65. ordentliche Vertreterversammlung
Die gewählten Mitgliedervertreterinnen und -vertreter unserer Genossenschaft werden am Dienstag, den 23. Juni 2026, zur 65. ordentlichen Vertreterversammlung zusammenkommen
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
- Vorlage des Lageberichtes des Vorstandes und des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang)
- Bericht des Aufsichtsrates über
a) die Prüfung des Jahresabschlusses sowie
b) die sonstige Aufsichtsratstätigkeit - Bericht über die durchgeführte gesetzliche Prüfung durch den zuständigen Prüfungsverband, den „VNW – Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.“
- Beratung über
a) den Lagebericht des Vorstandes
b) den Bericht des Aufsichtsrates
c) den Prüfungsbericht des „VNW – Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.“ - Beschlussfassung über
a) die Feststellung des Jahresabschlusses 2025
b) die Verwendung des Bilanzgewinns
c) die Entlastung des Aufsichtsrates
d) die Entlastung des Vorstandes - Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern; in diesem Jahr scheiden turnusmäßig aus: Lars Poggensee, Petra Scheppach, Marion von Thienen
- Wahl der Mitglieder des Berufungsausschusses (§ 10 Abs. 4 der Satzung); bisherige ständige Mitglieder: Hartmut Fischer und Marion Ziehe; bisherige erste Vertreterin: Ilse Omniczynski; bisheriger zweiter Vertreter: Dirk Seemann
Ein Vorabdruck des Jahresabschlusses und Lageberichts 2025 liegt gemäß den Erfordernissen des § 36 (1) unserer Satzung in der Geschäftsstelle aus und steht seit dem 27. Mai 2026 auf unserer Website zur Verfügung.
Ergänzende Informationen zum Geschäftsjahr 2025 in Form eines digitalen Geschäftsberichts 2025 erhalten Sie unter www.gb2025.bergedorf-bille.de
An der Vertreterversammlung selbst dürfen nur die gewählten Vertreter*innen teilnehmen. Die ergänzende Bekanntgabe der Tagesordnung an dieser Stelle dient der umfassenden Information unserer Mitglieder.
Ihr Sommerfest im Quartier
Das gute Wetter lockt uns vor die Tür. Warum nicht auch zusammen an einen Tisch? Nachbarschaftsfeste haben in unserer Genossenschaft Tradition. Wir helfen gern bei der Organisation
Mal wieder schnacken – über Kinder, Garten und Alltag. Und über das, was das Wohnen in der Genossenschaft ausmacht. Wenn es darauf ankommt, ist jemand da. Jemand, der die Pflanzen gießt oder einfach fragt: „Alles okay?“ So fühlt sich gute Nachbarschaft an. Für manche ist das ein schönes Extra, für andere fast wie Familie. In der Genossenschaft zählt das Miteinander: sich kennen, sich helfen, gemeinsam feiern. Wie wäre es also mit einem Nachbarschaftsfest? Jetzt ist die beste Zeit, es anzugehen.
Nachbarschaftsfeste sind mehr als ein netter Sommertag mit Kaffeetafel. Selbst im kleinen Rahmen gewinnen alle: Feste bringen Menschen zusammen, schaffen Nähe und hinterlassen bleibende Erinnerungen. Oft reichen schon wenige Stunden, damit sich das Miteinander für Wochen – manchmal sogar Jahre – spürbar verändert. Nicht wenige sprechen deshalb von einem „Gamechanger“, einem echten Wendepunkt im Miteinander.
Im Grunde ist es ganz einfach: Wer sich auf dem Fest begegnet, grüßt sich am nächsten Tag auch im Treppenhaus. Man weiß plötzlich, wer Hilfe gebrauchen könnte – und wer gerne hilft. Aus einem kurzen Nicken wird ein Schnack, aus einem Gespräch ein vertrautes Miteinander. Und manchmal entsteht genau das, was vielen im Alltag fehlt: das Gefühl, nicht allein zu sein.
Was trägt zur Unterhaltung bei?
