Für mehr Natur im Quartier
Auf mageren Böden blüht es besonders stark (Dünenweg).
Es sind oft die kleinen Dinge, die den großen Unterschied machen: ein bunter Schmetterling, der über eine Wiese flattert, das Summen einer Biene am Blütenrand oder das morgendliche Zwitschern im Baum. Solche Erlebnisse bereichern unser Wohnumfeld und machen es zu einem Ort, an dem wir uns wohlfühlen. Hier setzen unsere neuen Ideen an: Wir gestalten unsere Außenflächen naturnäher und fördern die Artenvielfalt im Quartier.
Warum brauchen wir mehr Artenvielfalt?
Viele kennen das: Der Rasen wird regelmäßig gemäht, aber es summt und flattert kaum noch. Die Natur braucht wieder mehr Raum für tierische und pflanzliche Nachbarn – für Wildbienen und Schmetterlinge, für Vögel, Igel und viele andere kleine Tiere, die früher überall selbstverständlich vorkamen. Wenn es vielen Arten gut geht, profitieren wir am Ende alle: Unsere Gärten werden bunter, widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit und laden zum Verweilen ein.
Das Schöne daran: Fast jede Grünfläche kann mit einfachen Maßnahmen zum Lebensraum werden, auch ein Balkon, eine kleine Blüh-Insel zwischen den Wegen oder ein Gründach. Die Umgestaltung der Außenflächen wird dabei so geplant, dass sie im Rahmen der bisherigen Pflegekosten möglich ist.
Mohn und Kornblumen: Abwechslungsreiche Blühflächen bereichern das Wohnumfeld.
Was verändert sich konkret?
Unsere neuen Konzepte leihen sich Vorbilder aus der Natur: Statt auf immergrünen gemähten Rasen setzen wir zukünftig stärker auf blühende Wiesen, heimische Stauden und Sträucher wie zum Beispiel Weißdorn, Holunder, Schlehe oder Salweide. Auch Hecken aus Buchen oder Hainbuchen bieten Tieren Verstecke und Nahrung. Obstbäume und Beerensträucher haben einen besonderen Wert: Sie bieten Blüten für Insekten und bereichern das Wohnumfeld mit ihren Früchten, an denen sich alle erfreuen können.
Kleine ergänzende Elemente wie Mulden, Sandflächen, Stapel aus Zweigen oder Stammholz bieten zahlreichen Arten Schutz und Unterschlupf und sind für uns kein zusätzlicher Aufwand.
Für mehr Vielfalt setzen wir als Genossenschaft in den kommenden Jahren schrittweise nachhaltige Grünanlagen-Konzepte um. Dabei unterstützt uns die GÖP – Gesellschaft für ökologische Planung e. V. (www.goep.hamburg), einer der Naturschutzverbände in Hamburg. Das Konzeptpapier kann auf unserer Website heruntergeladen werden unter Service > Downloads.
Und was kann ich selbst tun?
Nicht nur als Gemeinschaft werden wir aktiv, sondern alle können mithelfen. Oft reichen schon kleine Änderungen am Gewohnten in Gärten und auf Balkonen:
- Stängel stehen lassen: Wer im Herbst nicht alles kurz schneidet, hilft Insekten und Vögeln. In hohlen Stücken von Sonnenblumen, Disteln oder Stauden überwintern viele Tiere.
- Heimische Büsche pflanzen: statt Thuja und Kirschlorbeer lieber Ginster und Hagebutte wählen, die Tieren Nahrung bieten.
- Kleinbiotope schaffen: ganz einfach aus Holzstücken, Zweigen und Steinen als „Wohnraum“ und Rückzugsort für Kleinsttiere.
- Schmetterlingskasten oder Insektenhotel anbringen: Das bringt Leben auf Balkon oder Terrasse und macht Freude beim Beobachten. Bausätze gibt es einfach zu kaufen und kostenlose Anleitungen online. Oder noch besser: Kommen Sie einfach zum gemeinsamen Bauen am 12. Juni 2026 von 14 bis ca. 18 Uhr.
- Ein Sandarium für Bienen anlegen: Eine einfache Kiste mit Sand zieht bodenbrütende Wildbienen an. Das klappt auf dem Balkon genauso wie im Garten.
