ist nicht nachhaltig.

Welche Möglichkeiten sehen Sie in puncto Klimaschutz?

VNW-Unternehmen haben im vergangenen Jahr rund 850 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen ausgegeben, die unter anderem die Energiebilanz verbessern. Studien zufolge müssten mindestens 40 Milliarden Euro investiert werden, um den Gebäudebestand in Hamburg klimaneutral zu machen – im Schnitt 45.000 Euro pro Wohnung. Das wird ohne Förderung nicht möglich sein. Wir brauchen belastbare Zusagen von Land und Bund, um diese gemeinschaftliche Aufgabe stemmen zu können. Für den Neubau ist es unabdingbar, die Klimaschutz-Auflagen herunterzufahren, um schnell bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen und stattdessen auf einen guten Energiemix zu achten.

Wird sich die Umstellung auf erneuerbare Energien auf die Miete bzw. Nutzungsgebühr auswirken?

Aktuell sind die Gaspreise etwa doppelt so hoch wie vor fünf Jahren. Aufgrund des steigenden CO2-Preises und höherer Netzgebühren werden sie vermutlich weiter steigen. Auch Ölheizungen trifft der höhere CO2-Preis, und die Nahostkrise wirkt sich aus. Fernwärme wird ebenfalls teurer. Langfristig werden die Heizkosten also eher nicht sinken.

Und die Wärmewende ist nicht kostenneutral zu schaffen, denn sie bedeutet nun einmal hohe Investitionen innerhalb kurzer Zeit. Deswegen sind wir strikt gegen ein Vorziehen der angestrebten Klimaneutralität Hamburgs auf das Jahr 2040. Schon 2045 ist ambitioniert – fünf Jahre früher ist unmöglich. Sollten wir dazu gezwungen sein, wird das sehr teuer für uns alle und würde sich auch auf die Mieten auswirken: Laut unserer Berechnung würden sie im Durchschnitt um zwei bis drei Euro pro Quadratmeter mehr als ohnehin steigen. Das ist vor allem für Menschen mit geringem Einkommen ein riesiges Problem. Für einen sozial verantwortungsbewussten Klimaschutz wünschen wir uns, dass möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger beim Volksentscheid am 12. Oktober 2025 mit „Nein“ abstimmen. Eine Enthaltung oder einfach nicht hingehen reichen leider nicht aus, denn ein Hauptziel der Initiative ist es, Hamburg bereits 2040 zur Klimaneutralität zu verpflichten. Das wäre fatal.

Gib Schimmel keine Chance!

Richtiges Lüften und Heizen ist entscheidend, um Schimmel in der Wohnung zu vermeiden. Anhand der anschaulichen Grafiken der Infobroschüre „Schimmelprävention – Don’t give mold a chance“, herausgegeben von der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, zeigen wir Ihnen, worauf es ankommt:

Baugeschehen aktuell +++

Ein Mehrfamilienhaus am Dünenweg.

Das Nahwärmenetz am Dünenweg wird bis Jahresende modernisiert.

Mümmelmannsberg:
Strangsanierung läuft planmäßig.
Abschnitt 2 wird bis Ende 2025 abgeschlossen. Abschnitt 3 startet im
Januar 2026 mit der Max-Pechstein-Str. 34

+++

Dünenweg:
Energetische Ertüchtigung der Mehrfamilienhäuser ist abgeschlossen. Nahwärmenetz bis Jahresende
fertig. Bohrungen fürs Geothermiefeld starten voraussichtlich im August. Heizzentrale wird
umgebaut und erneuert. Rückkühlwerke entstehen am Ladenbeker Furtweg 14. Erste Außenanlagen
werden ab Herbst hergerichtet.

+++

Wiesnerring:
Modernisierung der Gebäudehüllen läuft. PV-Anlagen werden installiert. Erste Balkone werden
voraussichtlich ab September erneuert. E-Hausanschlüsse und Zähleranlagen sind ausgetauscht.
Planung für Nahwärmeversorgung wird finalisiert

+++

Hoffmann-von-Fallersleben-/Ida-Boy-Ed-Straße:
Hoffmann-von-Fallersleben-Str. unter Milieuschutz energetisch saniert.
Ida-Boy-Ed-Str. wird zum Jahresende fertig

+++

Goerdelerstraße 3–7:
Aufstockung ist abgeschlossen. Häuser 3 und 1 sind fertig.
Modernisierung Häuser 5 und 7 wird bis Herbst 2025 erledigt

