Weihnachtsmärchen für Kinder

Alle Jahre wieder

Buehnenaufnahme des Theaterstückes Jim Knopf

Die Geschichte „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ wurde in über 30 Sprachen übersetzt.

Es hat eine lange Tradition, dass wir für unsere jüngsten Mitglieder gemeinsame Weihnachtsfeiern veranstalten. Auch dieses Jahr hat die Bergedorf-Bille ihre jüngsten Mitglieder ins Altonaer Theater eingeladen. Am 30. November standen zwei Aufführungen des Kinderbuchklassikers „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende auf dem Programm.

Die Geschichte handelt von Jim Knopf und seinem besten Freund Lukas. Sie spielt auf der kleinen Insel Lummerland, bewohnt von König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften, Lokomotivführer Lukas, Ladenbesitzerin Frau Waas und dem Untertan Herrn Ärmel. Als ein Paket mit einem Baby ankommt, benennt Lukas das Kind Jim, das von Frau Waas großgezogen wird. Doch als die Insel zu eng wird und die Lokomotive Emma deshalb Lummerland verlassen muss, ziehen Lukas und Jim mit der zum Schiff umgebauten Emma in die Welt hinaus. Ein großes Abenteuer beginnt …

Mit der Service-App alles im Blick

Mit der Bergedorf-Bille-App haben unsere Mitglieder ihre Genossenschaft jederzeit griffbereit. Viele Anliegen lassen sich damit bequem und unabhängig von unseren Öffnungszeiten erledigen – von zuhause oder unterwegs. Bereits mehrere tausend Mitglieder nutzen die App aktiv: Schadensmeldungen erreichen uns direkt und papierlos vom Smartphone, Mietbescheinigungen lassen sich anfordern, persönliche Daten unkompliziert aktualisieren.

Viele Mitglieder haben Anfang 2023 ein Schreiben mit ihrem individuellen Registrierungscode erhalten. Wer den Code nicht mehr zur Hand hat, kann ihn einfach per E-Mail an info@bergedorf-bille.de erneut anfordern. Anschließend müssen Sie nur noch die App im App Store oder bei Google Play herunterladen, den Code eingeben und starten.

Auch wer aktuell nicht in einer Bergedorf-Bille-Wohnung lebt, profitiert von der App. Sie informiert regelmäßig über Neuigkeiten, Veranstaltungen und Angebote. Gleichzeitig können unsere Mitarbeitenden gezielt Mitteilungen, etwa zu laufenden Baumaßnahmen oder größeren Störungen, direkt an die betroffenen Wohnanlagen senden.

Die App wird stetig weiterentwickelt. Schauen Sie vorbei und entdecken Sie die neuen Funktionen! Weitere Informationen finden Sie unter:
www.bergedorf-bille.de/service/bergedorf-bille-app

Handymockup der Service-App. Plus der siebte Wert der Bergedorf-Bille: "Bei der Digitalisierung steht der Mensch im Mittelpunkt"

Jetzt herunterladen:

Ein Zuhause vom 1. bis zum 100. Lebensjahr

Lebenslanges Wohnen bei der Bergedorf-Bille bedeutet, ein Zuhause zu haben, das Sicherheit und Beständigkeit bietet. Es steht für eine Gemeinschaft, in der Menschen über Generationen hinweg Wurzeln schlagen. Zwei Geschichten zeigen, wie eng Wohnen und Leben bei unserer Genossenschaft miteinander verbunden sein können – vom ersten Atemzug bis zum 100. Geburtstag.

Geburt in vertrauter Umgebung

Im Mai 2025 kam Ferris in einer Wohnung der Bergedorf-Bille zur Welt. Seine Mutter Leonie (32), Mitglied der Genossenschaft, entschied sich für eine Hausgeburt – an dem Ort, an dem sie sich am wohlsten fühlt. Die Schwangerschaft verlief problemlos, alles wurde mit dem Lebenspartner und der Hebamme sorgfältig vorbereitet. In den frühen Morgenstunden begann die Geburt, im Wohnzimmer stand ein kleiner Geburtspool bereit. Ferris kam gesund zur Welt – in vertrauter Umgebung.

Da Mutter und Kind wohlauf waren, blieb die junge Familie in ihrer Wohnung. Noch am selben Tag lernte der große Bruder den neuen Erdenbürger kennen. Auch wenn der Platz etwas knapper geworden ist, möchte die Familie gerne bei der Bergedorf-Bille bleiben – idealerweise in einer größeren Wohnung, aber weiterhin im vertrauten Umfeld.

