Gut gewachsen!

Holz gilt als nachhaltiger Baustoff und ist vielseitig einsetzbar. Sogar Hochhäuser lassen sich damit errichten

Bergedorf Bille Signet "Bauen mit Blick auf morgen"

Neubau mit Weitsicht: In der Hafencity wurde ein nachhaltiges Hochhaus aus Holz errichtet.

Wer beim Holzbau an Blockhütten und Gartenlauben denkt, denkt dabei nur an einen begrenzten Teil der Einsatzmöglichkeiten. Auch im modernen Wohnungsbau setzt der altbewährte Baustoff neue Maßstäbe.

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Klimaschutz so wichtig sind, erlebt der Holzbau eine Renaissance. Als nachwachsender Rohstoff hat Holz viele Vorteile: Die CO2-Bilanz ist deutlich besser als die von Beton oder Stahl. Zudem kann Holz mit vergleichbar geringem Energieaufwand verarbeitet werden und eignet sich besonders gut für die Vorfertigung von Bauteilen.

Wie der Werkstoff zum Einsatz kommen kann, lässt sich zum Beispiel in der HafenCity bewundern. Das Hochhaus „Roots“ ist nicht nur wegen seiner Höhe von 65 Metern ein Leuchtturmprojekt. Alle tragenden Bauteile des Wohnhauses wurden im Holzbau errichtet. Nur wenige Teile des Gebäudes bestehen aus Stahl und Beton. Das gilt vor allem für den Sockel des Hauses, der Hochwasser der Elbe und Sturmfluten standhalten muss. Das Ergebnis ist beachtlich: Beim Bau des Hauses mit seinen 19 Geschossen wurde reichlich CO2 eingespart: nämlich rund 30 Prozent im Vergleich zu einem Stahlbetonbau mit denselben Ausmaßen. Die für den Bau benötigte Holzmenge wächst innerhalb von 23 Minuten nach. Zudem wurde bei diesem Projekt darauf geachtet, Holz und Beton getrennt voneinander einzusetzen und Holzkonstruktionen zu verschrauben. So lassen sich alle Teile bei einer Demontage in ferner Zukunft sortenrein voneinander trennen und in einer Kreislaufwirtschaft wiederverwenden. Auch in Sachen Haltbarkeit gibt es keinen Grund zur Sorge. Schließlich zeugen Jahrhunderte alte Holzbauten von der Langlebigkeit des Werkstoffs.

Die Bergedorf-Bille setzt auf den nachhaltigen Baustoff. Die Dachaufstockung in der Goerdelerstraße wurde bereits in Holzbauweise realisiert. Für die Bergedorfer Straße 118 ist ebenfalls eine Holzaufstockung geplant und auch bei zukünftigen Neubauprojekten soll der Werkstoff zum Einsatz kommen.

Besonders beim seriellen Bauen, das durch die Vorfertigung zu kürzeren Bauzeiten und weniger Schmutz und Lärm führt, ist Holz als Baustoff nicht mehr wegzudenken. Moderner Holzbau ist nicht nur ein Trend in der Architektur, er bietet flexible, effiziente und nachhaltige Lösungen für den Wohnungsbau.

Genossenschaftsgeist leben: Solidarisch handeln und Verantwortung für das Ganze übernehmen

Hans Ruzanska ist seit zwei Jahren neues Mitglied. Gemeinsam mit 16
weiteren sehr engagierten Mitgliedern wohnt er im Wohnprojekt Bergedorfer
Tor e.V., in der Hausgemeinschaft Stuhlrohrstraße

Bergedorf-Bille Signet "Engagement in der Bergedorf-Bille"

Hans Ruzanska setzt sich für genossenschaftliche Werte und die gute Entwicklung der Bergedorf-Bille ein.

Neben der gemeinsamen Freizeitgestaltung und großem Engagement in der Nachbarschaft liegt Ihnen das Genossenschaftswesen sehr am Herzen.

Ja, ich finde es großartig, dass ich nicht nur eine günstige Miete zahle, sondern Miteigentümer bin und Partizipationsmöglichkeiten habe. Dazu gehört aber auch die Bereitschaft jedes Einzelnen sich einzubringen. Ich habe beispielsweise im Leitbildprozess der Genossenschaft in der Arbeitsgruppe „Satzungsänderung“ mitgewirkt. Diese Offenheit seitens der Bergedorf-Bille hat mich begeistert.