Und wie sieht das Programm aus? Ob gemeinsames Frühstück, Grillabend oder Hoffest bei Kaffee und Kuchen – die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Unabhängig von der Altersgruppe steht vor allem eines im Mittelpunkt: der Klönschnack.
Kleine Aktionen können das Fest bereichern: eine Schnitzeljagd durchs Quartier, eine kulinarische Weltreise am Büfett, ein Flohmarkt unter den Bewohnerinnen und Bewohnern oder eine musikalische Kostprobe vom Gitarrenlehrer aus dem Dachgeschoss. Und überhaupt: Wer ist zuletzt in unsere Wohnanlage eingezogen? Wer lebt schon lange hier, hat vielleicht alte Fotos und kann erzählen, wie es mal war? Welche Orte im Viertel sind besonders beliebt? Was wünschen sich alle für die kommenden Jahre? So entstehen ganz nebenbei Gespräche, auch mit neuen Nachbarinnen und Nachbarn.
Am Ende ist es genau diese Mischung aus Begegnung, Beteiligung und Leichtigkeit, die ein Fest unter Nachbarn ausmacht. Es bleibt ein gutes Gefühl: neue Bekanntschaften, mancher Aha-Moment und Freundschaften, die wachsen. Natürlich gibt es im Vorfeld einiges zu organisieren und Fragen zu klären. Mit ein paar Helferinnen und Helfern und der Genossenschaft im Rücken bleibt der Aufwand jedoch überschaubar.
Jedes Quartier der Bergedorf-Bille hat Potenzial – und vielleicht geben gerade Sie den entscheidenden Impuls, um Ihre Nachbarschaft mit einem Sommerfest zu beleben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt.
MELDEN SIE IHR FEST AN
Nutzen Sie vorzugsweise die Service-App, wenn Sie Ihr Nachbarschaftsfest anmelden und unser Eventmobiliar nutzen möchten. Verwenden Sie für Ihr Anliegen einfach die Vorlage. Wir melden uns dann bei Ihnen. Reichlich Tische und Bänke sind vorhanden.
Wer zahlt im Schadensfall?
Diese Versicherungen schützen vor hohen Kosten
Wer zahlt im Schadensfall? Diese Versicherungen schützen vor hohen Kosten
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht: Eine nicht vollständig gelöschte Zigarette oder eine Kerze setzt Möbel in Brand. Das Feuer breitet sich aus, Rauch zieht durch die Wohnung und ins Treppenhaus, auch Nachbarwohnungen können betroffen sein. Schnell stellt sich die Frage: Wer kommt für die Schäden auf?
Private Haftpflichtversicherung
Entstehen Schäden bei anderen – etwa in der Nachbarwohnung oder am Gebäude –, haften Sie grundsätzlich selbst. Schon einfache Missgeschicke können hohe Schadensersatzforderungen nach sich ziehen.
Ein Zimmerbrand kann dazu führen, dass mehrere Wohnungen saniert werden müssen, dass Wände und Decken durch Rauch und Ruß beschädigt und Gemeinschaftsbereiche betroffen sind. Die daraus entstehenden Kosten erreichen schnell hohe, im Einzelfall existenzbedrohende Summen.
Die private Haftpflichtversicherung übernimmt berechtigte Schadensersatzforderungen und wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Sie zählt damit zu den wichtigsten Absicherungen im Alltag und sollte in keinem Haushalt fehlen.
Hausratversicherung
Eigene Möbel, Elektrogeräte oder Kleidung sind nicht über den Vermieter abgesichert. Werden sie durch Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl oder andere Gefahren beschädigt, ersetzt die Hausratversicherung den entstandenen Schaden. Gerade bei einem Zimmerbrand kann der gesamte Hausrat betroffen sein – die finanziellen Verluste sind entsprechend erheblich.
Die Bergedorf-Bille hat ihre Gebäude gegen Schäden versichert, die durch Feuer, Sturm und Hagel oder Leitungswasser entstehen. Für Schäden am Eigentum eines Mieters kommt die Wohngebäudeversicherung nicht auf.
