Die gewählten Mitgliedervertreterinnen und -vertreter unserer Genossenschaft werden am Dienstag, den 24. Juni 2025, zur 64. ordentlichen Vertreterversammlung zusammenkommen
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
- Vorlage des Lageberichtes des Vorstandes und des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 (Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie Anhang)
- Bericht des Aufsichtsrates über
a) die Prüfung des Jahresabschlusses sowie
b) die sonstige Aufsichtsratstätigkeit - Bericht über die durchgeführte gesetzliche Prüfung durch den
zuständigen Prüfungsverband, den VNW – Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. - Beschlussfassung über
a) den Lagebericht des Vorstandes
b) den Bericht des Aufsichtsrates
c) Kenntnisnahme des Prüfungsberichtes des VNW – Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.
d) die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 unter Billigung der Vorwegzuweisung in die anderen Ergebnisrücklagen gemäß § 27 i der Satzung in Höhe von 14.500.000,00 Euro
e) die Verwendung des Bilanzgewinns - Entlastung von
a) Aufsichtsrat
b) Vorstand - Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern
In diesem Jahr scheiden turnusmäßig aus: Dr. Matthias Maack, Merle Wilke, Matthias Wendt - Änderung der Satzung
Ein Vorabdruck des Geschäftsberichtes 2024 liegt gemäß den Erfordernissen des § 36 (1) unserer Satzung in der Geschäftsstelle aus und steht seit dem 27. Mai 2025 auf unserer Website unter www.bergedorf-bille.de/genossenschaft/organe-gremien/ zur Verfügung.
An der Vertreterversammlung selbst dürfen nur die gewählten Mitgliedervertreter*innen teilnehmen. Die ergänzende Bekanntgabe der Tagesordnung an dieser Stelle dient der umfassenden Information unserer Mitglieder.
Verstärkung gesucht – wir stellen ein!
Unsere Genossenschaft wächst. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir zur Verstärkung unseres Teams in Vollzeit:
- Bauleiter(in) der Fachrichtung Heizung/Klima/Sanitär (m/w/d)
- Immobilienkaufmann/-frau mit Schwerpunkt Mieterkommunikation und Nebenkostenabrechnung (m/w/d)
Wenn Sie Lust auf ein engagiertes Team, abwechslungsreiche Aufgaben und ein modernes Arbeitsumfeld haben, dann sind Sie bei uns genau richtig!
Alle weiteren Informationen zu den ausgeschriebenen Stellen finden Sie online:
Hilfreiche Wegweiser im Alltag
Ende 2024 wurde der Selbsthilfe-Kompass ins Leben gerufen, um den Zugang zu wertvollen Angeboten und Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen zu bündeln. In der Winterausgabe unseres Mitgliedermagazins hatten wir darüber berichtet.
In den vergangenen Monaten hat sich der Kompass als hilfreiches Werkzeug etabliert. Deshalb möchten wir erneut auf ihn hinweisen und Sie ermutigen, die vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen.
Unsere Genossenschaft lebt vom Miteinander, doch viele Anliegen gehen über das Wohnen hinaus. Ob Gesundheitsfragen, familiäre Unterstützung oder ehrenamtliches Engagement – oft braucht es fachkundige Beratung, die wir nicht direkt anbieten können.
Damit Sie in schwierigen Situationen nicht allein dastehen, dient der Selbsthilfe-Kompass als Brücke zu den richtigen Fachstellen und Anlaufstellen. Hier finden Sie gebündelte Informationen und direkte Kontakte zu Hilfsangeboten.
Der Selbsthilfe-Kompass: schnell Hilfe und Ansprechpartner*innen finden.
Unterstützung in vielen
Lebensbereichen:
• Gesundheit & Pflege: Finden Sie Beratungsangebote rund um medizinische Versorgung, Pflege und psychische Gesundheit.
• Wohnen & Leben: Erhalten Sie Unterstützung zu altersgerechtem Wohnen, Mietrecht und Nachbarschaftshilfe.