Es war aber auch herausfordernd. In einer Demokratie muss man andere Meinungen aushalten. So musste ich auch einstecken, dass ich mit meiner Position nicht zur Mehrheit gehörte. Der wertschätzende und tolerante Umgang in der Arbeitsgruppe hat es mir dann aber leichter gemacht. 

Was meinen Sie: Was braucht es, um dieses gemeinsame Verständnis für das Ganze zu stärken?

Aktive Mitglieder, die mit anderen Mitgliedern kontroverse Sichtweisen diskutieren wie z.B. in Prozessen der Nachverdichtung durch Neubau. Natürlich sind Partikularinteressen verständlich, aber es ist auch notwendig, Veränderungen zu diskutieren und manchmal Entscheidungen zu akzeptieren, die man persönlich nicht perfekt findet – um die Genossenschaft zukunftsfähig zu erhalten. 

Was brauchen wir neben den schon bestehenden unterschiedlichen Informations- und Beteiligungsformaten?

Ich glaube, dass die Angebote oft zu komplex sind. Für einen echten Austausch ist eine persönliche Ansprache der beste Weg. Ich finde es wichtig, selbst die Initiative zu ergreifen und sich einzubringen. Dieses Prinzip der Selbsthilfe fördert gemeinsames Verantwortungsbewusstsein und macht das demokratische genossenschaftliche Prinzip lebendig.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft in der Genossenschaft?

Mein Credo ist, dass Engagement Spaß machen muss. Das Mitgestalten hält mich jung, und mir liegt dies es sehr am Herzen, ebenso wie das Gemeinschaftserlebnis.

Es ist nicht erforderlich, dass alle alles mögen. Jeder hat besondere Talente und kann diese nach seinen Fähigkeiten und Interessen einbringen. Für mich ist das demokratische Mitgestalten ein zentrales Anliegen: Wir verfügen über 17 Nachbarschaftstreffpunkte, wo sich jedes Mitglied für andere engagieren, eigene Ideen und Themen einbringen und so auch persönlich mit anderen in Kontakt kommen kann. Dazu gehört auch, sich außerhalb der Genossenschaft für ihre Werte und ihre Zukunft starkzumachen. Das ist meine Idee, um das Ganze – die Genossenschaft – zu stärken.

Vielen Dank für das Interview.

INFO

Wollen Sie sich gerne aktiv einbringen, haben Fragen und Ideen? Dann wenden Sie sich bitte gerne an:

Sabine Brahms – Ansprechpartnerin für den Bereich Mitgliederbeteiligung und Quartiersentwicklung
Telefon: 040/72 56 00-936  E-Mail: sabine.brahms@bergedorf-bille.de

Das Geheimnis in den Dünen

Die Besenhorster Sandberge waren einst ein dunkler Ort. Heute verspricht eine Expedition
Ruhe und Abenteuer zugleich

Die Dünen der Besenhorster Sandberge sind bis zu 20 Meter hoch.

Anno 1877 gründete Max von Duttenhofer die Pulverfabrik Düneberg. Zehn Jahre zuvor hatte Alfred Nobel im benachbarten Krümmel das Dynamit erfunden. Im Osten Hamburgs entstand so ein explosives Gemisch, das den Dünenabschnitt an der Elbe in Deutschlands größte Sprengstofffabrik verwandelte. 1918 stillgelegt, kurbelten die Nazis die Produktion schnell wieder an. Bis alliierte Fliegerverbände das unter dem Namen „Birke“ ausgebaute Gelände im April 1945 mit 1.800 Bomben endgültig zerstörten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Ruinen gesprengt, das Gelände entseucht und vom Kiefernwald zurückerobert. Heute erinnern nur noch Überreste an die bewegte Geschichte der Besenhorster Sandberge. Wer das Naturschutzgebiet durchwandert, wird nicht alle auf Anhieb entdecken. Wundern wird er sich über ein paar alte Laternen. Einst beleuchteten sie die Wege zu 340 Gebäuden, viele von ihnen gut getarnt in Senken gebaut. Auch aus der Luft waren sie nicht zu sehen. Zur Tarnung hatte man die Dächer bepflanzt. Inzwischen sind viele komplett überwuchert, teilweise aber begehbar, so wie die Stahlbetonskelette zweier ehemaliger Werkshallen im Süden des Areals.