+++

Weizenring (Geesthacht):
Neubau von 16 System-Reihenhäusern läuft.
Fertigstellung im Frühjahr 2026. Vermietung startet Winter 2025/2026

Mümmelmannsberg:
Strangsanierung läuft planmäßig. Abschnitt 2 wird bis Ende 2025 abgeschlossen. Abschnitt 3 startet im Januar 2026 mit der Max-Pechstein-Str. 34

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Dünenweg:
Energetische Ertüchtigung der Mehrfamilienhäuser ist abgeschlossen. Nahwärmenetz bis Jahresende fertig. Bohrungen fürs Geothermiefeld starten voraussichtlich im August. Heizzentrale wird umgebaut und erneuert. Rückkühlwerke entstehen am Ladenbeker Furtweg 14. Erste Außenanlagen werden ab Herbst hergerichtet.

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Wiesnerring:
Modernisierung der Gebäudehüllen läuft. PV-Anlagen werden installiert. Erste Balkone werden voraussichtlich ab September erneuert. E-Hausanschlüsse und Zähleranlagen sind ausgetauscht.
Planung für Nahwärmeversorgung wird finalisiert

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Hoffmann-von-Fallersleben-/Ida-Boy-Ed-Straße:
Hoffmann-von-Fallersleben-Str. unter Milieuschutz energetisch saniert. Ida-Boy-Ed-Str. wird zum Jahresende fertig

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Goerdelerstraße 3–7:
Aufstockung ist abgeschlossen. Häuser 3 und 1 sind fertig. Modernisierung Häuser 5 und 7 wird bis Herbst 2025 erledigt

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Weizenring (Geesthacht):
Neubau von 16 System-Reihenhäusern läuft.
Fertigstellung im Frühjahr 2026. Vermietung startet Winter 2025/2026

Tauschen statt Wegwerfen

Bille-Kleidertausch bringt Nachbar*innen zusammen

Die Flohmarkt-Organisatorin Nina Kraus.

Wohin mit Kleidung, die man nicht mehr trägt, die aber zu schade zum Wegwerfen ist? Diese Frage stellte sich auch Nina Kraus, Mitglied unserer Genossenschaft. Aus ihrer Idee entstand eine Initiative mit Vorbildcharakter: der Bille-Kleidertausch.

Das Prinzip ist einfach: Wer Kleidung aussortiert hat, bringt sie mit – maximal zehn gut erhaltene Teile pro Person – und kann dafür andere Stücke mitnehmen, die jemand anders mitgebracht hat. Ganz ohne Geld und ohne Anmeldung.

Die Termine finden vierteljährlich im Nachbarschaftstreffpunkt in der Wilhelm-Bergner-Straße statt. Alle sind willkommen – ob Mitglied der Genossenschaft oder nicht.

Erwünscht sind Frauen-, Herren- und Kinderkleidung sowie Accessoires. Die Atmosphäre ist locker und einladend. Bei Kaffee und Kuchen ergeben sich oft nette Gespräche – manche Gäste bleiben sogar länger als geplant. Der Kleidertausch ist nicht nur ein Ort zum Tauschen, sondern auch zum Kennenlernen, Teilen und Zusammensein.

Nina Kraus hat mit ihrer Idee den Nerv der Zeit getroffen: Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung werden hier ganz praktisch gelebt. Kleidung erhält eine zweite Chance und so manch ein Stück eine neue Geschichte.

Wir freuen uns, wenn solche Initiativen in unserer Genossenschaft entstehen, wachsen und von vielen mitgetragen werden. Ein großes Dankeschön an Nina Kraus für ihr Engagement. Allen Besucher*innen wünschen wir viel Freude beim Tauschen, Klönen und Kaffeetrinken!

NÄCHSTER TERMIN

Samstag, 18. Oktober, 15-18 Uhr

Bergedorf-Bille-Treffpunkt,
Wilhelm-Bergner-Straße 3, 21031 Hamburg

Infos auf Instagram:
@bille_kleidertausch

Ansicht des Eingangs des Bergedorf-Billes Gebäude, mit Flohmarktbesuchern.

Der Bille-Kleidertausch findet vierteljährlich statt.

Flohmarkt-Situation mit stöbernden Menschen und Kleiderständen.

Der Termin im Juli war gut besucht.