Elementarschadenversicherung
Schäden durch Naturereignisse wie Starkregen, Überschwemmung oder Rückstau sind durch die Hausratversicherung in der Regel nicht abgedeckt. Eine zusätzliche Elementarschadenversicherung kann diesen Schutz sinnvoll ergänzen – insbesondere in risikobehafteten Lagen.
Unser Fazit
Schäden wie ein Zimmerbrand entstehen oft schneller als erwartet und können erhebliche Kosten verursachen. Daher ist es wichtig, die eigene Absicherung realistisch zu prüfen.
Eine private Haftpflichtversicherung ist eine grundlegende Absicherung, auf die praktisch nicht verzichtet werden kann. Um das eigene Eigentum zuverlässig zu schützen, ist eine Hausratversicherung ratsam.
So kommt Ihre Zahlung direkt richtig an
Seit 2025 hat jeder Vertrag bei uns – ob für die Wohnung, den Stellplatz, die Fahrradbox oder Ihre Mitgliedschaft – eine eigene virtuelle Bankverbindung (VIBAN).
Bitte nutzen Sie für jede Zahlung an uns ausschließlich die im jeweiligen Schreiben angegebene VIBAN.
So wird Ihre Zahlung automatisch korrekt zugeordnet. Das reduziert den Verwaltungsaufwand und hilft, die Kosten stabil zu halten.
Mängel bitte sofort melden
Wenn Sie Beschwerden über die Qualität von Arbeiten haben, ist der Technische Service Ihre Anlaufstelle. Sind Sie beispielsweise mit der beauftragten Treppenhausreinigung oder dem Winterdienst unzufrieden? Dann informieren Sie bitte umgehend unsere Mitarbeitenden! Nutzen Sie hierfür auch rund um die Uhr unsere Service-App.
Nur so können wir Mängel überprüfen, Nachbesserungen veranlassen oder Rechnungen anpassen. Späte Hinweise – etwa erst nach der jährlichen Betriebskostenabrechnung – können oft nicht mehr berücksichtigt werden. Ihre zeitnahe Rückmeldung hilft, die Qualität für alle zu sichern.
+++ Baugeschehen aktuell +++
Die Reihenhäuser Ladenbeker Furtweg 16–22 wurden neu gedämmt.
Billstedt: Umstellung der Heizungsanlagen auf Fernwärmeversorgung bis Herbst.
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Mümmelmannsberg: Strangsanierung im westlichen Bestand läuft planmäßig. Bauabschnitt 3 (Max-Pechstein-Straße 34) ist gestartet. 4. Abschnitt ist in Planung. Neugestaltung der Außenanlagen wird geplant.
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Fanny-Lewald-Ring 77–109: Erneuerung der Heizungsanlage voraussichtlich in 2026 abgeschlossen.
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Fanny-Lewald-Ring 141–151, Lilo-Gloeden-Kehre 2+4: Modernisierung der Heizungsanlage bis 2027.
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Ladenbeker Furtweg 150–156: Sanierung des Hochhauses wurde begonnen. Gebäudehülle wird energetisch ertüchtigt, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen werden saniert, Bäder erneuert. Einrichtung einer Baustraße im rückwärtigen Bereich.
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Ladenbeker Furtweg 13–23: Neugestaltung der Außenanlagen in Planung.
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Lohbrügger Landstraße 175–179: Sanierung der Tiefgarage in 2026.
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Lohbrügger Landstraße 161–165: Neugestaltung der Außenanlagen gestartet.
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Dünenweg: Bohrungen für das Geothermiefeld abgeschlossen. Erneuerung der Energiezentrale läuft. Rückkühlwerke entstehen auf dem Dach des Ladenbeker Furtweg 14. Außenanlagen entlang der Ringstraße werden hergerichtet.
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Kirschgarten: Sanierung der Elektroanschlüsse wird 2026 abgeschlossen. Quartiersentwicklung inkl. Nahwärmenetz wird weiter konkretisiert.