• Bildung & Freizeit: Entdecken Sie Weiterbildungsangebote, Freizeitaktivitäten und kulturelle Veranstaltungen.
• Kinder & Familie: Nutzen Sie Anlaufstellen für Familienberatung, Kinder-betreuung und finanzielle Hilfen.
• Ehrenamt & Engagement: Informieren Sie sich über Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren und die Gemeinschaft zu stärken.
Hilfsangebote auf einen Blick
Gemeinsam mit der Diakonie Hamburg haben wir auch eine Informationsbroschüre erstellt. Sie führt ebenfalls wichtige Anlaufstellen und Hilfsangebote auf. Die Broschüre steht auf unserer Website zum Download bereit und liegt bei allen Anlaufstellen der Bergedorf-Bille aus.
Haben Sie Ideen oder kennen Sie weitere wertvolle Hilfsangebote?
Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an selbsthilfe-kompass@bergedorf-bille.de oder senden Sie uns einen Brief. Gemeinsam bauen wir ein starkes Netzwerk der Hilfe und des Miteinanders auf.
Mehr Wohnraum, attraktive Grünflächen, geordneter Verkehr: Für den behutsamen Wandel wurde ein Wettbewerbsverfahren ausgelobt
Mit einem zweistufigen Wettbewerb soll das Quartier nachhaltig gestaltet werden. Zunächst wurde eine neue städtebauliche Grundfigur gesucht.
Rund 7.000 Menschen leben in Bergedorf-West. Seit 1969 ist Hartmut Gorwa einer von ihnen. „Weil alles vor meiner Haustür passieren wird“, schaut Gorwa derzeit gespannt hinter die Kulissen. Wie Genossenschaftsmitglied Gunda Lück-Hackmann begleitet er den städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb zur Zukunft des Quartiers. 900 Wohneinheiten der Siedlungshäuser aus den 50er- bis 70er-Jahren gehören zum Bestand der Bergedorf-Bille. Und es sollen mehr werden.
„Im Schnitt baut die Bergedorf-Bille etwa 100 Wohnungen im Jahr. In Bergedorf-West sind 200 bis 300 neue Wohnungen geplant. Das ist groß.“ Sabine Brahms organisiert die Beteiligungsverfahren und bündelt alle Infos zu Förderprogrammen im Plangebiet. Den Wettbewerb ihrer Baugenossenschaft begleiten deshalb auch Bewohner*innen, die mit dem RISE-Förderprogramm im Stadtteil vertraut sind. Im März brüteten sie mit Planenden, Bewohner*innen und Mitarbeitenden der Oberbaudirektion Hamburg und des Bezirks Bergedorf über acht Entwürfen. Ende April standen drei Favoriten zur Entscheidung für ein neues städtebauliches Grundgerüst. In einer nächsten Phase arbeiten die Planungsteams bis November an Details zur Architektur und Gestaltung von Freiräumen.
Gunda Lück-Hackmann freut sich, dass jetzt endlich was passiert. Bergedorf-West liege im Dornröschenschlaf. Nun rüttele der „neue Nachbar“ Oberbillwerder viele wach. Auch Hartmut Gorwa ist überzeugt, dass sich alle in Bergedorf-West über eine Aufwertung des Quartiers freuen: „Wir haben hier keine Komfortzone zu verteidigen.“
Acht städtebauliche Entwürfe wurden von der Jury intensiv geprüft und diskutiert.
Jede fünfte neue Wohnung für besondere Wohnformen vorgesehen
Worum geht es in den Entwürfen? Vor allem um die Bedürfnisse der Bewohner*innen. Bergedorf-West ist eine der älteren Wohnanlagen der Bergedorf-Bille. Knapp zur Hälfte Einpersonenhaushalte, etwa ein Drittel von Senior*innen bewohnt. Einsamkeit ist ein Thema. Es gibt den Wunsch nach Treffpunkten, nach Wohn-Pflege-Konzepten und nach Wohnformen, die es erleichtern, aus der zu groß gewordenen Wohnung in eine kleine, barrierefreie zu wechseln. Bergedorf-West soll aber auch junge Menschen anziehen. „Spätestens wenn wir Babyboomer weg sind, muss das Quartier für Junge attraktiv sein“, sagt Sabine Brahms. 20 Prozent der Neubauten sind deshalb für besondere Wohnformen wie Kompaktwohnungen und Cluster-Angebote reserviert.