Begegnen – Fortbilden – Anpacken

Brandschutzhelfer*in werden – Sicher handeln im Notfall!

Dozentin: Nicole Maack,
Maack Consulting GmbH

Möchten Sie im Ernstfall schnell und sicher handeln können? Dann ist die Schulung für Brandschutzhelfer*innen genau das Richtige für Sie!

In diesem praxisorientierten Kurs lernen Sie alles, was Sie wissen müssen, um im Brandfall richtig zu reagieren:

• Erkennen von Brandgefahren
• Einsatz von Feuerlöschern
• Evakuierung von Personen
• Verhalten im Notfall

Die erfahrene Trainerin vermittelt Ihnen das nötige Wissen in Theorie und Praxis verständlich und anschaulich. Damit Sie im Ernstfall ruhig und kompetent handeln können, üben Sie das Löschen anhand eines echten Feuers.

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen – werden Sie zum unverzichtbaren Teil der Sicherheitskette!

An wen richtet sich das Angebot?
Die Schulung richtet sich vorrangig an die Ehrenamtlichen, die in den Treffpunkten der Bergedorf-Bille aktiv sind, aber auch an weitere Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren.

Termin: 11. September 2025, 10-13 Uhr
Ort: Bergedorf-Bille-Treffpunkt
Wilhelm-Bergner-Straße 3, 21031 Hamburg

Gruppe aus dem Kurs von Menschen stehen um einen brennenden Behälter, während dieser gelöscht wird.
Postkarte mit Schriftzug "Kuchen zu zweit" und einer Kuchenillustration

Workshop: Kuchen verbindet – So setzen Sie „Lust auf Kuchen zu zweit?“ um!

Dozentinnen: Cornelia Springer-Fouad und Swantje Tiedemann, Bergedorf-Bille-Stiftung, „Bündnis gegen Einsamkeit in Hamburg (BgEH)“

Haben Sie Lust, Gemeinschaft zu fördern und Nachbarn auf süße Weise zusammenzubringen? Seit Juni 2024 begeistert unsere Aktion „Lust auf Kuchen zu zweit?“ Menschen in Hamburg – und jetzt möchten wir noch mehr Einrichtungen und Gruppen zur Teilnahme einladen.

In unserem Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie das beliebte Kuchenevent eigenständig organisieren können. Gemeinsam entwickeln wir kreative Ideen, besprechen praktische Tipps und stellen Ihnen hilfreiche Materialien zur Verfügung – etwa Budget, Einladungskarten und Nachbarschaftstreffpunkte.

Wer kann teilnehmen?
Senioren- und Jugendtreffs, Bürgerhäuser, Sportgruppen oder andere Gemeinschaftsinitiativen, die Interesse haben, ein bis drei Termine zu gestalten und damit den Zusammenhalt in ihrer Umgebung zu stärken. Das Beste: Sie werden Teil des „Bündnis gegen Einsamkeit Hamburg“ und erhalten Unterstützung bei der Umsetzung – inklusive eines kleinen Kaffee-und-Kuchen-Budgets!

Machen Sie mit und helfen Sie mit, Hamburg noch freundlicher und gemeinschaftlicher zu machen! Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Ihre Teilnahme!

Dieses Angebot wird durch die NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ ermöglicht.

Termin: 9. September 2025, 16-18 Uhr
Ort: Online via Zoom

Bergedorf Bille Signet "So geht Genossenschaft"

Begegnen – Fortbilden – Anpacken

Für sinnvollen Klimaschutz – aber gegen Hamburger Zukunftsentscheid!

 


Dozent:
Marko Lohmann

Die wahlberechtigten Hamburger*innen können am 12.10.2025 an einem Volksentscheid teilnehmen. Eine Initiative mit dem Namen „Hamburger Zukunftsentscheid“ ruft dazu auf, das Hamburger Klimaschutzgesetz so zu verändern, dass unter anderem die Klimaneutralität bereits im Jahr 2040 erreicht werden soll. Zudem sollen jährliche Zielvorgaben für Bevölkerung und Wirtschaft festgelegt werden.

In dieser Veranstaltung zeigen wir auf, worum es bei dem Volksentscheid geht – und welche erheblichen finanziellen Belastungen auf unsere Genossenschaft und die bei uns wohnenden Mitglieder zukommen könnten.