- Und für die nächste Bepflanzung von Blumenkästen und Beeten: Auch heimische Arten wie Schafgarbe, Wiesensalbei, Glockenblume, Fetthenne oder Margerite sind pflegeleicht und eine Einladung für Schmetterlinge.
- Noch ein Tipp: Eine kleine Tränke – also eine flache Schale mit Wasser – tut nicht nur Vögeln, sondern auch Wildbienen in heißen Sommern gut.
Mitmachen erwünscht!
Gemeinsam schaffen wir neue Lebensräume – für die Natur und für uns alle.
Gründächer: mehr Artenvielfalt und schön anzusehen.
Mietergärten: Oasen für Pflanzen, Tiere und Menschen in der Stadt.
Gemeinsames Insektenhotel-Bauen
Kommen Sie vorbei, bringen Sie gern Nachbarinnen und Nachbarn mit. Zusammen bauen wir Insektenhotels, die Sie auf Balkonen oder im Mietergarten anbringen können. Material, Werkzeuge und Beratung gibt es vor Ort. Wir freuen uns, wenn viele mitmachen.
Termin: 19. Juni 2026, 14 bis ca. 18 Uhr
Ort: Betriebshof der Bergedorf-Bille, Oberer Landweg 15, 21033 Hamburg
Teilnehmende: Mitgliederfamilien der Bergedorf-Bille, max. 25 Personen
Anmeldung: Bitte melden Sie sich online an! Ohne Internetzugang rufen Sie an unter 0 40/72 56 00-4 88
Ein Rückblick auf 37 Jahre
Martin Marburg erinnert sich
Martin Marburg (r.) zusammen mit Caesar Meister (M.) bei der Grundsteinlegung der Wohnanlage Ladenbeker Furtweg 13–23 im Jahr 1990.
Martin Marburg, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bergdorf-Bille.
Martin Marburg war von 1982 bis 2014 Vorstandsmitglied bei der Bergedorf-Bille, davon die meiste Zeit als Vorstandsvorsitzender. Danach hat er noch bis Ende 2019 in Teilzeit die Innenrevision übernommen. Er hat die Baugenossenschaft in diesen wirtschaftlich, technisch und politisch herausfordernden Jahren mit großem Erfolg geprägt. In einem interessanten Rückblick erinnert er an die frühen Jahre der Spareinrichtung und der Digitalisierung, an veränderte Herausforderungen im Wohnungsbau und an die Wiedervereinigung. Sein Rückblick kann auf der Website der Bergedorf-Bille gelesen werden. Hier nur eine kleine Auswahl.
Abgeworben: Wie Caesar Meister seinen Nachfolger fand
Bewerben musste Martin Marburg sich nicht um den Vorstandsposten bei der Bergedorf-Bille. Im Gegenteil, er wurde von einer anderen Hamburger Baugenossenschaft abgeworben, wo er Vorstandsmitglied war. Caesar Meister, der nach seiner Amtszeit als Bausenator wieder das Ruder der Baugenossenschaft übernommen hatte, war auf Martin Marburg aufmerksam geworden, als dieser einen Vortrag über die Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen hielt. Seitdem hatte Caesar Meister ihn als potenziellen Nachfolger auf dem Schirm. Als er ihn am Rande einer wohnungswirtschaftlichen Veranstaltung ansprach, ob er in den Vorstand der Bergedorfer Genossenschaft wechseln wolle, sagte Martin Marburg zu. Am 1. April 1982 übernahm er sein neues Amt.
Als Digitalisierung noch Handarbeit war
Als Vorstandsmitglied war er ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die waren nur mit strategischer Planung, taktisch klugem Reagieren und mitunter auch mit – heute abenteuerlich anmutender – Improvisation zu bewältigen. So steckte zu Beginn der Digitalisierung vieles noch in den Kinderschuhen; viele Systeme waren in der Erprobung und nicht alle miteinander kompatibel. Man rechnete damals nicht – wie heute selbstverständlich – in Sekundentakten, sondern war auf wöchentliche Verarbeitungstermine und die Zusammenarbeit mit einem Rechenzentrum angewiesen. Doch was machen, wenn dessen Daten für das System der Bergedorf-Bille nicht lesbar waren? Man musste improvisieren, die Daten wurden über eine Online-Verbindung ausgedruckt. Tatsächlich aber wurden die Druckbefehle von einem PC verarbeitet. Es waren Mitarbeitende der Genossenschaft, die solche PC-Lösungen erarbeiteten.