Acht städtebauliche Entwürfe wurden von der Jury intensiv geprüft und diskutiert.
Die Krise im Baugewerbe hat den Quadratmeterpreis für frei finanzierten Neubau auf etwa 20 Euro pro Quadratmeter getrieben. „Für uns als Genossenschaft undenkbar“, sagt Sabine Brahms. Um die Kosten und Bauzeiten zu senken, hat sich die Bergedorf-Bille für modulare, seriell gefertigte Baukörper entschieden. Die gute Nachricht kommt aus Hamburg. Die Stadt hat den „Hamburger Standard“ ausgerufen. Darin ist vereinbart, wie kostengünstiges Bauen künftig funktionieren kann. „Der Standard gestattet, dass man einige der bisherigen Vorgaben hinterfragen darf und etwas mehr Freiraum für günstigere Lösungen erhält“, erklärt Projektleiter Holger Diesing. Vor allem freut ihn die Bereitschaft der Feuerwehr, in Zukunft dreiteilige Rettungsleitern einzusetzen. „Das bedeutet, dass die Wehr beim Einsatz nicht an jedes Haus ranmuss. Das hört sich jetzt nicht toll an, hat aber enorme Auswirkungen aufs Bauen.“
Links: Siegerentwurf des Ateliers Kempe Thill: Grundlage für die zweite, freiraumplanerische Stufe des Wettbewerbs.
Mitte: Jury-Mitglied Gunda Lück-Hackmann vertritt die Mitgliederseite.
Rechts: Hartmut Gorwa ist gewählter Vertreter
und lebt im Quartier.
Oben: Siegerentwurf des Ateliers Kempe Thill: Grundlage für die zweite, freiraumplanerische Stufe des Wettbewerbs.
Links: Jury-Mitglied Gunda Lück-Hackmann vertritt die Mitgliederseite.
Rechts: Hartmut Gorwa ist gewählter Vertreter
und lebt im Quartier.
Brückenschlag nach Oberbillwerder
Bisher markierte Bergedorf-West den Siedlungsrand des Bezirks gen Westen. Nebenan ist noch freies Feld. Mit Oberbillwerder soll dort ein neuer Stadtteil entstehen. Natürlich beeinflusst das die Planungen in Bergedorf-West. „Wir wollen den Brückenschlag“, sagt Sabine Brahms. In Zukunft sollen alle möglichst barrierefrei in den neuen Stadtteil kommen. Bewegung wird es auch in die Gegenrichtung geben. So plant die Grundschule am Friedrich-Frank-Bogen eine Erweiterung für Schüler*innen aus Oberbillwerder in gut fünf Jahren. Korridore zur sicheren Anbindung fließen jetzt schon in die Planungen ein.
Mobility-Hub statt Parkplatz
Es geht also auch um frische Ideen für das in die Jahre gekommene Grün, um neue Fußwege und eine klare Unterscheidung zwischen öffentlichem, halböffentlichem und privatem Raum. Und vor allem: um neue Ideen für den ruhenden Verkehr. Wie „nebenan“ soll der unter dem Dach von zwei Mobility-Hubs gebündelt werden. Während Befürworter die Hubs als multifunktionale Orte mit Läden, sozialen Begegnungsräumen, Werkstatt und integrierter Ladeinfrastruktur feiern, sehen andere in der Umverteilung aus den derzeit im gesamten Wohngebiet verteilten Parktaschen ein Problem. Auch Gunda Lück-Hackmann hält das Konzept für unausgereift. „Da wird der Gedanke von Oberbillwerder einer gewachsenen Struktur übergestülpt“, sagt sie skeptisch.
Blick auf den Siegerentwurf aus nördlicher Richtung.