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Plettenbergstraße 3–11, 4–20: Sanierung der Laubengänge gestartet.
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Wiesnerring: Planung für Nahwärmeversorgung wird konkretisiert. Bauabschnitt (BA) 1 und 2 sind fertig. BA 3 (Häuser 4–10): Arbeiten zur Erneuerung der Gebäudehüllen und Balkone sowie Installation von PV-Anlagen laufen.
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Bergedorfer Straße 118: Start der Umbauarbeiten (ehemaliges Büro) voraussichtlich im Herbst.
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Bergedorfer Straße 122 a: Planung der energetischen Modernisierung abgeschlossen.
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Habermannstraße: Hydraulischer Abgleich der Heizkörper im zweiten Halbjahr.
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Goerdelerstraße 1–7: Außenanlagen werden neu gestaltet.
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Binnenfeldredder: Erneuerung der Außenanlagen im zweiten Halbjahr. Sanierung der Tiefgarage in 2026
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Weizenring (Geesthacht): Neubau von 16 System-Reihenhäusern. Fertigstellung voraussichtlich Herbst/Winter 2026. Vermietungsstart offen.
Mitglieder packen an:
Bille-Lotsen starten im Quartier
Bille-Lotsen am Start: Ute Pohlmann, Christa Ohlmeyer, Jürgen Burmester, Carola Kludasch, Berndt Breidenbach (von links). Sie möchten Mitglieder unterstützen und etwas für die Gemeinschaft in der Genossenschaft tun.
Rund 30 Mitglieder kamen am 11. April im Treffpunkt am Binnenfeldredder zusammen. Vorgestellt wurde ein neues Projekt: die Bille-Lotsen. Dahinter stehen ehrenamtlich aktive Mitglieder, die – ganz im Sinne der genossenschaftlichen Selbsthilfe – andere im Quartier unterstützen wollen. Das Projekt soll Nachbarschaft, Orientierung im Quartier und den Austausch innerhalb der Genossenschaft fördern.
Bei Kaffee und Kuchen kamen die Teilnehmenden schnell ins Gespräch. Doch die Veranstaltung bot mehr als ein nachbarschaftliches Treffen: Aus vielen Ideen zum neuen Leitbild der Genossenschaft ist das Konzept der Bille-Lotsen entstanden. Neuzugezogene oder Nachbar*innen, die Fragen zur Genossenschaft haben, werden von anderen Mitgliedern ehrenamtlich unterstützt.
„Wer nicht aus seiner Hütte herauskommt, wird einsam. Deshalb engagiere ich mich.“ Bille-Lotse Jürgen Burmester.
„Wer nicht aus seiner Hütte herauskommt, wird einsam. Deshalb engagiere ich mich.“ Bille-Lotse Jürgen Burmester.
„Mir bringt es Spaß, als Lotse aktiv zu sein. Ich helfe gern.“ Bille-Lotse Berndt Breidenbach
Engagement aus der Nachbarschaft
„Die Bergedorf-Bille ist eine große Genossenschaft mit fast 10.000 Wohnungen und rund 25.000 Mitgliedern“, sagte Vorstand Marko Lohmann zur Begrüßung. „Wir können nicht überall vor Ort sein.“ Umso mehr freue er sich über Mitglieder, die künftig als Lotsen im Stadtteil aktiv werden: „Ein großartiger Impuls, von solchen Aktivitäten lebt die Genossenschaft!“ Ihr Engagement sei zugleich eine Antwort auf die Frage, was eine Genossenschaft ausmache: mit anpacken, sich einbringen, Selbsthilfe leben.
Für solche Initiativen stellt die Genossenschaft eigene Räume bereit: 17 Nachbarschaftstreffpunkte betreibt die Bergedorf-Bille-Stiftung. Geschäftsführerin Cornelia Springer-Fouad stellte deren Arbeit vor. Mehr als 100 Ehrenamtliche organisieren dort Angebote wie Spieletreffs, Kochgruppen oder gemeinsame Ausflüge. Neue Ideen sind jederzeit willkommen. Die Treffpunkte bieten nicht nur Raum für Begegnung, sondern auch die Möglichkeit, das eigene Wohnumfeld aktiv mitzugestalten.