Besenhorster Sandberge: Das Stahlskelett einer ehemaligen Lagerhalle.

Das Stahlskelett einer ehemaligen Lagerhalle.

ANFAHRT

Anreise mit den Buslinien 120 und 228 bis „Borghorst“ oder 439 bis „Geesthacht, Am Schleusenkanal“. Dort befinden sich einige Parkplätze, mehr davon am Wanderparkplatz Richtung Altengamme. Zugänglich ist der Rundweg durch das Gebiet auch vom Geesthachter Heuweg aus. Auf Höhe Hausnummer 65 zweigt ein ein Pfad in das Naturschutzgebiet ab.

Viele „Lost Places“-Fans machen in den Vier-und Marschlande Station, um das Labyrinth und die benachbarten Elbsandwiesen zu erkunden. Wer den verschlungenen Pfaden zu Mauer- und Bunkerresten folgt, den beschleicht ein mulmiges Gefühl. Das ist es, was den „Lost Place“ ausmacht: Sich selbst überlassen, beflügelt er die Fantasie seiner Entdecker. Anders als sauber hinter Glas ausgestellte Relikte im Museum atmet er Vergangenheit.

Historie und Geheimnis, aber auch die wieder erwachte Natur macht das Waldgebiet zwischen Altengamme und Geesthacht so besonders. Bis zu zwanzig Meter hohe Sandberge sind von Silbergras, Sandrasen und Besenheide bewachsen und von Eichen- und Kiefernwald umgeben. Dort, wo die Geschichte der Geesthachter Pulverfabrik begann, kann man heute mit nackten Füßen durch warmen Sand laufen. Der perfekte Ort, um über den Lauf der Zeit nachzudenken oder das Familienabenteuer mit einem Picknick zu beschließen.


Der Förderkreis Industriemuseum Geesthacht bietet Führungen durch die Besenhorster Sandberge und zu den Ruinen der Sprengstofffabriken an. Im September an den Tagen der Industriekultur (26/27.9.) und am Tag des offenen Denkmals (12-14.9.). Infos und Anmeldung unter www.industriemuseum-geesthacht.de. Weitere Infos, Fotos und eine Übersichtskartekarte unter: https://www.besenhorster-sandberge.de/.

Besenhorster Sandberge: verwilderte alte Bunkeranlage

Viele der Bunkeranlagen werden von der Natur zurückerobert.

Licht im Herbst

Illustration einer Kinderlaterne
Illustration einer Kinderlaterne in Sonnenform
Illustration einer Kinderlaterne

Seit vielen Jahren unterstützen unsere Genossenschaft
drei große Laternenumzüge im Bezirk Bergedorf

Den Umzug der FF Bille begleitet wieder das Show-Musikkorps AHOY Hamburg.

Den Umzug der FF Bille begleitet wieder das Show Musikkorps AHOY Hamburg.

In Lohbrügge veranstaltet der Bürgerverein Lohbrügge e.V. ein großes Laternenfest. Der Laternenumzug wird von vier Spielmannszügen begleitet. Am Samstag, 20. September 2025 um 19:00 Uhr beginnt der Umzug durch den Stadtteil ins „Grüne Zentrum“ an folgenden Standorten: 1) Lohbrügger Markt, 2) Grandkoppel, 3) Schule Max-Eichholz-Ring, 4) Bensrade. Die Umzüge enden auf der Wiese beim Parktantenhaus. Um ca. 20:30 Uhr findet dort ein abschließendes Feuerwerk statt.

In Bergedorf lädt die Freiwillige Feuerwehr Bille zum traditionellen Laternenumzug durch das Bergedorfer Villenviertel ein. Abmarsch mit zwei Spielmannszügen ist am Freitag, 26. September 2025 um 19:00 Uhr beim Feuerwehrhaus Chrysanderstraße 2d. Dort endet der Umzug auch. Die Gäste können sich anschließend die Fahrzeuge der Feuerwehr anschauen.