Mutter Leonie mit frischg eborenem Ferris auf dem Arm

Wohlgeborgen: Ferris hatte einen guten Start ins Leben.

Portrait von Hilde Gohdes in ihrer Wohnung vor einer Wand mit vielen Fotos

Jubilarin Hilde Gohdes wohnt seit 72 Jahren in ihrer „Bille“-Wohnung.

Ein Zuhause fürs Leben

Wie beständig Wohnen bei der Bergedorf-Bille sein kann, zeigt das Beispiel von Hilde Gohdes. Sie lebt seit 72 Jahren in ein und derselben Wohnung und feierte dort vor Kurzem ihren 100. Geburtstag. 1925 geboren, zog sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrem Mann ein – und blieb. In dieser Wohnung wuchsen ihre Kinder auf, hier entstanden Erinnerungen, die ein ganzes Leben umfassen.

Zum Geburtstag kamen Familie, Nachbarn und Freunde. Gohdes begrüßte jeden Gast persönlich, strahlte vor Freude und sorgte für das Wohl aller. Ihre Herzlichkeit und Lebensfreude stecken an. „Ich kann gar nicht glauben, dass ich 100 bin – ich fühl mich gar nicht so“, sagte sie lachend. Wer sie erlebt, glaubt ihr das aufs Wort.

Ihr Geheimrezept? Bewegung und Neugier aufs Leben. Sie läuft täglich tausend Schritte in der Wohnung und nutzt regelmäßig ihren Heimtrainer. „Wer rastet, der rostet“, sagt sie – und lebt danach. Neben der großen Feier plante sie ein Familienessen, kurz darauf stand der erste Geburtstag ihres Ur-Ur-Enkels an. Ihre Energie und Neugier sind ungebrochen.

Lebenslanges Wohnen bedeutet für sie Verlässlichkeit und Zugehörigkeit – Werte, die die Bergedorf-Bille seit Jahrzehnten prägen.

Geldautomat zum Jahreswechsel nicht nutzbar

Ab Montag, den 29. Dezember 2025, finden in unserer Spareinrichtung die alljährlichen Abschlussarbeiten statt.
Aus diesem Grund können Sie unseren Geldautomaten in der Bergedorfer Straße 100 in der Zeit vom 29. Dezember 2025 bis zum 2. Januar 2026 leider nicht nutzen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Wärme für die Zukunft

Bis 2040 sollen unsere Quartiere klimaneutral beheizt werden. Eine nachhaltige Umstellung hat längst begonnen

Bohrungen mit der Erdsonde im Dünenweg vor einem Haus

Im Dünenweg sind 119 Bohrungen notwendig, um mittels Erdsonden Wärme für 556 Wohnungen zu gewinnen.

Werte der Genossenschaft, Wert 5: Wir handeln ökologisch-witschaftlich mit Verantwortung und Weitblick
Signet der Stadt Hamburg zur Klimaplan-Förderung
Signet "Finanziert von der Eeuropäischen Union und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Der Hamburger Zukunftsentscheid hat es festgeschrieben: Innerhalb der nächsten 15 Jahre soll unsere Stadt ihren CO2-Ausstoß massiv senken. Das bedeutet: Auch Heizsysteme in Gebäuden müssen dann ohne fossile Brennstoffe auskommen.

Unsere Genossenschaft arbeitet schon lange an diesem Ziel – bereits vor mehr als zehn Jahren wurde die erste Wärmepumpe installiert. Inzwischen haben wir eine zukunftssichere Heizstrategie entwickelt, die allerdings beschleunigt werden muss. Denn klar ist: „Unsere Häuser müssen teilweise an der Gebäudehülle energetisch modernisiert werden. Doch das allein reicht bei weitem nicht aus, um klimaneutral zu werden. Dafür muss die verwendete Energie tatsächlich aus regenerativen Quellen stammen. Für unsere Quartiere sind deshalb neue Heizsysteme nötig,“ erklärt Vorstand Markus Tanne. Und ergänzt: „In den vergangenen Jahren hat sich leider zudem gezeigt, dass wir bestenfalls unabhängig werden von Quellen, deren Preise auch durch politische Faktoren beeinflusst werden.“

Thomas Schmidt und Heiko Schlottau auf der Baustelle

Thomas Schmidt und Heiko Schlottau planen unsere Heizsysteme der Zukunft.