Auch das zweitplatzierte Büro Duplex Architekten plant mit zwei Mobility-Hubs.
Vorstellung der Siegerentwürfe
Die zukünftige städtebauliche Grundfigur des Quartiers Bergedorf-West wurde bestimmt. Vom 12. Juni bis 2. Juli werden im Foyer unseres Verwaltungssitzes die drei Siegerentwürfe der 1. Stufe des Realisierungswettbewerbs ausgestellt. Gerne können Sie sich während der allgemeinen Öffnungszeiten der Bergedorf-Bille ein eigenes Bild von den gekürten Planungen machen.
Am 11. Juni um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Bergedorfer Straße 100 offiziell eröffnet. Gerne erläutern wir unseren Mitgliedern in diesem Rahmen die ausgestellten Entwürfe und die Entscheidung der Jury.
Sind Sie an Hintergründen zur Quartiersentwicklung interessiert? Dann laden wir Sie herzlich zur Eröffnung ein. Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung online an. Ohne Internetzugang rufen Sie an unter 040/72 56 00-488.
Einblicke in die WEG-Verwaltung
Die Bergedorf-Bille ermöglicht ihren Auszubildenden gerne Fachseminare und Praktika wie hier in Potsdam.
Im März 2025 hatten wir, angehende Immobilienkaufleute der Bergedorf-Bille, die Chance, ein einwöchiges Praktikum in Potsdam zu absolvieren. Anders als unser Ausbildungsbetrieb verwaltet die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam auch Wohnungseigentum für Dritte.
Was macht eine WEG-Verwaltung?
Eine Wohnungseigentumsverwaltung (WEG-Verwaltung) kümmert sich um die Betreuung des gemeinschaftlichen Eigentums einer Wohnungseigentümergemeinschaft. So verwaltet die Potsdamer Genossenschaft Gebäude, in denen die Wohnungen einzelnen Eigentümern gehören.
Mitten im Geschehen: Was wir gelernt haben
Nach einem kurzen Kennenlernen der Wohnungsgenossenschaft und der Mitarbeitenden wurden wir in die Arbeit der WEG-Verwaltung eingebunden. Wir begleiteten die Verwalter*innen zu Gesprächen mit Eigentümer*innen und Handwerksbetrieben. Wir erlebten die Planung und Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen. Und wir erhielten Einblick in die jährliche Abrechnung der Hausgelder. Dabei wurde uns bewusst, wie viel Organisationstalent und Kommunikationsgeschick dieser Arbeitsbereich erfordert.
Besonders interessant war es, die vielfältigen Herausforderungen einer WEG-Verwaltung kennenzulernen: von der Betreuung einzelner Eigentümer bis hin zur Koordination umfangreicher Sanierungsmaßnahmen. Zudem konnten wir wertvolle Einblicke in die rechtlichen Aspekte gewinnen, die bei der Verwaltung von Wohnungseigentum eine zentrale Rolle spielen.
Unsere Zeit in Potsdam hat uns noch einmal gezeigt, wie vielfältig die Immobilienbranche ist. Egal, ob WEG-Verwaltung, Vermietung oder Projektentwicklung – die Möglichkeiten sind riesig. Das Praktikum war eine großartige Gelegenheit, unseren Horizont zu erweitern und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Interesse geweckt?
Falls ihr mehr über das Berufsbild und unsere Ausbildung erfahren wollt, schaut gerne auf die Website:
Ein Blick in die Praxis
Carolin Mint (3. Ausbildungsjahr)
„Besonders spannend fand ich das Durchspielen einer Eigentümerversammlung. Dadurch konnten wir verstehen, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Herausforderungen es gibt. Die Diskussionen und Entscheidungsprozesse nachzuvollziehen, war sehr lehrreich.“
Simon Lau (2. Ausbildungsjahr):
„Ich fand es beeindruckend, wie eng die Verwalter mit Eigentümern, Mietern und Dienstleistern zusammenarbeiten. Hier braucht man nicht nur Fachwissen, sondern auch Fingerspitzengefühl.“
Lademöglichkeiten direkt am Stellplatz
Beständig schaffen wir neue Lademöglichkeiten für E-Autos.