In Nettelnburg und Allermöhe wird vom SV Nettelnburg/Allermöhe von 1930 e.V. (SVNA) einer der schönsten Laternenumzug Hamburgs organisiert. Am Samstag, 27. September 2025 um 19.15 Uhr starten mehrere Umzüge von unterschiedlichen Standorten. Zum Abschluss des Sternenmarsches findet um ca. 21.00 Uhr ein Feuerwerk über dem Sportplatz Katendeich statt. Die Startpunkte sind: 1) Wiesnerring (Kehre bei KiTa Nr. 35), 2) Nettelnburger Str./Katendeich, 3) Nettelnburger Str./Klaus-Schaumann-Str., 4) Sportplatz Henriette-Herz-Ring (Parkplatz),  5) & 6) Nettelnburger Kirchweg/Bugenhagen Kirche.

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Das war die erste Bergedorfer Demokratiewerkstatt

Mirjam Hartmann (Bezirksamt Bergedorf) und Cornelia Springer-Fouad (Bergedorf-Bille-Stiftung) reden gerade vor einem Publikum.
Mirjam Hartmann (Bezirksamt Bergedorf)
Cornelia Springer-Fouad (Bergedorf-Bille-Stiftung)

Die Veranstaltung wurde durch Mirjam Hartmann (Bezirksamt Bergedorf) und Cornelia Springer-Fouad (Bergedorf-Bille-Stiftung) eröffnet.

Wie schön, dass wir noch mehr Stühle holen müssen, um allen einen Sitzplatz anzubieten!“, freuten sich die Veranstalterinnen. Fast 70 Menschen folgten der Einladung zur ersten Bergedorfer Demokratiewerkstatt und füllten den großen Saal im KulturA mit positiver Energie und guten Ideen für ein vielfältiges, weltoffenes Bergedorf. Die Werkstatt am 11. Juli 2025 war der Auftakt für eine hoffentlich langjährige Zusammenarbeit im Bezirk.

Die Mitwirkenden kommen aus zivilgesellschaftlichen und soziokulturellen Einrichtungen, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Religionsgemeinschaften, Migrant*innenselbstorganisationen, Schulen, Sportvereinen, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft. Gemeinsam wollen sie den Weg für eine lebendige Demokratie vor Ort gestalten – getreu dem Motto: „Bergedorf bleibt bunt – Bergedorf bleibt demokratisch!“

Zur Begrüßung sprachen die Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann und Marko Lohmann, Vorstand der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille. Sie wünschten der jungen „Partnerschaft für Demokratie Bergedorf“ (PfD-Bergedorf) für ihre wichtige Arbeit viel Erfolg.

Shirts mit Demokratie-Aufdruck
Workshopszene: Personen im Stuhlkreis tauschen sich aus.

Erste Projektideen wurden erarbeitet.

Neu: Begleitausschuss und Aktionsfonds der PfD Bergedorf

Die zweite Jahreshälfte wird spannend! Am 24. Juli 2025 hat die Bezirksversammlung den Begleitausschuss der PfD Bergedorf gewählt. Dieses wichtige Gremium tagt fortan regelmäßig und berät und entscheidet über die Förderung von Projekten durch den neu eingerichteten Aktionsfonds der PfD.

Das heißt, ab sofort können alle Geld beantragen, die eine Idee für ein Projekt oder eine Veranstaltung haben. Die Förderbedingungen sind auf der Homepage der PfD Bergedorf nachzulesen.

Sie haben schon eine konkrete Idee und möchten dafür Mittel beantragen? Sie suchen Mitstreiter*innen oder brauchen fachliche Beratung? Melden Sie sich bei der Koordinierungs- und Fachstelle unter pfd-bergedorf@bergedorf-bille.de.

Bündnis gegen Einsamkeit Hamburg (BgEH)

Swantje Tiedemann

Engagieren Sie sich auch für mehr Zusammenhalt und Gemeinschaft in Hamburg? Dann werden Sie Teil des Bündnisgegen Einsamkeit Hamburg (BgEH) und seien Sie am 7. Oktober 2025 bei der Gründungsveranstaltung im Gemeindesaal der Hauptkirche St. Petri dabei. Das BgEH ist ein wachsendes Netzwerk von Stiftungen, Genossenschaften, Verbänden und Vereinen in Hamburg, die auf das Thema Einsamkeit aufmerksam machen und wirksame Maßnahmen gegen Einsamkeit anbieten.

Logo "Wir tun was gegen Einsamkeit"

Neue Anlaufstelle gegen Einsamkeit in Bergedorf

Seit April 2025 gibt es bereits eine Geschäftsstelle, die in der Bergedorf-Bille-Stiftung angesiedelt ist. Damit wird die Weiterentwicklung des Bündnisses gestärkt und vorangetrieben.