Kurz erklärt: CO2-Preis

Diese Abgabe wird seit 2021 für den Handel mit fossilen Brennstoffen erhoben. Mit den Einnahmen sollen klimafreundliche Technologien gefördert werden. Der CO2-Preis soll in den nächsten Jahren weiter steigen. Wer mit Erdgas, Erdöl oder Fernwärme aus fossilen Quellen heizt, zahlt dann deutlich mehr.

Eigene Quellen nutzen

Um langfristig für eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Heizenergie zu sorgen, setzen wir deshalb – wo immer wirtschaftlich und technisch möglich – auf eigene Netze mit selbsterzeugter Wärme. Im Quartier Billwiese wird seit 2024 ein Geothermiefeld genutzt und zu 100 Prozent klimaneutral geheizt. Im Dünenweg wird es im kommenden Jahr so weit sein. Die Wohnungen werden dort mit Wärme aus dem Boden ihrer direkten Nachbarschaft versorgt. Die Projekte sind mit Mitteln der Europäischen Union finanziell gefördert. Doch nicht überall steht Erdwärme zur Verfügung, deshalb sind auch andere fossilfreie Quellen nötig.

Im Brüdtweg wird die Heizungsanlage zusätzlich zu einer Luft-Wärmepumpe auch von einem Photovoltaik-System gespeist, das Sonnenenergie nutzt. Der auf den Dächern erzeugte Strom wird dabei zur Wärmeerzeugung verwendet – „Power-to-Heat“ (PtH) heißen solche Lösungen.

Individuelle Konzepte für jedes Quartier

Ein Standardsystem, das sich im gesamten Gebäudebestand umsetzen ließe, gibt es leider nicht. Was am besten funktioniert und zudem finanzierbar ist, muss für jede einzelne Wohnanlage ermittelt werden. „Deshalb steht bei jeder Planung der 360-Grad-Blick am Anfang. Dabei werden die Gegebenheiten vor Ort unter die Lupe genommen, der Status und das Alter von Gebäuden und Heizungsanlage sowie die bisherige Wärmeversorgung“, beschreibt Thomas Schmidt das Vorgehen. „Auf der Grundlage dieser Analyse entsteht ein individuelles Heizkonzept – nicht selten mit einem Mix aus verschiedenen Quellen. Für die Planungen in den Quartieren behalten wir außerdem auch neue Entwicklungen und verbesserte Technologien im Blick.“

Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik-Anlagen können Strom zur direkten Nutzung wie auch zur Wärmeerzeugung (PtH)  liefern.

Langfristige Projekte mit vielen Hürden

Sobald das Konzept fürs Quartier steht, ist die Umsetzung leider alles anderen als ein Selbstläufer. Vom Beginn der Planung bis zur laufenden Versorgung der Wohnungen durch regenerative Quellen vergehen in der Regel einige Jahre. Dass es so lange dauert, liegt unter anderen an zwei Gründen: komplizierte Fördermöglichkeiten und knappe Kapazitäten bei Fachbetrieben.

Um Kosten zu sparen und spätere Erhöhungen der Nutzungsentgelte so gering wie möglich zu halten, sind Förderungen im höchsten Maße erwünscht. Doch die Bedingungen solcher Förderprogramme unterliegen laufenden Anpassungen. Zudem dauert es, bis Anträge bearbeitet und Förderzusagen erteilt werden. In den allermeisten Fällen darf die Umsetzung der geförderten Maßnahmen nicht vorher beginnen.

Erst dann können die geplanten Arbeiten beauftragt werden. In den kommenden Jahren werden wir mit unserer zeitlichen Planung weiterhin von der Verfügbarkeit unserer Umsetzungspartner abhängig sein. Und da der Weg in die Klimaneutralität nicht nur für unsere Genossenschaft auf dem Programm steht, sind auftretende Engpässe auch für unsere Projekte nicht auszuschließen. Dass der Hamburger Zukunftsentscheid nun alle Wohnungsbauunternehmen zu noch zügigerem Handeln zwingt, wird die Umsetzung unsere eigenen Pläne deshalb vor erhebliche Herausforderungen stellen.