Die Wohnanlage heute.
Der Kampf um die Spareinrichtung
Die neue Spareinrichtung sollte es der Genossenschaft ermöglichen, Bauvorhaben auch unabhängig von Banken umzusetzen. So wollte sie 1987 Namensschuldverschreibungen in Form von Sparbriefen anbieten. Das Bundesamt für das Kreditwesen lehnte dies ab, weshalb Caesar Meister und Martin Marburg sich auf den Weg nach Berlin machten, um ihren Fall direkt mit dem Präsidenten dieses Bundesamtes zu verhandeln. Was sie dort erlebten, prägte sich tief in Marburgs Gedächtnis ein: „Wir mussten auf einem tiefen Sofa sitzen, das Licht im Gesicht. Wir kamen uns vor wie auf einer Anklagebank. Der Präsident saß erhöht auf einem Sessel und ließ uns vortragen. Dabei blätterte er in unseren Akten hin und her.“ Dass sie sich dann auch noch die Frage gefallen lassen mussten, woher sie eigentlich ihre Qualifikation nähmen, war der Gipfel. Doch letztlich erhielt die Bergedorf-Bille die Genehmigung. Die Qualifikation zeigte sich 2008 in der Finanzkrise, als die Genossenschaft ohne staatliche Hilfen auskam. Denn ihre Mitglieder wussten: Die Baugenossenschaft würde nicht mit ihrem Geld spekulieren. So vertrauten sie es ihr in einem solchen Umfang an, dass die Zuflüsse schließlich begrenzt werden mussten.
Das ehemalige Bundesamt für das Kreditwesen war früher im Bendlerblock in Berlin ansässig.
Wohnungsbau im Umbruch
Das Kerngeschäft einer Wohnungsbaugenossenschaft ist das Bauen. Seit der Gründung hatte die Genossenschaft weit überwiegend mit öffentlicher Förderung gebaut. Martin Marburg hat der Genossenschaft enorme Vorteile verschafft mit seiner strategischen Entscheidung, im Neubau auf öffentliche Fördermittel zu verzichten, um frei bei der Vermietung zu sein. Denn in den 1980er-Jahren waren nur noch rund 35 Prozent der Menschen in Hamburg für geförderte Wohnungen berechtigt, also nicht mehr wie zuvor und heute wieder „breite Schichten der Bevölkerung“. Wohnungssuchende, die „zu viel“ verdienten und keinen Paragraf-5-Schein bekamen, hatten beim öffentlich geförderten Wohnungsbau keine Chance. Ohne den „Fünfer“ ging nichts. Doch auch wirtschaftlich hatte die damalige öffentliche Förderung dazu geführt, dass die Eigenkapitalquote Anfang der 1980er-Jahre bei nur 15 Prozent lag. Mit viel Mühe und Geschick ist es Martin Marburg gelungen, sowohl weiter kontinuierlich gut zu bauen als auch zugleich die Eigenkapitalquote schrittweise auf über 50 Prozent im Laufe der 2000er-Jahre zu erhöhen. Als die deutsche Wiedervereinigung gelang, machte sie sich schnell auch auf dem Hamburger Wohnungsmarkt mit neuen Herausforderungen bemerkbar. Eine der Antworten auf die steigende Wohnungsnachfrage war die behutsame Nachverdichtung bestehender Wohnanlagen. Als dann Konversionsflächen zur Neubebauung zur Verfügung standen – die Wentorfer Kasernen, die Bavaria-Brauerei in St. Pauli, die HafenCity –, war die Bergedorf-Bille dabei.
2002 wurden auf dem Gelände der ehemaligen Bose-Bergmann-Kaserne in Wentorf 131 Wohnungen fertiggestellt.
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In seinen ausführlichen Erinnerungen berichtet Martin Marburg u. a. über
- Fusion mit der Nettelnburger Genossenschaft
- Unterstützung einer Schweriner Baugenossenschaft
- Einführung des Euros
- EDV und Jahrtausendwende
- Gründung der Bergedorf-Bille-Stiftung
- Zusammenarbeit mit der Georg-Behrmann-Stiftung
- Erinnerungen an Caesar Meister, Werner Neben und Herbert Vetter
Lesen Sie gerne den vollständigen Text auf unserer Website unter Genossenschaft > Historisches.