Swantje Tiedemann ist die neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle. Sie hat einige Zeit im Ausland verbracht und anschließend Erfahrungen im Projektmanagement im Non-Profit-Bereich gesammelt, meist mit dem Schwerpunkt auf der Stärkung des freiwilligen Engagements. In ihrer Arbeit in der Geschäftsstelle des BgEH möchte sie das gesellschaftlich wichtige Thema Einsamkeit stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken, den Austausch zwischen Akteuren fördern und beim Aufbau eines vielfältigen Netzwerks mitwirken.

Das Bündnis sucht weitere Mitstreiter*innen. Bei Interesse melden Sie sich gerne unter bgeh@bergedorf-bille.de

Icon eines Kalenders

TERMINE UNSERER STIFTUNG

Roter Pfeil nach rechts

9. September 2025, 16-18 Uhr
Online-Workshop:
Kuchen verbindet – So setzen Sie
„Lust auf Kuchen zu zweit?“ um!

Roter Pfeil nach rechts

10. September 2025, 15-17 Uhr
Treffen der ehrenamtlichen
Gruppenleitungen
Bergedorf-Bille-Treffpunkt, Ladenbeker Furtweg 4, 21033 Hamburg

Roter Pfeil nach rechts

11. September 2025, 10-13 Uhr
Brandschutzhelferschulung für
Ehrenamtliche
Wilhelm-Bergner-Straße 3, 21031 Hamburg

Roter Pfeil nach rechts

19. September 2025, 17 Uhr
Eröffnung der Fotoausstellung:
„Was heißt Einsamkeit für dich?“
LOLA Kulturzentrum, 
Lohbrügger Landstraße 8, 21031 Hamburg

Roter Pfeil nach rechts

7. Oktober 2025, 17-20 Uhr
Gründungsveranstaltung des „Bündnis gegen Einsamkeit Hamburg“ (BgEH)

Gemeindesaal der Hauptkirche St. Petri, 
Bei der Petrikirche 3, 20095 Hamburg

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier:

MELDUNGEN

Geschichte und Gegenwart

Nutzungsgebühr statt Miete

Sie wohnen in einer Genossenschaftswohnung und sind Mitglied? Dann sind Sie kein Mieter und keine Mieterin. Als Mitglied nutzen Sie das Gemeinschaftseigentum. Sie zahlen deshalb keine monatliche Miete, sondern eine Nutzungsgebühr oder ein Nutzungsentgelt. Durch das Zeichnen von Geschäftsanteilen (Anzahl und Preis der Anteile sind in der jeweiligen Satzung einer Genossenschaft festgelegt) sind Sie Miteigentümer oder -eigentümerin geworden – in Hamburg sind das rund 230.000 Menschen in den 30 Wohnungsbaugenossenschaften der Stadt.

Typisch Genossenschaft: als Mitglied mitbestimmen

Zu den Rechten der Mitglieder gehört das Dauerwohnrecht. Sie sind durch das genossenschaftliche Prinzip geschützt vor Spekulation und Willkür – und sie können die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbeeinflussen und -bestimmen. Auch die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften müssen mit steigenden Bau- und Modernisierungskosten umgehen, der Klimaschutz erfordert Investitionen – das kann eine ausbalancierte Anpassung der Nutzungsgebühr im Sinne eines vorausschauenden und nachhaltigen Handelns notwendig machen. Im alltäglichen Sprachgebrauch geht die Bezeichnung „Nutzungsgebühr“ manchmal verloren – es lohnt sich jedoch, wenn wir diesen Begriff aktiv verwenden. Denn er erinnert uns alle daran, was die genossenschaftliche Idee ausmacht: gemeinsam stark zu sein.

Straßengeschichten

Herrlichkeit

Asphalt, Poller und ein Parkhaus – das ist heute die Herrlichkeit in der Hamburger Altstadt. Die etwa 200 Meter lange Straße führt vom Rödingsmarkt zum Alsterfleet hinunter, biegt nach links ab und mündet an der Schaartorbrücke. Ihren (überraschenden) Namen verdankt die eher unattraktive Straße den prächtigen Gärten, die im 16. Jahrhundert an dieser Stelle angelegt worden waren und die ausschließlich von den Herren des Rats genutzt werden durften.