Wallbox von Hamburg Energie.
Seit 2020 setzen wir ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept um. Unsere Mitglieder sollen ihre E-Autos direkt am gemieteten Stellplatz laden können. Die Umsetzung erfolgt schrittweise – je nach Nachfrage und technischer Machbarkeit.
Flexible Planung
Alle Tiefgaragen, Stellplatzanlagen, Carports und offenen Stellplätze werden nach und nach mit Lademöglichkeiten ausgestattet. Dabei orientieren wir uns am gemeldeten Bedarf und daran, wie viele Interessierte sich bereits für einen Stellplatz mit Lademöglichkeit haben vormerken lassen.
Ein großer Teil unseres Bestands ist bereits mit Wallboxen ausgestattet oder für eine Aufrüstung vorbereitet. Unser Partner, die Hamburger Energiewerke, führt die Installation nach höchsten Sicherheitsstandards und mit neuester Technik durch.
Schwankende Nachfrage
Die Nachfrage nach Wallboxen unterliegt starken Schwankungen – abhängig von politischen Rahmenbedingungen und technischen Entwicklungen. Im Bereich der E-Bikes ist sie derzeit noch gering. Zudem fehlt bislang eine wirtschaftlich sinnvolle Abrechnungslösung, da die Strommengen sehr klein sind. Dennoch rüsten wir neue Fahrradhäuser vorsorglich mit einem Stromanschluss aus – für den Fall zukünftig steigender Nutzung.
Eine gute Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Baustein unserer Mobilitätsstrategie. Ziel ist es, den Wandel hin zu einer dauerhaft tragfähigen und nutzerfreundlichen Mobilitätsform aktiv zu gestalten.
Am Wiesnerring werden 122 Balkone vorzeitig erneuert.
Mümmelmannsberg:
Strangsanierung läuft planmäßig – Abschnitt 1 fertig, Abschnitt 2 bis Ende 2025. Drei weitere Abschnitte folgen noch.
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Dünenweg:
Energetische Ertüchtigung der Mehrfamilienhäuser
bis Herbst abgeschlossen. Bau des Nahwärmenetzes in diesem Jahr abgeschlossen. Im Spätsommer
starten die Bohrungen für das Geothermiefeld.
Umbau und Erneuerung Heizzentrale laufen an.
Rückkühlwerke für die zukünftige Wärmeversorgung werden auf Ladenbeker Furtweg 14 errichtet.
+++
Lohbrügger Landstraße 175–179d:
Energetische Sanierung abgeschlossen.
Wiesnerring:
Modernisierung der Gebäudehüllen wird fortgesetzt. Im Sommer folgen erste PV-Anlagen, neue Balkone, Austausch von E-Hausanschlüssen und Zähleranlagen. Berechnungen zur Nahwärmeversorgung laufen.
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Goerdelerstraße 3–7:
Aufstockung/Modernisierung im Endspurt.
Haus 3 fertig Mitte Mai,
Haus 1 im Juni; 5 und 7 folgen Herbst 2025.
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Hoffmann-von-Fallersleben-/Ida-Boy-Ed-Straße:
Energetische Sanierung unter Milieuschutz.
Nacharbeiten bis Winter erledigt.
Ina Bille ist Tier- und Umweltfreundin. Schon seit 1997 wohnt sie in Neuallermöhe-West. Seitdem engagiert sie sich fast durchgehend bei der Bergedorf-Bille als Mitgliedervertreterin
Gemeinsam für ein sauberes Allermöhe: Auch Bernd Zielke packt mit an.
Sie haben den Aktionstag „Hamburg räumt auf!“ zum Anlass genommen und einen Aufruf zum Müllsammeln in der Nachbarschaft gestartet. Wie kamen Sie auf die Idee?