Saugstarke Ideen für
die Zukunft
Um dem veränderten Klima gewachsen zu sein, soll Hamburg zur Schwammstadt werden
Manchmal genügt ein kurzer, heftiger Schauer, um Straßen oder Keller zu überfluten. Bei Starkregen kann die Kapazität der Siele an ihre Grenze stoßen. Das liegt auch daran, wie unsere Stadt gebaut ist. Mehr als ein Drittel unserer Flächen sind versiegelt. Asphalt, Beton und Pflaster verhindern dort, dass Wasser im Boden versickert. Regenwasser muss deshalb über das Kanalnetz abgeleitet werden. Fällt aber zu viel Niederschlag auf einmal, ist das Netz schnell überlastet – und das Wasser sucht sich seinen Weg an der Oberfläche.
Großflächig versiegelte Städte sind aber nicht nur bei Starkregen problematisch, sondern auch bei großer Hitze. Straßen, Plätze und Gebäude heizen sich dabei auf und speichern die Wärme sogar. In Grünflächen hingegen verdunstet die Feuchtigkeit aus dem Boden und kühlt dabei die Luft ab.
Genau da setzt das Konzept der Schwammstadt an. Es verfolgt das Ziel, Regenwasser nicht sofort abzuleiten, sondern dort zu halten, wo es fällt. Der Boden soll es aufnehmen, speichern und bei Bedarf wieder abgegeben – wie ein Schwamm.
Verschiedene Maßnahmen können dabei helfen: Gründächer und begrünte Fassaden speichern Niederschläge und tragen gleichzeitig zur Kühlung bei. Parks, Grünflächen und Versickerungsmulden lassen Wasser in den Boden eindringen und das Grundwasser auffüllen. Durchlässige Beläge auf Wegen und Plätzen ersetzen zunehmend versiegelte Oberflächen. Auch künstlich angelegte Wasserflächen, Zisternen oder multifunktionale Plätze, die bei Regen gezielt geflutet werden können, können Teil des Konzeptes sein.
Neben dem Schutz vor Überschwemmungen und Belastungen durch Hitze bietet die Schwammstadt weitere Vorteile. Zusätzliche Grünflächen verbessern die Luftqualität und steigern die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Für die Umsetzung des Konzeptes gibt es eine Menge zu tun. Bei Neubauprojekten lassen sich viele Ideen relativ einfach integrieren. Doch auch für den Bestand ist das Thema von großer Bedeutung. Die Bergedorf-Bille hat deshalb bei Quartiersentwicklungen immer auch die Außenanlagen im Blick – um Versickerungsmulden zu ergänzen, Flächen zu entsiegeln und sie für die Zukunft klimaresilient zu gestalten.
Orte für Begegnung und Gemeinschaft
Mehr als nur Spielplätze
Inka-Spielplatz am Brüdtweg.
Sandkästen für die Kleinsten.
Unsere Wohnanlagen bieten nicht nur Wohnraum, sondern auch vielfältige Orte zum Spielen, Entdecken und Begegnen. Besonderen Wert legen wir dabei auf die Gestaltung unserer Spielplätze. Unser Anspruch ist es, für alle Altersklassen attraktive Angebote zu schaffen.
Abwechslungsreich
Von klassischen Elementen wie Sandkästen, Wippfiguren, Schaukeln und Rutschen bis hin zu anspruchsvollen Kletterparcours ist alles vertreten. So finden sowohl die Kleinsten als auch ältere Kinder passende Möglichkeiten, sich auszuprobieren und gemeinsam aktiv zu sein. Dabei achten wir auf eine ausgewogene Mischung aus Spiel, Bewegung und Kreativität.
Auch thematisch bieten wir Abwechslung. Jeder Spielplatz hat seinen eigenen Charakter und fügt sich harmonisch in das jeweilige Quartier ein. Besonders wichtig ist uns dabei, die örtlichen Gegebenheiten einzubeziehen und sinnvoll zu nutzen. So integrieren wir Spielgeräte gezielt in die vorhandene Landschaft und nutzen beispielsweise bestehende Hügel als natürliche Erhöhungen für Rutschen oder andere Bewegungsangebote – für ein abwechslungsreiches und naturnahes Spielerlebnis.