Kostenlose Broschüre

So geht Nachhaltigkeit

Der „Klimafreundliche Hamburg-Guide“ ist in einer vollständig überarbeiteten Auflage erhältlich. Herausgegeben von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) in Kooperation mit dem Oekom-Verlag, bietet der #moinzukunft-Guide auf 144 Seiten viele praktische Tipps, wie Hamburger und Hamburgerinnen ihren Alltag klimafreundlicher gestalten können. Der Guide ist als gedrucktes Buch oder digital als PDF erhältlich. Ob Mobilität, Ernährung, Konsum oder Wohnen – hier finden Sie viele Inspirationen für mehr Nachhaltigkeit. Darüber hinaus stellt der Guide lokale Initiativen, Ausflugsziele und Beratungsangebote vor. Ein besonderes Highlight: Die 48 Gutscheine, die der gedruckten Ausgabe beigefügt sind, laden dazu ein, nachhaltige Angebote direkt auszuprobieren – vom Bio-Bäcker bis zum Carsharing. Die kostenlose Broschüre im handlichen A5-Format finden Sie in den sechs Hamburg-Service-
Standorten, den Bücherhallen sowie im Foyer der Umweltbehörde in Wilhelmsburg. Oder Sie rufen die PDF-Version (ohne Gutscheine) online ab: moinzukunft.hamburg/alltags-tipps

Praktisch

Keine Briefmarke zur Hand? Jetzt können Sie Ihre Briefe und Postkarten bequem mit App und Stift frankieren. So funktioniert es: Sie laden die Post & DHL-App auf Ihr Smartphone, öffnen die App und wählen das passende Porto unter „Code zum Beschriften“ und bezahlen online. Umgehend erhalten Sie einen Code, der aus #PORTO und einer 8-stelligen Zeichenfolge, z. B. 1MV5TER4, besteht. Gut lesbar schreiben Sie diesen Code zweizeilig rechts oben auf den Brief. Fertig!

Sportlich

Alle machen mit!

Wenn Kinder Lust auf Bewegung haben, soll es nicht am Geld scheitern. „Kids in die Clubs“ ist eine Aktion der Hamburger Sportjugend und wird über die Behörde für Inneres und Sport (Landessportamt) finanziert. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre aus Familien mit geringem Einkommen, Pflegekinder und Kinder in öffentlicher Erziehung können mit bis zu 15 Euro im Monat für eine kostenlose oder ermäßigte Mitgliedschaft unterstützt werden. Wie das geht? Beim Sportverein melden, der übernimmt die Antragstellung bei der Hamburger Sportjugend. Auf der Website von „Kids in die Clubs“ ist genau erklärt, welche Unterlagen der Sportverein dazu benötigt. Der Wunschverein ist noch nicht bei „Kids in die Clubs“ dabei? Jeder Hamburger Verein kann an dem Programm teilnehmen. Einfach bei der Hamburger Sportjugend melden.

Alle Infos zur Antragstellung: kidsindieclubs.de

Mobil

Hamburg Custom

Die bundesweit erste Assistenz-App „hvv Custom“ erleichtert es hör- und seheingeschränkten Menschen, Bus und Bahn zu nutzen. Seheingeschränkte Personen können sich nun die Fahrzeiten in der App vorlesen lassen oder in großer Schrift und kontrastreicher anzeigen lassen. Auf Buslinien von vhh.mobility können seheingeschränkte Personen eine konkrete Fahrt auswählen und anmelden. Der Busfahrer oder die Busfahrerin bekommt auf dem Bordcomputer einen Hinweis und kann die Personen so unterstützen. Höreingeschränkte Menschen können sich in der App über den Button „Hilfe-bei-Störung“ die gängigsten Störungen anzeigen lassen.

Mehr Infos:vhh-mobility.de/custom-app

 

HH IM HERBST

9x

Spaß und Spannung trotz Schietwetter

Mit der Familie unterwegs
Buchcover "Hamburg mit Kids" von Kirsten Mountakis.