Investieren senkt Kosten

Für das Erreichen der Klimaziele sind enorme Investitionen nötig. Allein im vergangenen Jahr flossen rund 16,5 Millionen Euro in energetische Sanierungen, innovative Heizsysteme und die dazugehörige Gebäudetechnik. Der Weg in Richtung CO2-Neutralität kostet also zunächst einmal viel Geld und führt zu höheren Nutzungsentgelten für unsere Mitglieder. Warum das Investieren trotzdem sinnvoll ist, erklärt Markus Tanne: „Zunächst einmal leisten wir damit unseren Beitrag zum Klimaschutz. Aber klar ist auch: Nichtstun wäre langfristig teurer! Allein die steigen CO2-Abgaben würden in der Zukunft zu deutlich höheren Kosten führen.“

Fossilfreie Heizsysteme

Wärmepumpe Nutzt Umgebungswärme aus der Umwelt und macht sie nutzbar.
Geothermie Erschließt die Wärme tieferliegender Erdschichten und leitet sie in Gebäude.
Solarthermie Sonnenkollektoren auf dem Dach sammeln Energie zum Heizen.
Biomasse-Heizung Erzeugt Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzpellets.
Biogas Nutzt aus organischen Abfällen oder Energiepflanzen erzeugtes Gas zum Heizen.
Industrielle Abwärme Wärme, die in Fabriken oder Rechenzentren entsteht, wird in Wohngebäude eingespeist.
Fernwärme aus erneuerbaren Quellen Gebäude werden an ein Netz angeschlossen, das fossilfrei gespeist wird.

Signet der Stadt Hamburg zur Klimaplan-Förderung
Signet "Finanziert von der Eeuropäischen Union und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Clever heizen und nachhaltig sparen

Mit diesen Tricks senken Sie den Energieverbrauch

Erinnern Sie sich? Im vorletzten Winter motivierte uns die Sorge vor einer Gasknappheit zum kollektiven Energiesparen. Doch schon im letzten Winter stieg der Verbrauch wieder deutlich an. Dabei macht Heizen einen bedeutenden Teil der Nebenkosten aus – und wird immer teurer. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie Energie sparen, ohne auf Komfort zu verzichten. Das ist gut fürs Klima – und für den Geldbeutel.

Icon Mikrowelle

Einstellungssache

Nutzen Sie die Thermostate an den Heizkörpern, um die Temperatur konstant zu halten. Die Einstellung 3 ist für Wohnräume meist eine gute Wahl, im Schlafzimmer reicht häufig Einstellung 2.

Icon Tür

Verschlusssache

Halten Sie Türen zwischen unterschiedlich temperierten Räumen geschlossen. So bleibt die Wärme dort, wo sie gebraucht wird, und zieht nicht in kühlere Bereiche ab.

Icon offenes Fenster

Lüftungstechnik

Frische Luft ist wichtig – aber ständiges Lüften über gekippte Fenster kostet viel Wärme. Besser: mehrmals täglich stoßlüften. Öffnen Sie dafür die Fenster weit, am besten mit Durchzug, und lüften Sie für 5–10 Minuten. So wird die Raumluft schnell ausgetauscht und Schimmel vermieden.

Icon Pullover

Kuscheltrick

Mollig warme Kleidung, die Sie in Ihren Räumen tragen, spart zusätzliche Heizenergie. Und die schönen Pullover wollen schließlich auch mal zum Einsatz kommen.

Icon durchgestrichene Schneeflocke

Mindesthöhe

Drehen Sie die Heizung beim Verlassen der Wohnung nicht vollständig ab. Beim Wiederaufheizen verbrauchen ausgekühlte Räume deutlich mehr Energie, als wenn die Temperatur durchgängig auf Stufe 2 gehalten wird. Außerdem beugt das durchgängige Heizen Schimmelbildung vor.

Icon Thermometer

Wahlpflicht

Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. 20 °C im Wohnzimmer, 17–18 °C im Schlafzimmer und 22 °C im Bad sind oft völlig ausreichend. Ihre Wahl der Wohlfühltemperatur entscheidet über den Verbrauch: Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie.

Icon Heizung

Blockadefreiheit

Dicke Vorhänge, Möbel oder Wäscheständer vor Heizkörpern blockieren die Wärmeabgabe. Achten Sie darauf, dass die Luft frei zirkulieren kann – dann heizt sich der Raum besser auf.

Icon Fenster mit Jalousien

Dämmermodus

Schließen Sie abends Plissees, Jalousien oder Rollos: So bleibt die Wärme nachts besser in der Wohnung, während tagsüber die Sonnenstrahlen zusätzliche Wärme liefern können.

