Alle zusammen!
Mehrgenerationenkonzepte für Quartiere bieten Vorteile für und Jung und Alt
Das beispielhafte LeNa-Projekt im Quartier Rungestieg wurde 2015 fertiggestellt.
Die Idee ist einfach: Wenn Menschen verschiedener Altersstufen in Nachbarschaften zusammenleben, profitieren alle davon – etwa durch gegenseitige Kinderbetreuung, Unterstützung im Alltag oder gemeinsame Aktivitäten – aber auch durch den wertvollen, generationenübergreifenden Erfahrungsaustausch. Das Mehrgenerationenwohnen kann familiäre Netzwerke entlasten, Integration erleichtern und den sozialen Zusammenhalt im Quartier fördern. Und es mindert die Vereinsamung im Alter – ein wichtiger Aspekt, da heute mehr als die Hälfte aller Hamburger Haushalte aus Einzelpersonen bestehen.
Demografischer Wandel verlangt neue Wohn- und Betreuungskonzepte
In deutschen Städten gewinnt das Konzept zunehmend an Bedeutung. Durch den demografischen Wandel wird es immer wichtiger, inklusive Angebote zu schaffen, die ein bestenfalls lebenslanges Wohnen im Quartier ermöglichen. Auch in Hamburg wird die Idee bereits umgesetzt. So hat etwa die SAGA in Kooperation mit alsterdorf assistenz ost das Projekt LeNa – Lebendige Nachbarschaft – in Barmbek gestartet. Es basiert auf vier Bausteinen und kombiniert barrierefreie Wohnangebote, nachbarschaftliche Aktivitäten, Hilfenetzwerke sowie ein Quartiersbüro als Anlaufstelle für Beratung und Unterstützung. So sollen nachbarschaftliche Begegnungen gefördert, Selbsthilfe erleichtert und die Versorgungssicherheit im Quartier geschaffen werden. Das klassische genossenschaftliche Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ bildet die Grundlage des Projekts. Wenn alle gemeinsam handeln, kann jeder so selbständig wie möglich aber mit so viel Hilfe wie nötig in der vertrauten Umgebung leben. Aber: Auch kurze Wege – etwa für Einkäufe oder zum öffentlichen Nahverkehr – spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung inklusiver Nachbarschaften.
Von der Idee zur Umsetzung
In den Quartieren der Bergedorf-Bille soll das Mehrgenerationenwohnen – auch auf Wunsch der Mitglieder – noch stärker gefördert werden. Schon heute ermöglichen die Treffpunkte der Genossenschaft einen generationenübergreifenden Austausch, es gibt Hilfsangebote und Möglichkeiten der Alltagsunterstützung.
Doch gerade in älteren Wohnanlagen sind die baulichen Voraussetzungen nicht immer gegeben – zum Beispiel im Wiesnerring oder in Bergedorf-West. Mit Umbauten und behutsamen Nachverdichtungen, die barrierefreies Wohnen und kurze Wege ermöglichen, können jedoch auch weitere Quartiere fitgemacht werden für das Mehrgenerationenwohnen.
INFO
Mehr über das Projekt LeNa der SAGA Unternehmensgruppe erfahren Sie unter www.lena-nachbarschaft.de/quartier-rungestieg-barmbek-nord/das-projekt
Der Computer-Mann sagt Tschüss – wir sagen Danke!
Manfred Brause war viele Jahre bei der Polizei tätig, arbeitete dort früh mit Computern und Excel. Nach seiner Pensionierung leitete er Kurse im Treffpunkt Wilhelm-Bergner-Straße und engagierte sich im Förderausschuss der Bergedorf-Bille-Stiftung
Manfred Brause: langjähriger ehrenamtlicher Leiter eines Excel-Kurses und Mitglied des Förderausschusses.
Sie engagieren sich seit über 15 Jahren bei uns. Wie hat Ihr Ehrenamt begonnen?