„Mir ist langweilig“

Wohin, wenn es regnet? Dieser liebevoll gestaltete Stadtführer bietet insgesamt 132 Tipps für Familien in allen Jahreszeiten. Etwa 30 davon sind tolle Indoor-Ausflüge und Aktivitäten. Plus: kinderfreundliche Cafés, Restaurants und Secondhandläden. „Hamburg mit Kids“ von Kirsten Mountakis (Junius junior), 20 Euro

Für ganz kleine Leute

In ihren 21 Standorten in den sieben Bezirken der Stadt bieten die Elternschulen eine große Auswahl an günstigen oder kostenlosen Kursen, Informationsveranstaltungen, Eltern-Kind-Gruppen und offenen Treffs an. Die Programme der Elternschulen werden zweimal jährlich veröffentlicht und liegen unter anderem in Bezirksämtern und Bücherhallen aus. Infos: hamburg.de/familienwegweiser

Mehrere Kinder in einer Werkstatt.

Mitmach-Architekturzentrum

Ob Stadterkundung, Werkstattkurs, Trickfilm oder Bauen mit Klemmbausteinen – im neu eröffneten Urbaneo in der HafenCity gibt es für Jugendliche und Familien Angebote rund um Architektur und Stadtplanung. (Die drei Baugenossenschaften BVE, HANSA und Bergedorf-Bille haben übrigens den Bau des Urbaneos mitverantwortet.) Kinder bis 4 Jahre Eintritt frei, dann 8 Euro pro Person. Mehr Infos: urbaneo.de

Anfassen erlaubt

Als Tochterunternehmen der Stadtreinigung Hamburg erhalten die beiden Stilbruch-Filialen in Wandsbek und Altona täglich fünf bis sechs Lkw-Ladungen gut erhaltener gebrauchter Waren. Jeder Besuch ist wie eine aufregende Schatzsuche – zum Beispiel in den großen Spielzeug-Abteilungen. „Bei uns ist das Finden seines persönlichen Schatzes leichter als auf dem Flohmarkt – hier regnet es auch nicht“, wirbt das Stilbruch-Team. Mehr Infos: stilbruch.de

Den Wald verstehen

Ein 20 Millionen Jahre alter versteinerter Baum, 2.000 Fundstücke des Waldes, 40 präparierte Tiere und rund 35 Erkundungs- und Mikroskopiestationen: Das Science Center Wald im Wälderhaus in Wilhelmsburg lädt Interessierte von 10 bis 99 Jahren ein, alles Wissenswerte über die Wälder rund um Hamburg und in der norddeutschen Region zu erfahren. Freier Eintritt. Mehr Infos: waelderhaus.de

Experimentierfeld

Im Hubertus Wald Kinderreich im Untergeschoss des Museums für Kunst und Gewerbe am Hauptbahnhof können Kinder von 5 bis 12 Jahren formen, konstruieren, fotografieren und Trickfilme erstellen, sich verkleiden oder mit Schatten spielen. Für Kinder ist der Eintritt frei. Mehr Infos: mkg-hamburg.de

Staunen, sammeln, spielen

Das oberste Stockwerk des Altonaer Museums ist die wunderkammer. Der etwa 650 m2 große Raum ist für Kinder im Lesealter konzipiert, bietet aber auch für die Kleinsten Vergnügliches. In offenen Regalen finden sich vielerlei alltägliche und rätselhafte Gegenstände, die angefasst, sortiert und erforscht werden dürfen. Der Eintritt für Kinder ist frei. Mehr Infos: shmh.de/ausstellungen/wunderkammer

Tierwelt erkunden

Ein riesiges Walskelett, winzige Insekten, Bären, Tiger und Krokodile können hier aus der Nähe betrachtet werden. Auf 2.000 m2 zeigt die zoologische Ausstellung Präparate aus der Sammlung, die im Museum der Natur Hamburg bewahrt und erforscht wird. Neu: die Tiger Lounge! Auf mehreren Ebenen liegen gemütliche Sitzkissen und Bücher zum Schmökern bereit. Univiertel (Bundesstraße 52), Eintritt frei. Mehr Infos: hamburg.leibniz-lib.de/de/ausstellungen

Europäische Wildnis

Die Botschaft der Wildtiere ist kein Museum. Sie ist ein interaktives Erlebnis auf 2.200 m2. Die Besucher und Besucherinnen streifen durch die Lebensräume der heimischen Wildtiere und können an vielen Stellen selbst zum Tier werden, etwa im Vogelflugsimulator. In der HafenCity, Kinder bis 14 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Mehr Infos: botschaftderwildtiere.de