Zum einen ist mir persönlich Umwelt- und Tierschutz sehr wichtig. Zum anderen lebe ich schon lange und mit Überzeugung in einer Genossenschaftswohnung. Das bedeutet für mich auch, Teil einer solidarischen Gemeinschaft zu sein und Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel als Mitgliedervertreterin. Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, eine Umwelt-AG in der Nachbarschaft zu gründen. Bisher fehlte mir dafür aber die Zeit. „Hamburg räumt auf!“ bot eine gute Gelegenheit, um weitere Aktive in der Nachbarschaft zusammenzubekommen, die sich auch an dem vielen Müll stören, der hier auf der Straße und in den Fleeten liegt – und gemeinsam anzupacken.
Wie viele Mitstreiter*innen haben Sie denn gewinnen können?
Drei Zusagen hatte ich sofort, einer davon ist Bernd Zielke, auch ein Mitgliedervertreter der Bergedorf-Bille. Am Ende waren wir zu siebt. Die älteste Teilnehmerin ist 86, die jüngste etwa 40 Jahre alt. Wir waren ein sehr gutes Team und hatten dazu noch eine Menge Spaß. Ich hatte draußen eine Wasserstation aufgebaut, damit alle genug zu trinken haben, und anschließend gab es leckeren Kuchen für alle bei mir zu Hause.
Die Stadtreinigung Hamburg hat kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung gestellt und sich auch um die umweltgerechte Verwertung und Entsorgung des gesammelten Abfalls gekümmert.
Würden Sie auch im kommenden Jahr wieder bei „Hamburg räumt auf!“ mitmachen?
Auf jeden Fall! Gerade in Zeiten von vielen Krisen tut es gut, selbst anzupacken und in der Gruppe aktiv zu werden. Auch einige andere Nachbarn hier sammeln regelmäßig Müll auf. So ein Aktionstag ist aber besonders schön, weil man auch gleich neue Leute kennenlernt und einen großen Effekt sieht. Ich wünsche mir, dass die Aktion jährlich stattfinden kann. Und noch schöner wäre es, wenn nicht so viele Leute ihren Müll achtlos auf den Gehweg oder in die Fleete werfen würden.
Vielen Dank für Ihr Engagement!
Ina Bille setzt sich privat für Umwelt- und Tierschutz ein.
Wir hoffen, dass sich im kommenden Jahr weitere Nachbar*innen anschließen. Vielleicht haben auch Mitglieder in anderen Stadtteilen nun Lust bekommen, so einen Aktionstag zu veranstalten?
Vom 20. Februar bis 1. März 2026 wird wieder angepackt – jede helfende Hand zählt! Alle Informationen zur jährlichen Aktionswoche finden sich hier:
2022 ging es los: Die Bergedorf-Bille lud ihre Mitglieder zur Entwicklung eines Leitbildes ein. Gemeinsam verständigte man sich auf eine Vision zur Zukunft der Genossenschaft. Seitdem werden in fünf Handlungsfeldern konkrete Maßnahmen erarbeitet. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung und den aktuellen Stand
Exkursionen und Workshops vermitteln wertvolles Wissen für eine aktive Mitgestaltung.
Auf die Frage „Wie stellst du dir deine Zukunft konkret vor?“ antworten Menschen ganz unterschiedlich. Manche lassen die Dinge auf sich zukommen, andere wissen genau, was sie erreichen wollen. Doch die wenigsten planen über viele Jahre hinweg für Generationen. Anders die seit 1948 bestehende Bergedorf-Bille: Die langfristige Sicherung des Wohnungsbestands und der Mitgliederinteressen ist eine Kernaufgabe der Genossenschaft. Aktuell sind die Herausforderungen immens: Wie lassen sich etwa die Wohnungsnachfrage und Klimaschutz vereinbaren? Wie bleibt der genossenschaftliche Gedanke lebendig?