Ich war frisch pensioniert und wurde von einem ehemaligen Kollegen angesprochen: „Du kennst dich doch mit Computern ein bisschen aus.“ So habe ich angefangen, Computerkurse mit dem Schwerpunkt Excel zu geben. Im Referat Personalentwicklung der Polizei war Excel ein wichtiges Werkzeug für die Erstellung von Listen, Diagrammen und Berechnungen usw. Dieses Wissen konnte ich gut in den Kursen weitergeben. Ich habe übrigens auch privat z. B. meine Lauf- und Sportprogramme alle auf Excel gemacht – heute übernimmt das die Smartwatch und das Smartphone.
Wie liefen diese Computerkurse ab?
Wir starteten in einem kleinen Raum, der bald zu voll war. Also gab es Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene, dienstags jeweils eine Stunde. Viele Teilnehmende blieben jahrelang dabei. Die meisten waren um die 50. Manche nutzten Excel beruflich, die meisten für den Alltag. Die Excelkurse waren zeitlich nicht begrenzt, aber es gab Abgänge und Neuzugänge. Eine kleine Stammgruppe ist über 15 Jahre dabei geblieben. Auch während der Coronazeit haben wir unsere Treffen online weiter fortgesetzt.
Gab es besondere Rückmeldungen aus den Kursen?
Ja, sehr viele. Die Kursteilnehmenden waren dankbar – nicht nur für die Technik, sondern auch für die Gemeinschaft. Schön war, wenn jemand Hemmungen überwand und merkte: „Ich kann das lernen.“ Für mich war es bereichernd, wenn ich helfen konnte – auch mal zu Hause, wenn jemand nicht ins WLAN kam oder der PC streikte.
Was hat Ihnen Ihr Engagement bedeutet?
Ich habe viel zurückbekommen: Kontakte, das gute Gefühl, gebraucht zu werden, und die Freude, wenn Probleme gelöst wurden. Gerade in der Pandemie waren die sozialen Kontakte wichtig.
Sie waren auch im Förderausschuss aktiv. Was reizte Sie daran?
Dort entscheidet man mit, welche Projekte unterstützt werden. Man gestaltet also aktiv, wohin die Stiftung ihre Mittel lenkt. Außerdem bekommt man einen breiten Überblick über das Engagement in den Quartieren der Bergedorf-Bille.
Wie ließ sich das Ehrenamt mit Familie und Alltag vereinbaren?
Gut. Auch auf Reisen – etwa mit den Kindern und Enkelkindern nach Dänemark – lief der Kurs einfach online weiter. Meine Frau hat mich immer unterstützt und selbst den Freiraum genossen, wenn ich beschäftigt war.
Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen?
Einen Smartphone-Kurs im Treffpunkt. Gerade ältere Menschen haben da viele Fragen. Es wäre schön, wenn jemand so etwas anbietet.
SIE KENNEN SICH MIT SMARTPHONES AUS?
Wir suchen Menschen, die ihr Wissen und ihre Zeit teilen möchten – sei es für Computerkurse, Smartphone-Schulungen oder andere digitale Angebote. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interesse haben!
California an der Bille
In der Pop-Up-Skater-Anlage „Allerfornia“ finden Skater*innen und Fun-Sportler in Bergedorf eine Anlaufstelle unter Dach
Skatehalle mit California-Feeling: Die Allerfornia in Bergedorf.
Der Sportpark Allermöhe ist ein bekannter Treffpunkt der Hamburger Skater-Szene und beherbergt eines der größten Skate-Areale Deutschlands. Aber wohin bei Schmuddelwetter? Dafür hat die TSG Bergedorf eine Lösung gefunden. Seit knapp einem Jahr betreibt der Verein mit der „Hall“ ein überdachtes Pendant. In Bergedorfs Stuhlrohrquartier lädt die Pop-Up-Skatehalle „Allerfornia“ zum Austoben ein. „Allerfornia“ steht für die Kombination aus Allermöhe und California. Und tatsächlich: In der Indoor-Anlage, die mit viel Herzblut auf der Fläche des ehemaligen Sofahus errichtet wurde, regnet es höchstens Mal durch eine schräg gestellte Dachfläche rein. Ansonsten: Kalifornien an der Bille!