Gemeinschaftlich wohnen - die Hausgemeinschaft Stuhlrohrstraße anderthalb Jahre nach dem Einzug

Eine Hausgemeinschaft, die gemeinsam in den Urlaub fährt, wo gibt es das denn? Am Bergedorfer Tor ist es Realität und nur ein Beispiel für den Zusammenhalt, der sich nach dem Einzug entwickelt hat

Drei Bewohner der Hausgemeinschaft Stuhlrohrstraße
Seit Anfang 2023 füllen 19 Erwachsene und 6 Kinder das Haus 13c gemeinsam mit Leben.
Werte der Genossenschaft, Wert 1: Wir stehen für vielfältiges Wohnen und Inklusion in lebendiger Nachbarschaft

Gemeinschaftliches Wohnen wird teils noch skeptisch betrachtet, doch mit zunehmendem Alter wächst das Interesse an neuen Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen oder Seniorenwohngemeinschaften. Sabine Brahms, Ansprechpartnerin für den Bereich QuartierMitWirkung, empfiehlt, sich frühzeitig damit zu befassen, wie man im Alter wohnen möchte. „Wer ohne Angehörige oder nahe Freunde lebt, sollte sich eine gute Nachbarschaft aufbauen.“

Ein Beispiel dafür ist die Hausgemeinschaft in der Stuhlrohrstraße in Bergedorf, die wir 2023, noch vor ihrem Einzug, in der „bei uns“ vorgestellt haben. Verbindliches gemeinschaftliches Wohnen ist das Ziel der seit 2010 bestehenden Gruppe. Jede der 17 Mietparteien hat im fünfstöckigen Neubau eine eigene Wohnung und einen separaten Nutzungsvertrag. Die Gruppe gründete vor dem Einzug einen Verein – Genossenschaft und Gemeinschaft sprachen schon beim Start von einer Win-win-Situation.

Wie läuft das Zusammenleben inzwischen? Sehr gut, berichten die Mitglieder Birgit Windmüller, Elfie und Hans Ruzanska. Einmal im Monat gebe es ein Treffen, dazu etliche gemeinsame Aktivitäten. Man helfe sich etwa beim Hundesitten oder den Kindern bei den Hausaufgaben. Oder man gärtnere gemeinsam im Hof. Im Alltag sei man digital vernetzt über einen Messenger, informiere sich aber auch über Aushänge.

Birgit Windmüller erzählt von herzlichem Miteinander: Zufällige Begegnungen im Treppenhaus enden oft bei einem Kaffee. „Geburtstage werden besungen, bei runden Zahlen die Tür geschmückt.“ Auch in schweren Zeiten hält die Gemeinschaft zusammen – etwa bei einem Todesfall, den man gemeinsam begleitete.

Natürlich läuft nicht alles reibungslos. Das Engagement variiert, meinen die drei, und die Kontakte zu den anderen Hauseingängen, die zum Ensemble gehören, seien noch ausbaufähig. Der Gemeinschaftsraum, der allen Bewohnern der 92 Wohnungen offensteht, könnte mehr genutzt werden.

Dennoch überwiegt im Haus das Gefühl von Zusammenhalt, der den Einzelnen Sicherheit vermittelt. Birgit Windmüller spricht von „Geborgenheit und Zugehörigkeit“, Hans Ruzanska meint lächelnd, er spüre den Unterschied zu „normalem“ Wohnen schon an der Haustür. Mehrere Bewohner fahren gemeinsam in den Urlaub, in der dunklen Jahreszeit feiern sie in Mehrzahl das Lichterfest zusammen, treffen sich zum Glühwein im Innenhof – und auch Weihnachten und Neujahr muss niemand allein verbringen. Das Experiment am Bergedorfer Tor, es scheint gelungen.

Gemeinschaftliches Wohnen wird teils noch skeptisch betrachtet, doch mit zunehmendem Alter wächst das Interesse an neuen Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen oder Seniorenwohngemeinschaften. Sabine Brahms, Ansprechpartnerin für den Bereich QuartierMitWirkung, empfiehlt, sich frühzeitig damit zu befassen, wie man im Alter wohnen möchte. „Wer ohne Angehörige oder nahe Freunde lebt, sollte sich eine gute Nachbarschaft aufbauen.“

Ein Beispiel dafür ist die Hausgemeinschaft in der Stuhlrohrstraße in Bergedorf, die wir 2023, noch vor ihrem Einzug, in der „bei uns“ vorgestellt haben. Verbindliches gemeinschaftliches Wohnen ist das Ziel der seit 2010 bestehenden Gruppe. Jede der 17 Mietparteien hat im fünfstöckigen Neubau eine eigene Wohnung und einen separaten Nutzungsvertrag. Die Gruppe gründete vor dem Einzug einen Verein – Genossenschaft und Gemeinschaft sprachen schon beim Start von einer Win-win-Situation.