Leitbildprozess und weitere Schritte
Eine Genossenschaft lebt von Beteiligung. Deshalb luden Vorstand und Mitarbeitende die Vertreter*innen 2022 zur gemeinsamen Erarbeitung eines Leitbildes ein. Darin setzt sich ein Unternehmen Ziele und fixiert diese schriftlich. Anschließend werden daraus in mehreren Phasen konkrete Schritte entwickelt. „Der Leitbildprozess ist in der Phase der Konkretisierung“, erläutert Sabine Brahms, Ansprechpartnerin für den Bereich Mitgliederbeteiligung und Quartiersentwicklung. „Wir haben uns in weiteren Workshops mit den übergeordneten Zielen auseinandergesetzt, Handlungsfelder abgeleitet und einen Fahrplan erarbeitet. Nun geht es an die Umsetzung.“
Die wichtigsten Handlungsfelder beziehen sich auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Partizipation und Soziales sowie Digitalisierung und Transformation. Orientierung gaben von Beginn an die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Die Resonanz auf das Beteiligungsformat sei gut, so Sabine Brahms. Nahezu 100 Mitglieder hätten sich seit 2022 eingebracht, mehr als 700 konkrete Hinweise für Projekte und Maßnahmen seien im Laufe der Zeit eingegangen. „Weitere Mitwirkende sind stets willkommen.“
Informative Ausflüge zu Projekten
Nach der Theorie ging es oft in die Praxis: Eine Gruppe besuchte etwa das Wälderhaus in Wilhelmsburg – ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) –, um nachhaltigen Wohnungsbau direkt zu erleben. Um mehr über Inklusion zu erfahren, ging es zum „Dialog im Dunkeln“, wo in einem völlig dunklen Raum Empathie für blinde, gehörlose und ältere Menschen geschaffen werden soll. Um andere Wohnformen wie etwa das gemeinschaftlich orientierte Cluster-Wohnen kennenzulernen, ging es auf Bustouren durch Hamburg und zur Möckernkiez eG nach Berlin. Etwa 30 interessierte Mitglieder waren jeweils dabei.
„Wir liefern bei diesen Touren Inhalte, sie machen Spaß, und die Mitglieder können die Themen danach besser einschätzen“, berichtet Sabine Brahms. „Damit Beteiligung gelingt, sind fundierte Informationen wichtig.“
Mitwirkung der Gremienmitglieder
In den paritätisch von Gremien, Mitarbeitenden und Mitgliedern besetzten Arbeitsgruppen, die im Leitbildprozess entstanden sind, werden Hinweise und Wünsche der Mitglieder geprüft, sodass daraus schnell ein konkretes Projekt werden kann. Das seien enorme Mitwirkungsmöglichkeiten: „Mehr Einfluss kann man nicht nehmen!“, sagt Sabine Brahms. Das Ganze spielt sich in guter Atmosphäre ab, auf Augenhöhe, mit professioneller Moderation und Dokumentation. Der dafür erforderliche Zeitaufwand ist überschaubar. „In der Vergangenheit haben sich die Gruppen alle zwei Monate getroffen, teilweise auch digital.“
Wie so eine Arbeit aussieht? Im Handlungsfeld „Vertrauensvolles Miteinander und genossenschaftliche Teilhabe stärken“ hat sich eine Gruppe gebildet, die die Beteiligung junger Menschen bei der Bergedorf-Bille steigern möchte. Auch die nächste Generation soll sich aktiv in die Gestaltung der Genossenschaft einbringen. Es werden Kooperationen, zum Beispiel mit Schulen oder Sportvereinen, und Vor- und Nachteile von Medien wie TikTok und Instagram erörtert. Im Laufe des Jahres 2025 entscheiden die Gremien, wie es in der Praxis weitergeht. Denn ein Kriterium gilt immer: Die Maßnahmen müssen finanzierbar und im Sinne der Genossenschaft sein.
Das Angebot zur Beteiligung an die Mitglieder steht. Dazu Sabine Brahms: „Interessierte Mitglieder sind herzlich willkommen. Melden Sie sich gern direkt bei mir, dann besprechen wir, wie und woran Sie mitarbeiten können.“
Wer mehr zu alledem wissen möchte – auf der Website www.bergedorf-bille.de findet man unter „QuartierMitWirkung“ Filme und weitere Hintergrundinformationen.