Termin: 1. Oktober 2025, 18-20 Uhr
Ort: Geschäftsstelle

Bergedorfer Straße 100,
21029 Hamburg, Marktplatz
Zielgruppe: alle

Bild mit Krähnen und einer Übersicht aller Energieeffizient-Klassen.
Hamburger Skyline mit Baukrähnen und Häusern.

Bergedorf-Bille baut nach „Hamburg Standard“ – Innovative Lösungen für bezahlbaren Wohnraum

Dozent: Marko Lohmann

Die Hamburger „Initiative kostenreduziertes Bauen“ zeigt: Durch bedarfsgerechtere Standards, effizientere Planungs- und Managementprozesse sowie schnellere Genehmigungsverfahren können im Wohnungsneubau bis zu 2.000 Euro brutto pro Quadratmeter Wohnfläche eingespart werden. Diese wegweisenden Ergebnisse bilden die Basis für eine nachhaltige Baukultur, die bezahlbaren, attraktiven Wohnraum auch für zukünftige Generationen möglich macht.

Wir laden Sie ein, gemeinsam im Austausch die innovativen Ansätze zu diskutieren, um die Baukosten weiter zu senken und den Wohnungsmarkt zukunftssicher zu gestalten.

Termin: 12. November 2025, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle
Bergedorfer Straße 100, 21029 Hamburg, Marktplatz
Zielgruppe: alle

Hamburger Skyline mit Baukrähnen und Häusern.

ANMELDUNG FÜR ALLE KURSE
Bitte melden Sie sich online an! Ohne Internetzugang rufen Sie an unter
040/72 56 00-488

Freizeittipps für Bergedorf

Hamburger Tag der Familien - Kind bekommt von einer Moderatorin ein Buch vorgelesen

Von Wikingerschach bis Spike-Ball 

Am 6. September tobt auf Sportplätzen und in sieben Hamburger Parkanlagen das Leben. Der Hamburger Tag der Familien verwandelt Stadtplätze in Spielorte. Auch KiTas, Museen und die Hamburger Bücherhallen sind dabei. Ob Kinder-Olympiade auf dem Sportplatz Mittlerer Landweg (9-15 Uhr), Mitmachtheater im Kinderkulturhaus Lohbrügge (ab 11 Uhr), Basteln im Bergedorfer Schloss (14-17 Uhr) oder Trendsportspiele am Schillerufer (14 bis 18 Uhr): Alle Angebote sind kostenfrei und werden von Spiel-Piloten betreut. Ein perfekter Tag, um auf Entdeckertour im Stadtteil zu gehen und Kultur-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen kennen zu lernen. Das komplette
Programm auf
www.hamburg.de/familientag.

Expeditionen ins Gestern

Viele historische Gebäude in Hamburg sind am Wochenende vom 12 bis 14. September begehbar. Unter dem Motto „Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich“ laden Vereine und Initiativen zu überwiegend kostenfreien Besichtigungen ein. Zum Tag des offenen Denkmals organisieren sie Kurzvorträge und imposante Handwerksvorführungen. Die Geschichte hinter denkmalgeschützten Fassaden wird so auch für Kinder erlebbar. Mit dabei sind unter anderem die Borghorster und die Bergedorfer Mühle, das Maler- und Lackierermuseum am Billwerder Billdeich und die 1912 eingeweihte Bergedorfer Sternwarte am Gojensbergweg. Unter www.denkmalstiftung.de wird das Programm ständig aktualisiert.

Maler- und Lackierermuseum am Billwerder Billdeich
Aktionswoche "Querbeet": Hof Eggers bepflanzt klimafreundlich auf einem Bauernhof

Raus aufs Land, rein in die Ställe

Das Aktionswochenende Querbeet lädt am 13. und 14. September auf die Höfe und in die Gärtnereien der Vier- und Marschlande ein. In rund 30 Betrieben können Familien Landluft schnuppern und dabei die Konzepte traditioneller und alternativer Betriebe kennenlernen. So zeigt ein Besuch auf Hof Eggers, wie ökologische Tierhaltung und klimafreundliche Bepflanzung auf einem modernen Bauernhof zusammengehen. Wer wissen will, wie es war, als Mensch und Vieh noch unter einem Dach lebten, der wird am Museumsort Rieck-Haus alles über das frühere Landleben erfahren. Kleiner Tipp: Mit leerem Rucksack anreisen und mit vielen regionalen Leckereien nach Hause kommen.