Paul Wegner von der TSG war von Anfang an dabei. Der Trainer weiß genau, worauf es beim Skaten in der Halle ankommt: „Zur Übung gehört, richtig zu fallen und zu wissen, wann man welche Fahr-Entscheidung trifft. Auch die Rücksicht auf andere steht ganz oben auf der Liste.“ Wegner packte wie viele ehrenamtlich Helfende beim Aufbau mit an. Wo zuvor Sofa und Sessel auf flauschigen Teppichflor zum Probesitzen einluden, liegt jetzt planer PVC-Boden, auf dem eine große Quarterpipe, eine Bank, eine Hip, eine Funbox, ein Manual Pad und einige mobile Obstacles zum großen Schwungholen herausfordern.
Schwung brauchte es auch zu Beginn. Mit finanziellen Zuschüssen aus Stadt und Bezirk schaffte das Team der TSG das notwendige Material an. „Den Aufbau haben wir selbst in die Hand genommen“, erklärt Paul Wegner. „Da waren vom zehnjährigen Skater bis zum gelernten Zimmermann und Schornsteinfeger alle dabei.“ Mit ein paar Graffitis an der Wand und den Skate-Aufbauten großzügig im Raum verteilt bleibt die Halle bewusst provisorisch. Auf fünf Jahre wurde der TSG die Nutzung zugesagt. Auf der Fläche dominieren zwei Farben. Die gelben Skateboard-Rampen hat der Verein aus einem Skatepark in Dänemark übernommen, die schwarzen entstanden im Eigenbau. „Das Know-how kam aus der Community. Viele haben schon Rampen in Gärten oder im Hamburger i-Punkt skateland gebaut. Die restlichen Infos haben wir uns aus Internet-Tutorials gezogen“.
Neben dem Skatebereich gibt es in „Allerfornia“ eine Chill-Fläche für Pausen und einen großen Fun-Arena-Bereich mit Kreativflächen, Spielangeboten und Hüpfburg für Jüngere. Die Anlage in der Stuhlrohrstraße 10 versteht sich als offener Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Spaß ist bei jedem Wetter garantiert.
TSG-Mitarbeiter Paul Wegner behält mit seinem Trainerteam den Überblick.
INFO
Sobald der Trainerstab steht, wird die TSG jeden Samstag 11–12:30 Uhr eine angeleitete Skate-Session für Kids ab 6 Jahren (Anfänger oder Fortgeschritten) anbieten. Das Kursangebot wird schrittweise erweitert. Auch Geburtstagsfeiern – mit Skateboard oder Scooter – können während der Öffnungszeiten oder exklusiv gebucht werden. Snacks und Getränke stehen bereit. Das TSG-Team weist in die Fahrregeln und den sicheren Umgang mit Skateboards und Scootern ein. Ausrüstung und Boards können ausgeliehen werden, bis 14 Jahren ist das Tragen eines Helms Pflicht. Die Hallen sind montags bis freitags 15–20 Uhr und an Wochenenden 13–18 Uhr geöffnet. Kinder, Jugendliche und Studierende zahlen 3, Erwachsene ab 18 Jahren 5 Euro Eintritt.
NEU: Aktionsfonds
„Gemeinsam aus der Einsamkeit“
Einsamkeit kann jeden treffen – in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Deshalb möchten wir in unseren Quartieren mehr Nähe, Begegnung und Gemeinschaft fördern.
Mit dem Aktionsfonds „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ unterstützen wir kleine Projekte und Ideen, die Menschen miteinander ins Gespräch bringen und Verbindungen schaffen. Ob Nachbarschaft, Verein oder Initiative – wir freuen uns auf Ihre Ideen!
Beispiele für förderfähige Aktionen
• Spielenachmittage oder Nachbarschaftscafés
• Koch- und Backtreffs
• Kreative und kulturelle Angebote
… und vieles mehr!
Haben Sie eine Idee, wie Menschen in Ihrer Nachbarschaft zusammenfinden können? Dann füllen Sie einfach das Formular aus und senden Sie es an stiftung@bergedorf-bille.de.