SABINE BRAHMS
Ansprechpartnerin für den Bereich Mitgliederbeteiligung und Quartiersentwicklung
sabine.brahms@bergedorf-bille.de
040/72 56 00-936
Unsere Handlungsfelder – die Grundlage für konkrete Maßnahmen
- Vertrauensvolles Miteinander und
genossenschaftliche Teilhabe stärken - Vielfalt und Inklusion fördern
- Quartiere noch attraktiver gestalten
- Klimaschutz in den Quartieren voranbringen
- Attraktiven Neubau und attraktive Wohnformen gestalten
Begegnen – Fortbilden – Anpacken
Laut, dreist, rechts – und wir? So gelingt ein neuer Umgang mit autoritärem Populismus
Dozent: Malte Krüger
Rechtsradikale Stimmen dominieren viele Debatten – laut, aggressiv, mit anti-demokratischen Parolen. Die bisherige Reaktion? Meist Empörung. Doch diese Strategie greift zu kurz. Wie können wir demokratisch gegenhalten, ohne selbst populistisch zu werden?
Der Publizist Malte Krüger, Gründer der Denkfabrik Alarm für Demokratie, zeigt in seinem Vortrag, wie Demokrat*innen die Debattenhoheit zurückgewinnen können – mit Haltung, klarem Kompass und überzeugenden Argumenten.
Denn wer in der Demokratie überzeugen will, muss reden – mutig, strategisch und glaubwürdig.
Anschließend: offene Diskussion mit dem Publikum.
Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Netzwerk Bergedorf – für Demokratie und Zusammenhalt und dem LOLA Kulturzentrum.
Termin: 12. Juni 2025, 19:30 Uhr
Ort: LOLA Kulturzentrum
Lohbrügger Landstraße 8,
21031 Hamburg
Raum: Marktplatz
Bergedorf-Bille-App –
die App für alle Mitglieder
Dozentin: Alina Häusler,
Bergedorf-Bille
Seit zwei Jahren gibt es für alle Mitglieder, ob mit oder ohne Wohnung, die Bergedorf-Bille-App und das Service-Portal auf unserer Website. Knapp 4.000 Mitglieder nutzen dieses digitale Angebot bereits. An diesem Abend möchten wir Ihnen die Inhalte und Vorteile der App vorstellen und einen Ausblick auf die weitere Entwicklung geben. Gerne können auch Fragen zur Nutzung und Anmeldung im Anschluss direkt geklärt werden.
Termin: 1. Juli 2025, 18–19:30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle
Bergedorfer Straße 100,
21029 Hamburg
Raum: Marktplatz
Zielgruppe: alle
Gemeinsam stark: der Quartierslotse für eine gute Nachbarschaft
Dozent/-in: Ulrich Schnee, Sabine Brahms, Bergedorf-Bille
Ulrich Schnee, Vertreter bei der Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft eG, berichtet von seinen Erfahrungen als Quartierslotse. Gemeinsam mit anderen Mitgliedervertreter*innen hat er dieses Angebot entwickelt und selbst die Aufgabe eines Quartierslotsen übernommen. Die Quartierslotsen spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung neuer Bewohner*innen in den ersten Monaten ihres Aufenthalts. Sie helfen dabei, sich im neuen Quartier zurechtzufinden, und erleichtern das Ankommen in der Nachbarschaft. Zudem vermitteln sie ein Verständnis für die besonderen Möglichkeiten und Chancen, die die Genossenschaft bietet.
Ulrich Schnee berichtet uns von dieser zeitlich begrenzten, ehrenamtlichen Tätigkeit. Die Quartierslotsen ergänzen die Vertreter*innen in ihren Hauptaufgaben. Sie stimmen sich eng mit dem Betreuungsmanagement ab, um eine optimale Unterstützung zu gewährleisten.
Termine: 16. Juli 2025, 17:30–19:30 Uhr
Ort: Bergedorfer Straße 100,
21029 Hamburg
Raum: Marktplatz
Zielgruppe: alle
ANMELDUNG
Bitte melden Sie sich online an! Ohne Internetzugang rufen Sie an unter 040 / 72 56 00-488