Neue Ideen und Ansätze
Zugleich entwickeln wir unsere Angebote kontinuierlich weiter: Im Rahmen der Quartiersentwicklung in Bergedorf-West planen wir beispielsweise auf dem „Dach“ einer Tiefgarage einen Pump-Track – eine wellige Fahrstrecke für fahrradbegeisterte Kinder und Jugendliche, die Bewegung, Geschicklichkeit und Spaß miteinander verbindet.
Auch in dicht bebauten Quartieren legen wir großen Wert auf eine attraktive Gestaltung der Außenanlagen und hochwertige Spielflächen. So wurde beispielsweise am Strandkai in der HafenCity der Innenhof multifunktional gestaltet. Er bietet Raum für Spiel, Begegnung und gemeinschaftliche Nutzung.
Unsere Spielplätze sind mehr als nur Spielflächen – sie sind Treffpunkte für Familien, Orte für neue Freundschaften und wichtige Bestandteile lebendiger Nachbarschaften.
Kletterturm mit Rutsche in der Plettenbergstraße.
Freizeittipps für Bergedorf
Die Lola dreht auf
Mit einem Mix aus Musik und Kabarett eröffnet die 6. Bergedorfer Comedy Nacht die Sommersaison im Kulturzentrum Lola. Neben Künstlern aus Fleisch und Blut wird Gastgeber Kerim Pamuk am 12. Juni auch einen Schnacker aus Polypropylen und Schaumstoff begrüßen. Werner Momsen übernimmt den norddeutsch-gelassenen Puppen-Part in Plattdütsch, Marie Diot verpackt scheinbar Alltägliches in charmante Chansons, und der Kölner Kabarettist Friedemann Weise zappelt sich „on stage“ in Rage. Bekannt aus der „heute-show“, widmet sich Weise dem Wahnsinn der digitalen Selbstvermarktung. Content und Comedy ab 20 Uhr in der Lola, Karten kosten 22 Euro im Vorverkauf und 25 Euro an der Abendkasse.
Rendezvous auf Bergedorfs Sonnenterrasse
Nach der erfolgreichen Einweihung der KörberHaus-Terrassen im Juni 2025 steigt das diesjährige Sommerfest am Samstag, den 27. Juni. Zwischen 11 und 15 Uhr ist an der Holzhude eine Menge los. Wie bei der Premiere organisiert der Bezirk gemeinsam mit dem Bergedorfer Hafenverein und allen Organisationen im KörberHaus ein buntes Programm und verwandelt das KörberHaus samt Außenbereich am Schleusengraben in einen großen Begegnungs-Parcours. Kinderflohmarkt, Kleidertausch, Musik und sommerliche Drinks – alles unter freiem Himmel und zu freiem Eintritt. Die beste Gelegenheit, Bergedorfs jüngsten Treffpunkt mal ohne Termindruck zu erleben.
Feiern zwischen Fleeten
Seit 2015 gehört das Fleetplatz-Fest zum Sommer in Neu-Aller-möhe. Auch dieses Jahr lohnt sich am 3. Juli ein Ausflug an die Zucker-stangen. Am zentralen Platz des an öffentlicher Kunst reichen Stadtteils warten Hüpfburg und Spielfeld, Musik und Info-Stände. Wie jedes Jahr haben die Bergedorf-Bille-Stiftung und der Verein Kokus viele kostenlose Aktionen auf die Beine gestellt. Neu dabei sind das Projekt „Gesund in Bergedorf“ mit Tipps zur Vorsorge und ein Infostand der lokalen NaBu-Gruppe, an dem auch die Klima-beauftragten des Bezirks über ihre Arbeit informieren. Zwischen
15 und 18 Uhr stehen drei Grundschulchöre, die Tanzgruppe Kolibri, ein Breakdancer und zwei Bands auf der Bühne.