Wir fördern ausgewählte Projekte mit bis zu 500 Euro.
Gemeinsam schaffen wir mehr Miteinander – machen Sie mit!
ANTRAGSFORMULAR AKTIONSFOND:
Mach mit beim ersten Jugendforum Bergedorf!
Du bist zwischen 13 und 25 Jahre alt und willst in Bergedorf etwas bewegen? Beim Jugendforum kannst du …
deine Ideen und Wünsche für Bergedorf einbringen
mit anderen Jugendlichen diskutieren
Politiker*innen und Entscheider*innen deine Meinung sagen.
Warum solltest du dabei sein?
Weil deine Meinung zählt! Gestalte mit, wie Schule, Freizeit und das Leben in Bergedorf aussehen sollen. Sei Teil eines offenen, jungen und bunten Bergedorf – zusammen mit deinen Freund*innen und neuen Leuten!
Also: Misch dich ein – beim ersten Jugendforum Bergedorf!
Melde dich jetzt an unter https://lets-meet.org/reg/40d0d41a58ef76bb80
Termin: 3.12.2025, 9-14 Uhr
Ort: Haus der Jugend Heckkaten (PinkHaus)
Das Jugendforum findet im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Veranstalterin ist die Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bergedorf, in Trägerschaft von Bergedorf-Bille-Stiftung und Bezirksamt Bergedorf.
Service
Nummern für alle Fälle
Ob praktische Hilfe oder freundlicher Beistand:
Diese Kontakte bieten Unterstützung
Silbernetz
Über 60 Jahre alt und niemand da zum Reden? Im Silbernetz finden Sie täglich von 8 bis 22 Uhr Kontakt, kostenlos unter 0800/7 02 22 40
Telefonseelsorge
Angst, Trauer, Einsamkeit oder Ungeklärtes – ein offenes Ohr und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen bieten die ausgebildeten Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge rund um die Uhr, kostenlos unter 0800/1 11 01 11, 0800/1 11 02 22 oder 0800/11 61 23
HVV-Heimwegtelefon
Mulmiges Gefühl auf dem Heimweg? Geschulte Ehrenamtliche begleiten Sie am Telefon, von Sonntag bis Donnerstag von 21 Uhr bis Mitternacht, freitags und sonnabends von 21 Uhr bis 3 Uhr morgens, kostenlos unter 0800/46 48 46 48
Pfoten-Buddies
Mit der Haustierhilfe bietet der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) älteren oder erkrankten Menschen Unterstützung bei der Versorgung ihrer Haustiere an. Kontakt über die ASB Zeitspender-Agentur: 040/25 33 05 04
Nummer gegen Kummer
Eltern sein ist manchmal ganz schön schwer! Telefonische Beratung, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr. Kostenlos unter: 0800/1 11 05 50
QplusAlter
Franziska Leidreiter leitet das Projekt QplusAlter der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.
Frau Leidreiter, für wen ist QplusAlter gedacht?
Wir beraten Menschen ab 65 Jahren in Bergedorf, Hamburg-Nord, Eimsbüttel und Wandsbek. Die zehn hauptamtlichen Lotsen und Lotsinnen (oben im Bild) der Evangelischen Stiftung bringen viel Wissen und Erfahrungen mit: aus Pflege, Quartiersarbeit, Sozialpädagogik, Gesundheitsförderung und Heilerziehungspflege sowie in der Arbeit mit demenziell veränderten und psychisch erkrankten Menschen. Neu ist: Wir beraten auch auf Englisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch.
Wie genau kann mir die Lotsin oder der Lotse weiterhelfen?