Wie läuft das Zusammenleben inzwischen? Sehr gut, berichten die Mitglieder Birgit Windmüller, Elfie und Hans Ruzanska. Einmal im Monat gebe es ein Treffen, dazu etliche gemeinsame Aktivitäten. Man helfe sich etwa beim Hundesitten oder den Kindern bei den Hausaufgaben. Oder man gärtnere gemeinsam im Hof. Im Alltag sei man digital vernetzt über einen Messenger, informiere sich aber auch über Aushänge.

Birgit Windmüller erzählt von herzlichem Miteinander: Zufällige Begegnungen im Treppenhaus enden oft bei einem Kaffee. „Geburtstage werden besungen, bei runden Zahlen die Tür geschmückt.“ Auch in schweren Zeiten hält die Gemeinschaft zusammen – etwa bei einem Todesfall, den man gemeinsam begleitete.

Natürlich läuft nicht alles reibungslos. Das Engagement variiert, meinen die drei, und die Kontakte zu den anderen Hauseingängen, die zum Ensemble gehören, seien noch ausbaufähig. Der Gemeinschaftsraum, der allen Bewohnern der 92 Wohnungen offensteht, könnte mehr genutzt werden.

Dennoch überwiegt im Haus das Gefühl von Zusammenhalt, der den Einzelnen Sicherheit vermittelt. Birgit Windmüller spricht von „Geborgenheit und Zugehörigkeit“, Hans Ruzanska meint lächelnd, er spüre den Unterschied zu „normalem“ Wohnen schon an der Haustür. Mehrere Bewohner fahren gemeinsam in den Urlaub, in der dunklen Jahreszeit feiern sie in Mehrzahl das Lichterfest zusammen, treffen sich zum Glühwein im Innenhof – und auch Weihnachten und Neujahr muss niemand allein verbringen. Das Experiment am Bergedorfer Tor, es scheint gelungen.

Baugeschehen aktuell +++

Bauarbeiten am Wiesnerring zum Zwecke der Photovoltaik-Anlagen

Die Installation neuer Photovoltaik-Anlagen am Wiesnering schreitet voran.

Mümmelmannsberg:
Strangsanierung läuft planmäßig. Abschnitt 2 wird bis Ende 2025 abgeschlossen.
Abschnitt 3 startet im Januar 2026 mit der Max-Pechstein-Str. 34

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Dünenweg:
Nahwärmenetz ist fertig. Bohrungen fürs Geothermiefeld dauern voraussichtlich bis Ende März 2026 an. Heizzentrale wird umgebaut und erneuert. Rückkühlwerke entstehen am Ladenbeker Furtweg 14. Außenanlagen werden entlang der Ringstraße wieder hergerichtet.


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Ladenbeker Furtweg 150 – 156:
Sanierung des Hochhauses startet voraussichtlich im 2. Quartal 2026. Gebäudehülle soll energetisch ertüchtigt, zentrale Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sollen saniert, Bäder erneuert werden.

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Wiesnerring:
Vorplanung für Nahwärmeversorgung ist abgeschlossen. Bauabschnitt 1: Gebäudehüllen sind modernisiert. Balkone erneuert. PV-Anlagen sind installiert. Bauabschnitt 2: Erste Arbeiten starten im Frühjahr 2026.

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Ida-Boy-Ed-Straße:
Alle Gebäude sind unter Milieuschutz energetisch saniert.

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Goerdelerstraße 3–7:
Aufstockung ist abgeschlossen. Gebäude sind modernisiert. Sielsanierung ist abgeschlossen. Alle Wohnungen wurden übergeben. Finale Arbeiten an Außenanlagen wurden begonnen.

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Weizenring (Geesthacht):
Neubau von 16 System-Reihenhäusern läuft. Fertigstellung voraussichtlich
erst Sommer 2026. Vermietung startet im Frühjahr 2026.