Bergedorfer Stadtfest
Von der Fußgängerzone über die Wege im Schlosspark bis rund um den neu gestalteten Serrahn gleicht Bergedorf am zweiten Juli-Wochenende einem Wimmelbild voller Attraktionen. Mit Karussells, Musik auf mehreren Bühnen und vielen Ausstellern lädt das Bergedorfer Stadtfest zum Klönen ein. Neben den traditionellen Ständen aus den Vier- und Marschlanden sind kulinarische Schätze aus aller Herren Länder im Angebot. Vom 10. bis 12. Juli können Bewohner und Gäste shoppen und Bergedorfs neu geschaffene Treffpunkte erkunden. Im Stadtzentrum wird eine Menge umgestaltet. Mittendrin lädt das Stadtfest zur Besichtigung, zur Diskussion und zum Feiern ein.
Himmlisches Wochenende am Gojensberg
Unter dem Motto „Klassik, Beats & Kosmos“ lädt das Orga-Team der Unimusik Hamburg und der Hamburger Sternwarte zum 4. Sternstunden Festival ein. Am 17. und 18. Juli verwandelt sich das Gelände am Bergedorfer Gojensberg in einen Fun-Park der Astrophysik. Auf fünf Bühnen – Open Air und in den historischen Gebäuden – wird musiziert, in Schulungsräumen und Laboren experimentiert. Führungen durch die Kuppelbauten und an die Teleskope sorgen gemeinsam mit astrophysikalischen Basteleien für staunende Kindergesichter, abends senden Licht-Show und Elektro-Beats Grüße hinaus zu unseren intergalaktischen Nachbarn. Das Festival startet am Freitag um 15 Uhr, am Samstag um 13.30 Uhr. Infos zu Programm und Ticketpreisen unter www.sternstundenfestival.de
Dy Dy Dy Dy Dynabeat
In der Nachbarschaft sorgt das „Unz Unz Unz Unz“ von Elek-tro-beat und Techno manchmal für Unmut. Aber so wummern Bässe nur aus der Ferne. Live und „in concert“ spürt man den Beat wie einen zweiten Herzschlag. Zu erleben am 7. und 8. August beim Dynabeat Festival in Geesthacht. Die dritte Ausgabe findet an zwei Tagen statt, bringt den Ponton am Menzer-Werft-Platz zum Beben und die Elbe in Wallung. Mit dabei sind das Berliner DJ-Duo „Bassmassage“ und Headliner „Westbam“. Die Veteranen mischen gekonnt bekannte Pop-Sequenzen in den Beat. Eine Synapsen-Zündung, die in die Beine geht, an dem Ort, wo Alfred Nobel das Dynamit erfand. Klingt gut! Das Tagesticket kostet 30 bis 40 Euro, alle weiteren Infos unter www.dynabeat.de
Top-Ten-Tausch im Nachbarschaftstreffpunkt
Ein nachhaltiges Tausch-Konzept in entspannter Atmosphäre. Mit dieser Idee hat Organisatorin Nina Kraus ein Nachbarschaftsprojekt auf die Beine gestellt, das zunehmend Zuspruch findet. Der nächste Kleidertausch findet am 29. August von 15 bis 18 Uhr im Bergedorf-Bille-Treffpunkt (Wilhelm-Bergner-Straße 3) statt. Jeder kann bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke mitbringen. Das Orga-Team sortiert die Teile ins Angebot, und die Flohmarkt-Besucher können stöbern, anprobieren und ihre neuen Favoriten kostenlos mitnehmen. Ohne Anmeldung, ohne Kosten, dafür mit Kaffee & Kuchen, guten Gesprächen und manchmal neuen Freundschaften.
Triathlon an der Elbe
Ende August zieht es Sportler und Sportbegeisterte ins Land-gebiet. Am Wassersportzentrum am Allermöher Deich steigt am Sonntag, den 30. August, der Elbe-Triathlon Allermöhe. Es gibt Strecken für Schüler und Jugendliche, Jedermann- und Olympische Distanz sowie den beliebten Team-Sprint, der von vier Staffelmitgliedern auf kurzen Distanzen in Angriff genommen wird. Durch die häufigen Wechsel gestalten sich die Staffelläufe extrem spannend, gut für den Teamgeist und sind auch für Amateure gut zu meistern. Vor Hochleistung und Exzellenz gehen Sommer, Sport und Spaß beim Elbe-Triathlon in die Wertung ein. Anmeldung und Infos auf der Internetseite www.elbetriathlon.de