Beim Älterwerden tauchen viele Fragen auf: Wie geht es nach einem Krankenhausaufenthalt weiter? Wie finde ich die passenden Hilfen? Wie kann ich Kontakte knüpfen? Was bietet mein Stadtteil? Was kann ich tun, wenn ich mich um meine Angehörigen oder eine Nachbarin sorge? Das Team berät die Menschen dazu, wie sie eine passende Unterstützung für sich organisieren können. Die Lotsen führen persönliche Gespräche und erkunden gemeinsam, wie die Menschen leben möchten und was ihnen wichtig ist. Es geht um unterschiedliche Themen: um den Alltag, die Gesundheit, den Ausbau von Kontakten, Unterstützungsformen und Pflege oder auch, wie alles finanziert werden kann. Die Lotsen und Lotsinnen unterstützen auch dabei, die Ideen umzusetzen.
Was muss ich tun, um beraten zu werden?
Wir beraten am Telefon, kommen zu den Menschen nach Hause oder treffen uns mit ihnen im Stadtteil. Es gibt regelmäßige Sprechstunden, z. B. in Kirchengemeinden oder Nachbarschaftstreffs. Die Beratungen sind kostenfrei. Wenn Sie sich beraten lassen möchten, rufen Sie einfach an und vereinbaren einen Termin.
Unsere Rufnummern:
Bergedorf: 040/50 77 33-55, Eimsbüttel: 040/50 77 33-53,
Hamburg-Nord: 040/50 77 33-54, Wandsbek: 040/50 77 33-58
Netzwerken
Azubi Day bei Bergedorf-Bille
67 Azubis aus rund 20 Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften trafen sich Anfang Oktober bei der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG. Der jährliche Azubi Day bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Kontakte untereinander zu knüpfen und sich zu vernetzen – und gleichzeitig in die aktuellen Projekte der gastgebenden Genossenschaft hineinzuschnuppern. Die Gruppe besichtigte zunächst die alte Verwaltung der Bergedorf-Bille, traf sich dann zu einem kleinen Brainstorming über künftige Nutzungsmöglichkeiten und hörte abschließend einen Fachvortrag über das Cluster-Wohnen. Nachmittags ging es dann um Klimaziele und die energetische Sanierung im Quartier Wiesnerring. Seit 2024 werden hier rund 500 Wohnungen Zug um Zug energetisch aufgewertet und die Häuser mit Solaranlagen ausgestattet. Den Nutzern und Nutzerinnen wird erstmals günstiger, fossilfreier Strom vom eigenen Dach angeboten. „Am Azubi Day wird einmal mehr sichtbar, wie abwechslungsreich die Aufgaben in der Wohnungswirtschaft sind und wie vielseitig und wertvoll eine Ausbildung bei den Genossenschaften ist“, sagt Rolf Below von der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille. „Der Azubi Day soll eine feste Einrichtung bleiben – und wir freuen uns auf Input von den Azubis, welche Themen zukünftig gewünscht sind.“
Mehr Teilhabe
Freier Eintritt
Der Verein KulturLeben Hamburg e. V. sorgt dafür, dass Kultur für alle da ist
Ein Konzert besuchen, gemeinsam ins Theater oder ins Museum gehen – was für viele Hamburger und Hamburgerinnen selbstverständlich klingt, können sich immer mehr Menschen in unserer Stadt nicht leisten: Kultur live erleben. Der Verein KulturLeben Hamburg engagiert sich seit 2011 dafür, Kultur für alle Menschen in Hamburg zugänglich zu machen. Mit der Unterstützung von inzwischen mehr als 450 Partnern aus dem Kultur- und Sozialbereich vermittelt das Team kostenfreie Kulturplätze (u. a. für Museen und Theater) an Menschen mit geringem Einkommen – Angebote für Kinder und Jugendliche gibt es natürlich auch. Und weil Kultur Begegnung ist, gilt bei einer Kartenvermittlung immer: Die Begleitung ist mit eingeladen. Wie kann man KulturGast werden? Alle Infos dazu finden Sie auf: kulturleben-hamburg.de, oder Sie nutzen die kostenfreie Telefonnummer 08 00/0 18 01 05 – immer Montag bis Donnerstag zwischen 14:30 und 17:30 Uhr und am Freitag zwischen 10 und 12 Uhr erreichbar.