Zum Erntedank in die Vierlande

Als Marktbeschicker versorgen sie ganz Hamburg mit Blumen, Obst und frischem Gemüse. Am 5. Oktober lohnt sich ein Gegenbesuch. Zum Erntedank ziehen dann über 60 Vereine, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und die Landwirte der Region durch das Kirchwerder Landgebiet. Mit knapp fünf Kilometern Strecke hat sich das Fest inzwischen zum längsten Erntedankumzug im Norden entwickelt. Ob Pferdefuhrwerk oder alter Traktor: Die Vierländer holen zum Umzug ihre Schätze aus der Scheune und tragen Tracht. Der Zug führt von der St. Severini-Kirche in Kirchwerder zur Schafswiese am Sülzbrack. Aktuelle Hinweise zu Start, Verlauf und Parkmöglichkeiten unter www.erntedankfest-kirchwerder.de.

Erntedankumzug in Tracht und mit alten Traktoren
Bepflanzter Balkon

Platz für tausend Töpfe

Schon als Kind hat Stefanie Binder ihren eigenen Balkonkasten bepflanzt, Blüten gepresst und Bestimmungsbücher gebastelt. Inzwischen weiß die Hamburgerin, dass man als Blütenfan auf drei Quadratmetern mehr Artenvielfalt unterbringen kann als in so manchem Garten. Sie weiß auch, welcher Blütenduft Bienen und Hummeln bis ins obere Stockwerk lockt. Am 8. Oktober ist Stefanie Binder in der Geschäftsstelle der Loki-Schmidt-Stiftung in der HafenCity (Versmannstraße 60) zu Gast. Ihr Vortrag „So wird der Balkon zur Oase“ beginnt um 17 Uhr und ist kostenfrei. Anmeldung bis 3.10. unter post@moinstadtnatur.de. Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei.

Wasserwandern auf der Dove-Elbe

Regensachen in die Tonne und los geht´s. Am Samstag, den 25. Oktober lädt die Projektgruppe Biber zu einer Familienbootstour auf der Dove-Elbe und der Regattastrecke am Tatenberger See ein. Von 14 bis 17 Uhr kann man das Ufer mal von unten sehen und entdecken, wer da so wohnt. Und weil die Tour von Mitgliedern der Loki-Schmidt-Stiftung organisiert ist, bekommt jeder im Boot den Unterschied zwischen Biber und Nutria, Schwertlilie und Nelkenwurz und vieles mehr erklärt. Die Naturbeobachtungen klingen mit einem Lagerfeuer und Stockbrot am Tatenberger Deich aus. Die Kosten betragen 25 Euro pro Familie, Anmeldung bis 20.10. unter biber@loki-schmidt-stiftung.de.

Familienbotstour auf der Dove-Elbe
John Neumeiers Bundesjugendballett auf der Bühne

Mehr LaLaLand als Strumpfhose

Sie finden immer neue Bühnen für das Ballett und bringen ihre Kunst in Kirchen, Seniorenresidenzen, Clubs und Schwimmbäder. Seit zehn Jahren sind die Tanztalente von John Neumeiers Bundesjugendballett auch bei den Bergedorfer Musiktagen zu Gast. Für drei Vorstellungen im Lichtwark Theater des KörberHauses kooperiert das Ensemble erstmals mit dem Jewish Chamber Orchestra und Sänger*innen des Nordlied-Festivals. Das Publikum erwartet eine Collage aus Tanz, Musik und Stimmen, die für zweieinhalb Stunden aus dem grauen November entführt. Vorstellungen am 21.11. um 19.30 Uhr und am 22.11. um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Tickets kosten zwischen 18 und 30 Euro.

Basteln in Boberg

Im November stimmen abendliche Laternenläufe auf die Adventszeit und auf Weihnachten ein. Besinnlich soll es sein, stressig kann es werden. Eine Alternative zu ausufernden Geschenke- und Deko-Einkäufen in der Stadt bietet schon seit Jahren der Adventsmarkt im Boberger Dünenhaus. In gemütlicher Atmosphäre bauen die Mitarbeitenden des Treffpunkts in der Boberger Furt verschiedene Bastelstationen auf. Am 23.11. von 11 bis 17 Uhr werden gemeinsam Adventsgestecke, Baumschmuck, Vogelhäuser und Kerzen gestaltet. Die Einladung zum Selbermachen ist anmelde- und kostenfrei, für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Close up: Adventsgesteck wird vorbereitet