Gemeinsam gegen Einsamkeit
Ein Schwerpunkt der Stiftung liegt auf der Mitwirkung im „Bündnis gegen Einsamkeit“. Auch die Bille-Lotsen verfolgen dieses Ziel. Initiator Berndt Breidenbach, Mitgliedervertreter und seit Jahren im Quartier Habermannstraße aktiv, berichtete von seinen Erfahrungen.
Er gründete eine WhatsApp-Gruppe, informiert über Themen der Genossenschaft und organisiert gemeinsam mit seiner Frau nachbarschaftliche Treffen. Die Rolle der Bille-Lotsen beschreibt er klar: „Wir sind keine Mitarbeitenden der Genossenschaft, aber ansprechbar für Fragen im Alltag.“ Er habe stets ein „offenes Ohr“. Breidenbach kündigte regelmäßige Sprechstunden im Treffpunkt an und lud zum nächsten Treffen der Arbeitsgruppe Bille-Lotsen Ende April ein. Das Prinzip dahinter ist einfach: Mitglieder unterstützen Mitglieder – und jede und jeder kann Teil dieses Netzwerks werden.
SPRECHSTUNDE
Berndt Breidenbach, Bille-Lotse und Vertreter, bietet für Lohbrügge-Nord eine regelmäßige Sprechstunde an.
Wo: Treffpunkt Binnenfeldredder 40 c
Wann: Jeden 1. Montag im Monat, 19:30–20:30 Uhr
Persönliche Stimmen aus dem Quartier
Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmenden weiter aus. Inge Fettin, 85, lebt seit 1964 in der Habermannstraße. Früher organisierte sie dort zahlreiche fröhliche Feste. Heute möchte sie sich wieder stärker engagieren, denn aus ihrer Sicht fehlt es zunehmend an Gemeinschaft. Auch Bille-Lotsin Ute Pohlmann sieht Handlungsbedarf: „Man lebt nebeneinanderher und kennt sich kaum.“ Neu Eingezogene hätten meist viele Fragen. „Dafür sind wir Bille-Lotsen da.“ Künftig sollen neue Mitglieder einen Hinweis bekommen, wenn es in ihrer Nähe einen Lotsen gibt. Jürgen Burmester aus Bergedorf-West engagiert sich aus persönlicher Motivation. Berichte über zunehmende Einsamkeit hätten ihn „wach werden lassen“. Wenn er von jemandem wisse, der sehr allein sei, würde er ihn ansprechen. „Klar, wer nicht aus seiner Hütte herauskommt, wird einsam.“ „Von den Kriegen in der Welt bis zur wachsenden Einsamkeit in den Quartieren: Viele Mitglieder erzählen mir, dass sie die täglichen Nachrichten bedrückend finden“, sagt Sabine Brahms, Ansprechpartnerin für QuartierMitWirkung. „Aber wir können auch in kleinen Schritten etwas bewirken. Nicht mutlos werden – das ist meine Devise.“ Die Bille-Lotsen, meint sie, seien ein tolles Beispiel dafür.
Die Bille-Lotsen sind da!
Bille-Lotsen und -Lotsinnen sind engagierte Mitglieder, die sich für ein lebendiges Miteinander einsetzen. Sie unterstützen ihre Nachbar*innen bei Fragen rund ums Wohnen in der Genossenschaft.
Besonders neue Mitglieder profitieren: Die Lotsen helfen beim Ankommen im Quartier, geben Orientierung und informieren über Beteiligungsmöglichkeiten in der Genossenschaft.
Wer Interesse hat, selbst aktiv zu werden, kann sich melden oder das Projekt im Quartier bekannt machen.
Kontakt: billelotse@bergedorf-bille.de
Vorstandsmitglied Marko Lohmann: „Von solchen Aktivitäten lebt die Genossenschaft!“