Schöne Töne
9x
Musik liegt in der Luft
Klangvolles rund ums Fest
Oschneemine
Ein Yeti bedroht das Volk der Schneemänner! Als Ritter Rost davon hört, würde er sich am liebsten unter der Bettdecke verstecken. Doch Burgfräulein Bö und der Drache Koks sind sich einig: Den Schneemännern muss geholfen werden. Gemeinsam kommen sie dem geheimnisvollen Schneemonster bald auf die Schliche. „Ritter Rost und der Yeti“, ein winterliches Musical- und Mitmachbuch mit CD, Annette Betz Verlag.
Brahms statt Wham
Sie haben genug von „Last Christmas“? Vielleicht ist dann ein Besuch im KomponistenQuartier, kurz KQ, in der Neustadt etwas für Sie. Brahms, Telemann, Mendelssohn: Viele bedeutende Komponisten haben in Hamburg gelebt und gewirkt. Im KomponistenQuartier können kleine und große Besucher und Besucherinnen die Musikgeschichte der Stadt mit modernsten Medien vor einer historischen Kulisse kennenlernen, Infos: komponistenquartier.de
Hommage an die Musikszene
Wer lieber gemütlich auf dem Sofa schmökern möchte, kann „Sounds of Hamburg“ (Junius Verlag) zur Hand nehmen. Alf Burchardt und Bernd -Jonkmanns erzählen auf knapp 300 Seiten mit über 500 Farbabbildungen von sechs Jahrzehnten (1960 bis 2020) Musikgeschichte in der Hansestadt: vom Barmbeker Jungen Bert Kaempfert über die Hamburger Schule mit Blumfeld und Tocotronic bis Hip-Hop und zur Rapperin Haiyti. Ein liebevoll gestaltetes Kompendium.
Groove statt Gans
Für alle, die Heiligabend Lust auf Feiern haben – aber eben anders: Am 24. Dezember sorgt die Fabrik in Altona ab 20 Uhr mit der „X-mas Reggae Show“ für beschwingte Stunden. Getanzt wird zu Reggae-, Dancehall- und Dub-Beats, dargeboten von erstklassigen Live-Acts, Infos: fabrik.de
Berührende Klangwelt
Das Volkalensemble Art’n’Voices aus Danzig gibt am 3. Dezember mit „Christmas at Sea“ sein Debüt in der Elb-philharmonie und präsentiert weihnachtlichen A-cappella–Gesang, Infos: elbphilharmonie.de
X-mas auf Platt
„De Ohnsorg-Wiehnachtsshow – Alle Jahre wieder“ bringt plattdeutschen Humor, Musik und besinnliche Geschichten auf die Bühne. Caroline Kiesewetter moderiert, singt und erzählt, begleitet von einem spielfreudigen Ensemble, vom 4. bis 7. Dezember, Infos: ohnsorg.de
Clubnight on Ice
In der EisArena inmitten von Planten un Blomen läuft immer Musik (Charts). Aber jeden Freitag und Samstag findet hier die Club Night statt. Ab 19 Uhr dreht ein Live-DJ die Lautsprecher auf, Infos: eisarena-hamburg.de
Filmklassiker
Der Kultfilm gehört für viele zum Fest wie Plätzchenbacken und die geschmückte Tanne. Am 21. und 28. Dezember wird in der Laeiszhalle der Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Großleinwand gezeigt – begleitet von einem Live-Orchester, das Karel Svobodas Filmmusik synchron zum Bild spielt. Mehr weihnachtliche Konzerte in der Laeiszhalle: „Swinging Christmas“, „Nordische Weihnacht“, „Winter Wonderland“, „Nussknacker – das Familienkonzert“ und mehr, Infos: elbphilharmonie.de/de/laeiszhalle
Skandi-Folk
Mit ihrem Programm „Nordic Christmas“ holen die Sängerin Helene Blum und der Geiger Harald Haugaard – unterstützt von weiteren großen Namen der skandinavischen Folkszene wie Oskar Reuter und Tiril Eirunn Einarsdotter – die besondere Atmosphäre des nordischen Winters in den Konzertsaal. Am 18. Dezember in der „Elphi“, Infos: elbphilharmonie.de